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Trilliarden. Ab Februar im SchauSpielHaus Hamburg

Bjarne Mädel kennt man als Tatortreiniger. In „Trilliarden“ stellt er sich der Angst vor dem Verlorengehen und bekennt sich zum Broccoli

 „Angenommen mal, ich habe eine Seele, die nach dem Tod ins Jenseits schwebt, ist in der Seele dann mein Ich noch mit dabei? Und angenommen mal, mein Ich ist da noch mit dabei – gehören zu dem Ich auch noch Gefühle und Empfindung? Und angenommen mal, es gäbe noch Gefühle, postmortal, zum Beispiel Freude, dann wäre es auf jeden Fall ja eine Freude ohne Glückshormone.“
Kein ganz leichter Stoff, diese „Trilliarden“. Aber keine Sorge, es gibt auch heitere Momente in dem neuen Werk von Ingrid Lausund am SchauSpielHaus Hamburg. Es ist ein Stück über Todesangst und Bleibenwollen, die Suche nach unzweifelhaften Überzeugungen und den Glauben an die lebensverlängernde Wirkung von Broccoli.
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