„22 Bahnen“ schwimmt Tilda täglich im Freibad einer Kleinstadt. Für sie die einzige Möglichkeit, kurzzeitig ihrem Alltag zu entfliehen, der in ähnlich festgelegten Bahnen verläuft: Studium, Job im Supermarkt, zu Hause das Kümmern um ihre jüngere Schwester Ida und die alkoholkranke Mutter. Eines Tages, so erzählt es Caroline Wahl in ihrem Debütroman, springt Viktor neben ihr ins Wasser, um ebenfalls 22 Bahnen zurückzulegen. Die beiden verlieben sich. Durch ihn und die Aussicht auf eine Promotionsstelle in Berlin eröffnet sich für Tilda endlich die Chance auf ein eigenes Leben. Aber darf sie die kleine Schwester zurücklassen? Nach der Verfilmung der unterhaltsamen Geschichte kommt der Bestseller nun auf die Bühne. Die Autorin fürchtet sich nicht vor Klischees, war dennoch überrascht, nicht für den renommierten Deutschen Buchpreis nominiert zu werden.
Diese Vorschau ist zuerst in SZENE HAMBURG 10/26 erschienen.

