Von der Reepschlägerbahn zur internationalen Kultstraße
Was einst als Arbeitsort der Reepschläger begann, hat sich über Jahrhunderte zu einem internationalen Symbol für Nachtleben, Subkultur und gesellschaftlichen Wandel entwickelt. Zum Jubiläum plant das BID Reeperbahn+ nun ein breit angelegtes Programm aus Kunstaktionen, Veranstaltungen und partizipativen Projekten, das die Straße und ihre Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Vorgestellt werden die Pläne im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Februar 2026 im ARCOTEL Onyx an der Reeperbahn. Mit dabei sind Akteurinnen und Akteure aus Politik, Kultur, Stadtentwicklung und Kiezleben, darunter der Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte Ralf Neubauer, Vertretende des BID Reeperbahn+, Historikerinnen und Historiker, Künstlerinnen und Künstler sowie bekannte Gesichter aus der St.-Pauli-Szene.
Ein Jubiläumsjahr für Kunst, Kiez und Gemeinschaft
Inhaltlich reicht das Jubiläum von historischen Formaten bis zu zeitgenössischer Pop- und Stadtkultur. Geplant sind unter anderem künstlerische Projekte im öffentlichen Raum, ein Sammel-Stickerheft im Retro-Stil, neue Stadtführungen sowie die sogenannten „Reepschlägerfiguren“, die als visuelles Leitmotiv des Jubiläumsjahres durch Social Media und den Stadtraum führen sollen. Auch familienfreundliche Aktionen und Beiträge der Olivia Jones Family sind Teil der Planungen. Ziel sei es, die unterschiedlichen Facetten des Kiezes sichtbar zu machen und dabei auch die Stimmen derjenigen einzubeziehen, die hier leben und arbeiten.
Das Jubiläumsjahr „400 Jahre Reeperbahn“ soll sich über ganz 2026 erstrecken. Das vollständige Programm wird in den kommenden Monaten veröffentlicht, sicher ist schon jetzt: Der Geburtstag der Reeperbahn wird kein einzelnes Event, sondern eine Einladung, den Kiez neu zu entdecken.

