Budnianer Hilfe-Preis sucht starke Projekte

Psychischer Druck belastet immer mehr Kinder und Jugendliche. Der Budnianer Hilfe e. V. sucht deshalb starke Projekte aus der Region Hamburg, die Heranwachsende von innen heraus stärken
Der Vorstand und Gastgeberinnen des Budnianer Hilfe Preis Gabriele und Julia Wöhlke
Der Vorstand und Gastgeberinnen des Budnianer Hilfe Preis Gabriele und Julia Wöhlke (©Budni)

Wie können Kinder und Jugendliche mit ihrer mentalen Stärke, Resilienz und Selbstwirksamkeit gezielt unterstützt werden? Wie kann ihnen unter Bedingungen geholfen werden, die herausfordernd sind und ihr psychisches Wohlbefinden belasten? Mit diesen Fragen sucht der Budnianer Hilfe e. V. dieses Jahr nach Antworten in laufenden Projekten. Seit fast 30 Jahren unterstützt der Verein gemeinnützige Träger, die das Ziel haben, junge Menschen für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben stark zu machen. Alle zwei Jahre verleiht der Verein den Budnianer Hilfe-Preis und zeichnet Projekte sowie Programme aus, die gesellschaftliche relevante Themen mit überzeugenden Konzepten aufbereiten. Im Frühjahr 2027 findet die nächste Preisverleihung statt, bei der drei gemeinnützige Organisationen eine Förderchance sowie den Zugang zu einer breiteren Öffentlichkeit erhalten. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Budnianer Hilfe wird die gesamte Fördersumme auf 30.000 Euro erhöht.

Mitmachen lohnt sich: Gesucht werden Projekte aus Hamburg und der Region

Die Bewerbungsphase läuft weiterhin und endet nach dem 30. November 2026. Unter dem Motto „Resilienz & Du – Gemeinsam für mentale Stärke und Selbstwirksamkeit“ können sich Projekte aus Hamburg und der Metropolregion bewerben, die sich an junge Menschen bis 18 Jahre wendet und diese mit ihren Angeboten erreicht. Denn Kinder und Jugendliche wachsen unter Bedingungen auf, die herausfordernd sind und das psychische Wohlbefinden belasten. Zudem werden diese Probleme nicht immer frühzeitig erkannt und sind zum Teil noch mit Stigmatisierung und Scham behaftet. Konkret richtet sich daher die Suche nach Initiativen, die präventiv und stärkend arbeiten. Die Projekte sollen Kindern und Jugendlichen handfeste Werkzeuge, Vertrauen und ein stabiles Gemeinschaftsgefühl mitgeben. Ziel ist es, das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit so zu festigen, dass Heranwachsende schwierige Lebenslagen – von sozialer Ungleichheit über Zukunftsängste bis hin zum Druck durch soziale Medien und Leistungsansprüche – besser bewältigen können. Willkommen sind dabei vielseitige pädagogische, kreative und soziale Lösungsansätze. Die Gewinnenden der Preisverleihung werden von einer Jury bestimmt, die sich aus der Expertise aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Medien, Medizin, Politik und gesellschaftliches Engagement zusammensetzt. Dazu gehören die Vorstandsvorsitzende der Budnianer Hilfe Julia Wöhlke, Gabriele Wöhlke, ebenfalls Teil des Vorstands, Sabine Tesche vom Hamburger Abendblatt und Mensch hilft e. V., die Hamburgische Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit sowie Ralf Slüter vom Deutschen Kinderschutzbund und Landesverband e. V. Als neues Jurymitglied ergänzt der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Michael Schulte-Markwort die Expertise zum diesjährigen Schwerpunkt.

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