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Im Schulterschluss mit Schwurblern

Hamburger Veranstaltungsstätten schreiben offenen Brief an das Docks und die Große Freiheit 36

Text: Anna Meinke

 

Mit einem offenen Brief und klaren Worten wenden sich zahlreiche Konzertveranstalter an die etablierten Hamburger Veranstaltungsstätten Docks und Große Freiheit 36. Der Grund: In Infokästen und an Stellwänden vor den zwei Veranstaltungsstätten tauchten Flugblätter und Plakate mit Inhalten auf, die die Corona-Pandemie relativieren oder sogar leugnen.

 

Das DOCKS und die Grosse Freiheit 36 sind schon seit Beginn der Pandemie komplett auf Schwurbler-Kurs. Die Wände der…

Gepostet von Audiolith Records am Donnerstag, 11. März 2021

 

Der Vorwurf von unter anderem FKP Scorpio und Karsten Jahnke Konzertdirektion lautet, die Spielstätten böten bereits seit Monaten gefährlichem und demokratiefeindlichem Gedankengut ein Forum. Im Kollektiv wird eine Stellungnahme gefordert sowie eine unmittelbare Entfernung besagter Flugblätter und Plakate. Außerdem kündigen die Veranstalter an, erst nach Klärung der Angelegenheit wieder Konzerte im Docks und in der Großen Freiheit 36 zu buchen.


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5 Antworten
  1. Andy
    Andy says:

    Hallo Szene-Magazin,

    seit einem Jahr steht Die Welt Kopf. Ein sehr bewegendes Jahr, für die meistens Menschen unter uns. Stillstand in der Kulturbranche, Gastronomie, Hotellerie , und es werden täglich mehr, die ihren Unterhalt bald oder schon nicht mehr aus eigenen Kräften bestreiten können. Doch – Hand auf’s Herz – was haben die Lockdowns gebracht ? Gibt es neue Erkenntnisse, wie Situation verbessert werden kann ? Wieviele haben investiert , in Hygiene-Konzepte, um die Bedingungen zu erfüllen, um weiterhin zu öffnen, für uns, für die Bürger in Hamburg ? Und nun frage ich euch: Wie wollt ihr weitermachen ? Warten auf Hilfe ? Welche Bemühungen wurden seitens Herrn Tschentscher angestrebt, um den Einzelhandel zu retten ? Hat er sich mit den Betroffenen um ein Gespräch bemüht, um Lösungen zu finden ? Ich vermute nicht. Und wenn nun jemand, der ums Überleben kämpft, ein Risiko eingeht, weil es bald nichts mehr zu verlieren gibt: Würdet ihr das nicht auch versuchen ? Oder seid ihr bereit eine Insolvenz einfach hinzunehmen, für das Gemeinwohl aller ? Warum soviel Groll gegen diejenigen, die sich Mühe geben, dass das kulturelle Leben nicht ausstirbt ? Und anstatt mal vor Ort nachzufragen, worum es wirklich geht, wird fleißig boykottiert. Das finde ich sehr schade. Aber darüber muss sich jeder klar werden, wie er und mit wem er in Zukunft leben möchte. Danke.

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  2. Ätennschen
    Ätennschen says:

    Hey, es ist doch super, wenn jemand seine Meinung an sein Lokal hängt. Da hat man bei dieser tristess mal was zu lesen und zu denken, oder auch nicht. Ganz nach Belieben. Mir fehlt das bunte Leben mit den ganzen Veranstaltung schon sehr. Wie wir aus Dacota und Texas wissen, bringen die Maßnahmen überhaupt gar nichts. Respekt und liebevolles lachendes Miteinander wünsche ich mir zurück. Dann schützen wir auch die Risikogruppen. Ich schließe mich den Betreibern der Freiheit und des Dock an.

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  3. matt
    matt says:

    Den deutschen Pseudolinken kannst du mit der Nazikeule dressieren wie einen Pudel im Zirkus. Der macht überall Mäanchen und dann wartet er, dass man ihm dafür über den Kopf streichelt. Er hat Angst als Nazi bezeichnet zu werden und wird dadurch zu dem, was er eigentlich bekämpfen wollte…ein Faschist. Solidarität kennen die nicht. Die klatschen wenn Kinder traumatisiert und ihre eigenen Geschäfte geschlossen werden und auch dann werden sie sagen…aber dafür habe ich nie ein Kenfm Video angeklickt. Dumm wie geschnitten Brot, würde ich sagen.

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