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Deutsch-französische Begegnungen

Claude Monet: Die Waterloo-Brücke (Foto: Hamburger Kunsthalle / bpk; Elke Walford)
Claude Monet: Die Waterloo-Brücke (Foto: Hamburger Kunsthalle / bpk; Elke Walford)

Die Hamburger Kunsthalle stellt mit dieser Neupräsentation deutscher und französischer Werke des Impressionismus nationale Kategorien der Strömung in Frage

Text: Rosa Krohn

Die Hamburger Kunsthalle stellt in der Ausstellung „Impressionismus – Deutsch-französische Begegnungen“ nationale Kategorien der Stilrichtung des Impressionismus in Frage. Ab dem 29. Oktober 2021 sind rund 80 Werke der französischen und deutschen Vertreter dieser Stilrichtung zu sehen. Die Kunsthalle vergleicht dabei in den thematischen Kapiteln „Portrait“, „Landschaft“, „Inszenierte Figur“, „Stadt und Freizeit“ sowie „Stillleben“ diese Werke miteinander. Dabei wird Unterschieden sowie Gemeinsamkeiten auf den Grund gegangen: Woher stammen wesentliche Impulse der Maler? Welche Wechselwirkungen sind visuell und historisch nachvollziehbar?

Impressionisten, nicht nur aus Frankreich

Die Stilrichtung des Impressionismus wird überwiegend Frankreich zugeschrieben. Claude Monet, Édouard Manet und Auguste Renoir zeigen in ihren Werken strahlende und farbenfrohe Szenen im Freien. Sie setzen sich in seriellen Arbeiten mit unterschiedlichen Lichtstimmungen bestimmter Motive auseinander. Und doch handelt es sich eigentlich um keine exklusiv französische Strömung. Auch in Deutschland finden sich – freilich einem späteren Zeitpunkt – impressionistische Strömungen. Vor allem Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zählen als das sogenannte Dreigestirn zu den Vertretern des deutschen Impressionismus. Strömungen in Deutschland reichten im Gegensatz zu denen des französischen Geburtslands sogar bis weit in die 1920er Jahre.

Impressionismus – Deutsch-französische Begegnungen, Hamburger Kunsthalle, ab dem 29. Oktober 2021 

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