Literaturkritik: Der Sohn des Oligarchen

Im Sumpf der Superreichen
(©hanserblau)

Den US-Amerikaner Patrick Radden Keefe kennt man vor allem durch seine bemerkenswerte Arbeit als preisgekrönter Investigativjournalist des Magazins „The New Yorker“. Er hat bereits einige Bücher geschrieben, aber sein womöglich bekanntestes bisher ist „Imperium der Schmerzen“, ein groß angelegtes Porträt der Familie Sackler – der Industriellenfamilie, deren skrupellosen und kaum zu glaubenden Machenschaften für die weltweite Opioidkrise verantwortlich sind. In seinem neuen Buch „Der Sohn des Oligarchen“ stürzt sich eben jener, gerade mal 19 Jahre alt, vom Balkon eines Luxushochhauses in London in den Tod. Er wusste keinen anderen Ausweg mehr, weil er sich in die kriminellen Machenschaften zwielichtiger Superreicher hat hineinziehen lassen, die keine Angst vor dem Gesetz haben. Warum haben sie das nicht? Weil ihr Reichtum ihnen ermöglicht, ihre eigenen Gesetze zu erschaffen. Wie immer ist Patrick Radden Keefe auch mit „Der Sohn des Oligarchen“ wieder ein wahnsinnig tolles Buch gelungen, dessen 448 Seiten man kaum aus der Hand legen möchte.

Abonniere unser
"Heute in Hamburg"
Update per E-Mail oder WhatsApp!

Die spannendsten Events in der Stadt und das Neueste aus der Hamburger Gastro- und Kulturszene. Wir halten dich auf dem Laufenden. 😃

👉 Stattdessen via Messenger abonnieren

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Abonniere unseren Newsletter!

Erhalte jeden Tag die besten Empfehlungen für deine Freizeit in Hamburg.

Unsere Datenschutzbestimmungen findest du hier.

#wasistlosinhamburg
für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf