Literaturkritik: The Steps – Die Geschichte meines Lebens

Ein Mann geht seinen Weg
Buchcover „THE STEPS – Die Geschichte meines Lebens“
Buchcover „THE STEPS – Die Geschichte meines Lebens“ (© C. Bertelsmann)

Autobiografien gibt es viele – gerade in der heutigen Zeit, in der Karrieren bis ins Letzte ausgeschlachtet werden und manche Prominente bereits mit Mitte zwanzig ihre bisherige Lebensleistung Revue passieren lassen. Doch Karrieren wie die von Hollywood-Ikone Sylvester Stallone gibt es selten – und das macht seine Geschichte so lesenswert. Zumal er entgegen sämtlicher Wahrscheinlichkeiten und trotz vieler Widerstände nicht nur einen unglaublichen Werdegang hingelegt hat, sondern auch privat einige schwere Schicksalsschläge überstehen musste – darunter der Tod seines Sohnes Sage Stallone im Jahr 2012. Die titelgebenden Steps sind die Stufen des Philadelphia Art Museum, die Stallone am Ende seines Erfolgsfilms „Rocky“ hinaufrennt – eine der ikonischsten Szenen der Filmgeschichte; die sinnbildlich dafür steht, wie man es als Underdog ganz nach oben schafft. Denn diese eine Szene steht stellvertretend für den erstaunlichen und inspirierenden Lebensweg, den Sly vorzuweisen und mit „The Steps – die Geschichte meines Lebens“ nun für die Allgemeinheit aufgeschrieben hat. 

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