Künstlerin Maike Abetz war bis dato bekannt als Teil des Künstlerduos Abetz/Drescher, das in den 1990er-Jahren bei Contemporary Fine Art für Aufmerksamkeit sorgte, 2020 in der Kunsthalle Rostock mit der Schau »Place Called Love« präsent war und zuletzt in »Peace of me« am Orange County Museum of Art (OCMA) in Kalifornien vertreten war.
Mit »My Death« zeigt Maike Abetz ihr erstes Werk als Solokünstlerin im Hamburger Ausstellungsraum Lycra. Das Gemälde ist nicht nur künstlerisches Werk, sondern ein Übergangsritual: Abetz versteht es als ein persönliches Ritual des Abschieds und Neubeginns – als künstlerische Wiedergeburt. Inspiriert wurde sie von David Bowies legendärem Konzert 1973 im Londoner Hammersmith, bei dem er seine Kunstfigur Ziggy Stardust zu Grabe trug. Bowie sprach später davon, dass seine Person und sein Denken so stark von seinem Alter Ego Ziggy Stardust beeinflusst worden sei, dass er sich rituell von ihm lösen musste.

Genau wie Bowie vollzog auch Abetz einen Bruch in ihrem Leben: Sie hat Berlin verlassen, lebt nun in Düsseldorf und arbeitet als Solokünstlerin. Ihre Malerei bewegt sich zwischen Traum und Zeitgeist, Popkultur und Mythos, als Echo von Musik, Medien und kollektiven Sehnsüchten.
Zur Premiere lädt der junge Sammler und Hamburger Kunstinsider »Mightbewrong« in den Ausstellungsraum Lycra ein – zu einem Abend zwischen Vergangenheit und Zukunft, Abschied und Neubeginn. Dazu gibt es den Lieblingsdrink der Künstlerin: Sex on the Beach.