Blickt man auf die zahlreichen Kriege und Krisen, die das aktuelle Weltgeschehen bestimmen und die häufig miteinander verwoben sind, kann einen manchmal schon ein Gefühl der Ohnmacht überfallen: Wo setzt man an? Gibt es Lösungen? Wie stellt man sicher, dass eine Veränderung nicht zur nächsten Katastrophe führt? Ein lähmendes Dilemma, oder, wenn man sich drei Probleme wie Klimawandel, Extremismus und soziale Ungerechtigkeit herausnimmt, ein „Trilemma“. So heißt auch die aktuelle Schau der Galerie Oel-Früh, in der Anna Nero, Robert Schittko und Marcel Walldorf, die 2022 die Ausstellungsplattform MARS in Frankfurt am Main gründeten, kraft unterschiedlicher Gestaltungsansätze den gesellschaftlichen Umgang mit dem Gefühl der Ausweglosigkeit künstlerisch untersuchen.
Galerie Oel-Früh: MARSmission

