Der Titel einer besonderen Pitch-Reihe des N Klubs, der regelmäßig stattfindenden Zukunftsplattform, lautet „100 Sekunden“. Dabei können Menschen ihre Projekte in aller Kürze, eben in 100 Sekunden, auf einer großen Holzkiste vor Publikum präsentieren. Unter anderem zuletzt dabei: Nalu. Nalu steht mit stark zuckerreduzierten Fruchtgummis für ein gesünderes Naschen. Dabei setzt das Team auf Tiermotive wie Schildkröten, Fische und Seesterne. Die Produkte des jungen Unternehmens findet man in vielen Läden im Regal – direkt neben den altbekannten, meist zuckerreichen Marken. Ebenfalls kürzlich auf der Kiste: Wir bewegen Kids. Sport ist für viele selbstverständlich, aber oft nicht zugänglich, weil das Geld fehlt oder schlichtweg das Angebot. Wir bewegen Kids hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem Kind Sport zu ermöglichen. Das Team geht zum Beispiel mit ihren Kids-Coaches in Grundschulen und Kitas, um dort die Kinder zu mehr Bewegung und Sport zu motivieren – mit Spaß und einem vielseitigen Angebot. Mit ihren District-Manager:innen vernetzt die Organisation zusätzlich Schulen, Kitas, Vereine und andere Initiativen im jeweiligen Stadtteil und baut genau da Brücken, wo es noch keine gibt. So wird für mehr Freude und Gesundheit im Kinderalltag gesorgt.
Religiöse Vielfalt und Tierrettung: Auch diese Vereine haben sich vorgestellt
Auch Looki e. V. war vor nicht allzu langer Zeit bei „100 Sekunden“. Das rein ehrenamtliche Team pflegt verletzte und verwaiste Wildtiere wie Igel, Rehe, Eichhörnchen, Füchse und viele weitere. Es wird sich rund um die Uhr um die Tiere gekümmert und oft eigenes Geld investiert, da es keine städtische Unterstützung gibt. Das Engagement steht stellvertretend für das vieler Ehrenamtlicher in Hamburg. Es wird sich für diejenigen eingesetzt, die keine große Lobby haben, aber immer ein Lächeln auf die Lippen derer zaubern, denen sie im Alltag begegnen. Eine weitere Kisten-Präsentation gab die amuna gUG. Interreligiosität ist in Kitas, Schulen und Unternehmen oft nicht an der Tagesordnung. Deutsche Feiertage werden gefeiert, aber wie sieht es mit dem Holi-Fest aus dem Hinduismus, dem Ramadan im Islam oder dem Jom Kippur im Judentum aus? Genau für dieses Bewusstsein unterstützt amuna pädagogische Fachkräfte beim Umgang mit religiöser Vielfalt und stärkt ihre interreligiösen und religionssensiblen Kompetenzen. Ein amuna-Ziel: die Gründung einer interreligiösen Kita in Hamburg. Vier Initiativen, die stellvertretend für viele andere in Hamburg stehen – die womöglich auch bald beim N Klub zu erleben sind. Wer dabei sein will, schreibt einfach dem N Klub-Team.

