OmaLiebe Lunch: Comeback des Hühnerfrikassees

Das Kochprojekt startet mit neuen Terminen in die nächste Runde: Die Seniorinnen kochen an wechselnden Orten wieder norddeutsche Hausmannskost
Freude in der Küche, Freude am Tisch: OmaLiebe Lunch Club
Freude in der Küche, Freude am Tisch: OmaLiebe Lunch Club (©OmaLiebe)

Erneut heißt es ran an die Schüsseln, Terrinen und Buletten: Der OmaLiebe Lunch Club ist zurück und bringt Klassiker der Hausmannskost auf den Mittagstisch – wie gewohnt im Family-Style zum Teilen und gemeinsamen, generationsübergreifenden Genießen. Nachdem das Lunch-Pop-up im Herbst 2024 im Café Lorenz auf große Resonanz traf und vor gut einem Jahr in die Verlängerung ging, meldet sich das Kochprojekt nun mit neuen Terminen und Orten zurück. Jeden Donnerstag im Mai kochen Seniorinnen wieder traditionelle Rezepte im Manzels. Weitere Termine, unter anderem im Heimat-Lokal Café Lorenz sowie ein Mittsommer-Brunch am 21. Juni im Manzel’s, sind bereits in Planung. „Unsere Gerichte sind Erinnerung, Seelenwärmer und ein Stück Heimat.

Ein Highlight des Lunch Club: Monika Fuchs’ Hühnerfrikassee (©Sebastian Fuchs)

Mit dem OmaLiebe Lunch Club bringen wir traditionelle Speisen zurück auf den Mittagstisch“, erklärt Initiator Boris Rogosch, der gemeinsam mit Café Lorenz-Betreiberin Simone Lücking und Deutschlands ältester YouTube-Köchin Monika Fuchs das nostalgische Pop-up ins Leben gerufen hat. Letztere bestach beim OmaLiebe-Kick-off mit ihrem legendären Hühnerfrikassee. Wobei Fuchs‘ kulinarische Fähigkeiten keinen wirklich verwunderten. 16 Jahre lang kochte die 88-jährige Köchin, Autorin und Weltenbummlerin für das Catering der ARD-Talkshow von Reinhold Beckmann und somit auch für Gäste wie Elton John und Angela Merkel. Seit 2018 teilt die gelernte Schneiderin auf ihrem YouTube-Kanal „Monika Fuchs kocht“ (über 46.000 Follower) ihre liebsten Rezepte.

Unsere Gerichte sind Erinnerung, Seelenwärmer und ein Stück Heimat

Boris Rogosch
Simone Lücking, Monika Fuchs und Boris Rogosch (v. l.) gründeten den OmaLiebe Lunch Club im Herbst 2024 (©Sebastian Fuchs)

Fuchs und allerhand weitere Hobbyköchinnen im Alter von 62 bis 88 Jahren werden ihren Gästen wieder wechselnde Tagesgerichte servieren.   Teilen und Essen wie an Omas Küchentisch   Geblieben ist natürlich auch der beim OmaLiebe Lunch Club von Beginn an im Vordergrund stehende soziale Gedanke. Fremde Menschen aus mehreren Generationen kommen zusammen und teilen sich die Speisen, aufgetischt in großen Schüsseln aus vergangenen Zeiten. Falls noch jemand hungrig bleibt, wird nachgefüllt – ganz wie bei Oma eben. „Selbst wenn jemand alleine kommt: Die Leute finden sich und essen zusammen“, freut sich Gastgeberin Fuchs, die zwischendurch selbst herumgeht und die Gäste fragt, ob es noch Nachschlag geben darf. Bei großem Andrang kann es schon mal passieren, dass die Beilagen ausgehen: „Einmal waren die Kartoffeln an einem Tisch aus. Da rief einer zum Nebentisch, ‚Habt ihr noch ein paar Kartoffeln über?‘, und dann wurde einfach geteilt“, so Fuchs. „Das macht den OmaLiebe Lunch Club aus. Das miteinander genießen und teilen in geselliger, entspannter Runde.“ Oder wie Rogosch es sagt: „OmaLiebe bringt Menschen an einen Tisch – für mehr Gemeinschaft, Würde und Lebensfreude im Alter.“ 


Miteinander genießen und teilen in geselliger, entspannter Runde

Monika Fuchs

Übrigens: Seit Juni 2025 ist der OmaLiebe Lunch Club als gemeinnütziger Verein eingetragen. Neben dem ursprünglichen Pop-up-Kochen gab es bereits Events und Projekte wie die OmaLiebe Kochschule und den OmaLiebe Kochclub. Außerdem kochen die „Omas“ regelmäßig für obdachlose Frauen 200 bis 300 Mahlzeiten im Monat. Und es gibt da noch etwas: Die beliebtesten Lunch Club-Rezepte sollen in einem Kochbuch gewürdigt und bewahrt werden. Das erste OmaLiebe-Kochbuch ist bereits in den Startlöchern und bringt dann Nostalgie und Wohlfühlkost nach Hause an den heimischen Herd.

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