Regenbogenflagge vor Rathaus_2_©Georg Wendt-klein

Pride Award für #OutInChurch

Am 24. Januar 2022 wurde das Manifest der Initiative #OutInChurch öffentlich gemacht, jetzt erhält die Initiative den Pride Award des Hamburg Pride e.V.

Text: Felix Willeke

Eine „Kirche ohne Angst“, das war und ist die zentrale Forderung von #OutInChurch. Mehr als 100 queere Menschen äußerten sich damit am 24. Januar 2022 öffentlich – einige von ihnen auch in der ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“. Mittlerweile haben über 120.000 Menschen die begleitende Petition auf change.org unterzeichnet. Jetzt erhält die Initiative den Pride Award des Hamburg Pride e.V.. Der Award wird im Rahmen der Pride Night, der offiziellen CSD-Eröffnung, am 30. Juli 2022 auf Kampnagel übergeben.

Ein wichtiges Signal

Jens Ehebrecht-Zumsande und Norbert Kiencke_©Therese Walther mi-klein
Jens Ehebrecht Zumsande (l.), Initiator von #outinchurch gemeinsam mit Norbert Kiencke, Wirtschaftsreferent im Erzbistum Hamburg (Foto: Therese Walther)

„Die Initiative hat der Öffentlichkeit die unhaltbaren und erschütternden Zustände in der Katholischen Kirche in Bezug auf die Diskriminierung queerer Mitarbeitenden offengelegt“, sagen Nicole Schaening und Christoph Kahrmann, die Co-Vorsitzenden von Hamburg Pride e.V.. „Von #OutInChurch geht das Signal für einen dringend erforderlichen Veränderungs- und Modernisierungsprozess in der Katholischen Kirche aus – mit dem Potenzial, den Alltag aller Homo-, Bi- und Trans*menschen in der Kirche zu verbessern.“ Mit dem Pride Award werden Personen des öffentlichen Lebens und bundesweite Kampagnen mit Vorbildcharakter für die LGBTIQ*-Community und die Gesellschaft in Deutschland ausgezeichnet. 2021 ging er an die WDR-Journalistin Georgine Kellermann.


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