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Verlosung: Tickets für die 8. Phototriennale Hamburg

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Die Triennale der Photographie Hamburg findet seit 1999 alle drei Jahre statt und jährt sich 2022 zum achten Mal. Mit einer großen Anzahl von Fotoausstellungen unter dem gemeinsamen Thema „Currency“ werden aktuelle Tendenzen beleuchtet.

Foto: Baha Targün mit Megafon am Werkstor von Ford in Köln-Niehl, August 1973 (Credit: Gernot Huber)

Die 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg nutzt das Thema Currency, um zum Nachdenken über die heutige Macht der Fotografie einzuladen, Bedeutung über Distanzen hinweg zu vermitteln und in Beziehung zu setzen. Die Ausweitung dieses ökonomischen Begriffs auf Kunst und visuelle Kultur führt zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Fotografie und ihrer Beziehung zur Kanonisierung, Klassifizierung, Zirkulation, Wissensproduktion und visueller Autonomie.

Die künstlerische Leiterin Koyo Kouoh wird dabei von einem kuratorischen Team aus Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo unterstützt, mit Cale Garrido als kuratorische Koordinatorin. Auftakt des Programms war Lucid Knowledge, ein internationales Symposium, das vom 30. September – 02. Oktober 2021 stattfand. Ab Mai 2022 wird die Triennale einen Ausstellungsparcours in Museen und Institutionen in ganz Hamburg inszenieren (20. Mai – 18. September 2022), der während des Eröffnungswochenendes (20. – 22. Mai 2022) und der Festivalwoche (2. – 6. Juni 2022) aktiviert wird. In der Festivalwoche wird auch die Triennale Expanded eröffnet, eine Plattform, die sich der Hamburger Fotografieszene widmet, die Austausch und Begegnungen in der ganzen Stadt ermöglicht.

Elf Kunstinstitutionen

Zu den an der 8. Ausgabe der Triennale der Photographie Hamburg beteiligten Institutionen gehören: das Bucerius Kunst Forum, die Deichtorhallen Hamburg mit dem Haus der Photographie, der Halle für aktuelle Kunst und der Sammlung Falckenberg, die Hamburger Kunsthalle, das Jenisch Haus, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg, das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt, das Museum der Arbeit, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Insgesamt führen Kunstausstellung, Talks, Führungen, Performances und Filmevorführungen auf dem Programm durch das Thema „Currency“.

phototriennale.de


Wir verlosen 2×2 Tickets für das Festival inklusive je ein Triennale Guide!

Die Tickets beinhalten den Eintritt zu den Ausstellungen und Veranstaltungen der Triennale während des Festivals vom 2. bis 6. Juni 2022.

Wie ihr mitmachen könnt? Na so:

Minimalismus im Bucerius Kunst Forum

Die Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ widmet sich der sinnlichen Wahrnehmung bedeutender Werke des Minimalismus im Kontrast zu zeitgenössischen Werken

Text: Marco Arellano Gomes

Vom 12. Februar bis zum 24. April 2022 widmet sich das Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ der Kunst des Minimalismus und zeigt Werke der US-amerikanischen Gründungsväter der 1960er-Jahre, im Vergleich zu zeitgenössischen Werken. Das Besondere dieser Kunstrichtung ist die damit verbundene Demokratisierung der Kunst. So kann und soll jeder Betrachtende individuell und ohne spezifische Vorkenntnisse einen Zugang zu den Objekten finden. Lediglich siebzehn ikonische Werke werden ausgestellt, um diesen den nötigen Raum zur Entfaltung zu geben. Es sind Werke von Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt, Robert Morris, Imi Knoebel, Charlotte Posenenske, Gerold Miller, Frank Gerritz und Jeppe Hein. Die Auswahl der aus Leihgaben aus deutschen Museen und Privatsammlungen stammenden Werke und Künstler steht paradigmatisch für die Kunstrichtung.

Das Verhältnis zum Raum und den Betrachtenden

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Donald Judd Untitled_Stack_Judd Foundation_VG BildKunst, Bonn 2022 (Foto: BPK / Bayrische Staatsgemäldesammlun)

Der Minimalismus entstand in den frühen 1960er-Jahren als Gegenbewegung zum Abstrakten Expressionismus und hatte zum Ziel, einen nüchternen, sinnfreien und äußerst einfachen Stilentwurf zu kreieren. Monochrome und geometrische Farbflächen in der Malerei, einfache Volumen und geometrische Grundstrukturen bei Skulpturen: Alles Subjektive, Symbolische und Illusionistische sollte in dieser durch reduzierte Formensprache gekennzeichneten Kunstrichtung verbannt werden. Neuartige, industriell gefertigte Materialien kamen zum Einsatz, um ein hohes Maß an Oberflächenästhetik zu erreichen.

Carl Andre, Dan Flavin, Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Morris revolutionierten und erweiterten damit die Spannbreite der Kunst. Von großer Bedeutung ist hierbei das Verhältnis zum Raum und den Betrachtenden. Wesentlich ist die direkte, individuelle Erfahrbarkeit und Verständlichkeit. Das Wechselspiel zwischen Objekt, Raum und Betrachtenden sowie der Gedanke der Demokratisierung von Kunst sind die Leitlinien der Ausstellung, bei dem mit Imi Knoebel und Charlotte Posenenske auch prominente deutsche Vertreterinnen präsent sind. Ist Minimal Art die äußerste Grenze, der Beginn, die Basis von Kunst – in ihren elementaren Bestandteilen?

Intensiv, konzentriert und minimalistisch

Die Ausstellung „Minimal Art. Körper im Raum“ ist die Gelegenheit, dies selbst zu entdecken und zu beurteilen. Zu sehen gibt es Originalwerke der Minimal Art-Pioniere, unter anderem: „45 Degree Swipe“ von Carl Andre (1969), das aus sieben Stahlplatten besteht, die in einem Winkel von 45 Grad zueinander angeordnet sind; Dan Flavins „Untitled (to Barnett Newman) four“ (1971), dessen vier Leuchtstoffröhren mit ihrem rot-blauen Licht die Erscheinung des Raums und des eigenen Körpers verändern und Donald Judds „Untitled (Stacks)“ (1991), das – aus Plexiglas bestehend – ebenfalls mit den Lichtwirkungen und Spiegelungen spielt. Zehn identische Kästen sind hierbei übereinander angeordnet und spiegeln sich gegenseitig. Die Zwischenräume leuchten orange. Die Ausstellung schließt mit zeitgenössischen Werken wie dem interaktiven „Changing Neon Sculpture“ vom dänischen Künstler Jeppe Hein (2006), das sein Erscheinungsbild im Sekundentakt ändert, indem die Neonröhren in wechselnder Konstellation aufleuchten. Intensiv, konzentriert, minimalistisch – wie die Ausstellung selbst.

„Minimal Art. Körper im Raum“, noch bis Ende April 2022 im Bucerius Kunst Forum


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Entdecken & Kaufen: Die INCorporating art fair!

Vom 26. bis 29. August 2021 findet im Oberhafenquartier Hamburgs neuste Kunstmesse statt

Text: Felix Willeke

 

Begeistern, entdecken, fördern, informieren, motivieren: Darum geht’s bei der neuen Hamburger Kunstmesse „INCorporating art fair!“, die vom 26. bis 29. August 2021 im Oberhafenquartier stattfindet. „Kunst darf gefallen und Kunst darf gekauft werden“, sagt Veranstalter Raiko Schwalbe.

Die Messe spricht dabei ein möglichst breites Publikum an, denn das „erklärte Ziel ist, der lokalen professionellen Kunstszene einen Raum zur Präsentation gegenüber einer breiten Öffentlichkeit zu ermöglichen. Gerade in der aktuellen Zeit, in der Kunst- und Kulturschaffende vermehrt um ihre Existenz kämpfen, möchten wir unseren Beitrag leisten und ausgewählten Projekten und Künstlerinnen und Künstlern eine kostenlose Plattform bieten“, so Schwalbe weiter. Das heißt, bei der „INCorporating art fair!“ stehen ein Viertel der Ausstellungsfläche bestimmten Projekten kostenlos zur Verfügung. Darunter sind die L’apotheque aus St. Pauli und das Projekt „Millerntor Gallery“.

 

Absprung von Martina Hamrik; Foto: INCorporating art fair!

Absprung von Martina Hamrik; Foto: INCorporating art fair!

Schwerpunkte und eine Perspektive

 

Darüber hinaus setzt die Messe Schwerpunkte, etwa mit einer Sonderausstellung zum Thema Textilkunst, „Frauen in der Kunst“ – in Kooperation mit „Viva con Agua ARTS“ – und der Konkreten Kunst, vertreten durch die „chiemgau galerie augustin“.

Zudem beschäftigt sich die „INCorporating art fair!“ mit neuen Trends auf dem Kunstmarkt, um sich damit bis 2025 zur innovativsten Plattform für zeitgenössische Kunst in Norddeutschland zu entwickeln.

INCorporating art fair!: 26.–29.8., Oberhafenquartier Hamburg


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Kunst auf dem Kiez: Artwalk von Viva con Agua ARTS

Vom 14. bis 30. Juni präsentiert der „Johnnie Walker X Viva con Agua ARTS Artwalk“ die Werke von jungen Künstlerinnen auf der Reeperbahn

Text: Felix Willeke

 

Der „Johnnie Walker Artwalk“ führt vom 14. bis 30. Juni 2021 auf Digitaldisplays entlang der Reeperbahn durch die Welt von jungen Künstlerinnen. Johnnie Walker und Viva con Agua ARTS präsentieren die Werke von Anabelle von Georg, Danika Arndt, Evgenia Chuvardina, Lerke Nennemann und Melanie Gandyra. Das Thema der Ausstellung ist der positive Neuanfang – jetzt, wo das Leben auf die Straßen zurückkehrt.

Ziel ist eine es Plattform für junge Künstler:innen zu schaffen und natürlich die Unterstützung der vielen Projekte von Viva con Agua. Darum stehen die Originale der Werke auch im Onlineshop von Viva con Agua ARTS zum Verkauf. Der Erlös kommt zum Teil den Projekten von Viva con Agua zu Gute.


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