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Post-Corona-Knigge: Der süße Traum der Normalität

Eine Lockerung des Lockdowns ist in greifbare Nähe gerückt. Vielleicht ist eines Tages dank der Impfungen wieder ein normales Leben möglich. Für den Fall, dass nach so vielen Monaten vergessen wurde, wie ein respektvoller Umgang miteinander aussehen kann, hier eine Anleitung für das Leben in der Stadt

Text: Marco Arellano Gomes

 

Ist tatsächlich schon ein Jahr vergangen? Ein Jahr mit Corona, jenem ominösen, zerstörerischen, tödlichen Virus? Antwort: Ja. Bilanz nach Angaben des Robert Koch Instituts (Stand: 15.2.2021) in Hamburg: 365 Tage, zwei Wellen, zwei Lockdowns, 48.983 Infizierte (bundesweit: 2.338.987), 1.196 Tote (bundesweit: 65.076). Ein Jahr kann eine verdammt lange Zeit sein – und verdammt schlechte Laune machen.

Wer das Virus ernst nahm, wem Gesundheit und das Leben der Mitmenschen bedeutsam waren, wird die eigenen Bedürfnisse in dieser Zeit stark bis komplett zurückgefahren haben. Da kann man schon mal verlernen, wie man sich in Gesellschaft zu benehmen hat. Für den Fall, dass irgendwann durch die Impfungen wieder ein normales Leben möglich sein sollte, gibt es hier eine Anleitung …

 

Shoppingmöglichkeiten in der Innenstadt

 

Zwölf Monate lang bestand das Leben in der Stadt für die meisten Menschen ausschließlich aus Arbeit, Lebensmittel-Einkäufen und Spaziergängen. In der hypothetischen, aber möglichen Post-Corona-Ära gilt es, in einem ersten Schritt vorsichtig zu entdecken, dass es weitere Shoppingmöglichkeiten gibt. Es gibt sogar einen Begriff dafür: Einzelhandel.

Das sind meist einzelne Geschäfte, die auf Teilbereiche spezialisiert sind: Modeboutiquen, Haushaltswaren- und Elektronikgeschäfte, Möbelhäuser, Bauhäuser, Gartencenter, Sport- und Spielzeugläden, Optiker und und und. Es gibt aber auch sogenannte Kaufhäuser, die all diese Aspekte in einem großen Gebäude vereinen. Ähnlich wie Amazon, nur in echt. Mitten in der Stadt – und begehbar.

Das Besondere an diesen Geschäften: Dort arbeiten Menschen, die einen freundlich begrüßen, die beraten und sich im besten Fall tatsächlich auch mit dem auskennen, was sie dort anbieten. Du kannst also als Kunde in diese Geschäfte gehen, darin umherschlendern und Dinge entdecken, die dort liebevoll ausgestellt sind. Dinge, die du im Onlineshop möglicherweise nie gesehen hättest, die auch der beste Algorithmus dir nie auf den Bildschirm gezaubert hätte.

Es kommt aber noch besser: Du kannst dem Verkäufer oder der Verkäuferin sogar Fragen stellen – von Angesicht zu Angesicht. Diese Fragen werden im besten Falle kompetent beantwortet, im schlechtesten Falle mit einem „Keine Ahnung“ quittiert. Das Tolle daran: Du hast die Möglichkeit, dich darüber so richtig zu ärgern und deinen Frust mit Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zu teilen. Nicht per WhatsApp, Facebook und Instagram! In echt, bei einem Besuch zu Hause oder bei einem Treffen im Café oder in einer Bar. Und glaub’ es ruhig: Sich gemeinsam über das Shoppingerlebnis zu ärgern und zu freuen, macht doppelt so viel Spaß.

Die Stadt bietet natürlich viel mehr als nur Shopping. Was genau? Finde es heraus! Geh einfach in die Stadt und schau dich um! Du wirst überrascht sein, was dich dort alles erwartet. Wie man spazieren geht, weißt du ja inzwischen. Nur, dass du diesmal wieder ein lohnenswertes Ziel hast: die Innenstadt.

 

Essen & Trinken – jenseits der heimischen Küche

 

Wenn du nach längerem Schlendern Hunger bekommen sollten, dann musst du nicht extra nach Hause gehen und kochen oder etwas bestellen. Es gibt dafür eigens lokale Institutionen namens Restaurants. Das sind die Räume, in denen seit einiger Zeit die Lichter aus und schemenhaft Stühle auf den Tischen zu erkennen waren.

In diesen Restaurants werden dir Getränke und Speisen serviert. Nein, nicht zu dir nach Hause – im Raum selbst! Du setzt dich an einen der Tische oder wirst von einer Servicekraft dorthin begleitet. Dort sagst du höflich, was du dir von den auf der Karte aufgedruckten Speisen und Getränke wünschst – und der nette Herr oder die nette Dame bringt dir das Gewünschte an den Tisch. Die Menschen, die in der Küche stehen und das Essen für Sie zubereiten, nennt man übrigens Köche. Die haben ihr Handwerk professionell gelernt und können es meist besser als du. Unfassbar, oder?

Da du nicht alleine dort sein wirst, gibt es bestimmte Regeln, die einzuhalten sind. Es beginnt damit, dass du dich nicht wie zu Hause benehmen kannst. Also: keine Jogginghose, kein lautes Aufstoßen und keine Bitte, dieses italienische Gedudel auszuschalten, weil du deine Playlist ja so viel besser findest! Bring auch bitte nicht deine eigenen Zutaten mit!

Noch was: Das Essen kostet. Ein Nachschlag auch. Nachspeisen ebenfalls. Jedes Getränk zusätzlich – und teilweise nicht wenig. Die Menschen, die alles zubereiten und an den Tisch bringen, leben nun mal davon. Ach ja: Wenn wir schon bei den Imperativen sind. Falls du dich fragst, wo du am besten essen gehen solltest: Check unseren Genuss-Guide: genussguide-hamburg.com!

 

Kulturerlebnisse ganz ohne Smartphone

 

Du willst nach deinem Restaurantbesuch ausgehen und etwas erleben? Etwas Großes? Etwas Unvergessliches? Wie wäre es mit einem Film?! Nein, nicht per Stream auf ihrem mickrigen Smartphone, Tablet, Laptop oder Flachbildschirm. Die Rede ist von einem echten Filmerlebnis auf der großen Leinwand, mit bombastischem, glasklarem Sound, mit Emotionen, die man mit allen Zuschauern im Raum teilt. Kurz: im Kino.

Es ist ein Unterschied, ob das Gesicht eines Marlon Brando in „Apocalypse Now“ eine überdimensionale Leinwand füllt oder ein Tablet im Bett, direkt neben der Chipstüte. Um es auf den Punkt zu bringen: Man kann Filme sehen oder sie erleben. Nur im Kino kann der Besucher sich ungestört von Messages, E-Mails und Social-Media-Posts, Anrufen und nervigen Nachbarn dem Film widmen.

Aber auch hier gelten Regeln: Hat man einmal einen Film ausgesucht, muss man diesen auch zu Ende gucken. Es nützt nichts, das Handy zu zücken, auf Stopp zu drücken und die weitere Zeit damit zu verbringen, die unzähligen Netflix-Listen durchzugehen, nur um am Ende festzustellen, dass der Abend schon rum ist. Auch ist es nicht erlaubt, sich selbst sein Popcorn und Getränke mitzubringen. Weingläser und Weinflaschen haben im Kino nichts zu suchen – es sei denn, du sitzt in der ASTOR Filmlounge und eine Servicekraft hat dir das Getränk gegen Bezahlung an den ledernen Luxussessel gebracht. In allen anderen Lichtspielhäusern gibt es Verkaufstresen, an denen Snacks und Getränke zu Preisen erworben werden können, die sich an der Größe der Leinwände zu richten scheinen.

Im Kino gibt es auch eine weitere bewährte Regel, an die man sich nach monatelangem Netflix, Amazon Prime, Disney+ und Apple TV+ gewöhnen muss: Wenn die eigene Freundin oder der eigene Freund zu Hause nicht sonderlich an deinen Zwischenbemerkungen interessiert war, dann kannst du dir sicher sein, dass es sich mit den Kinozuschauern nicht anders verhält.

Zu den im Falle einer wieder erlangten „Normalität“ gehörenden Freiheiten (nicht zu verwechseln mit „Freizeitaktivitäten“!) gehören: Musikkonzerte, Theaterstücke, Literaturlesungen, Kunstausstellungen, Museen, Festivals, Klubs, Sport, Reisen. Du kannst dich auch sozial engagieren, Familie und Freunde in großer Anzahl besuchen und treffen, mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, diese kennenlernen, vielleicht sogar mit ihnen ausgehen – ganz ohne Tinder, Parship und Elitepartner.

Und vor allem kannst du dem Nichtstun frönen, was nur dann so richtig Spaß bringt, wenn es in Kontrast zu all den Möglichkeiten und Freiheiten steht, die das Leben in der Großstadt bietet. Irgendwann – das ist die große (Impf-)Hoffnung – wird es wieder so weit sein, auch wenn es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch wie ein süßer Traum erscheint. Aber das Träumen wird ja mal erlaubt sein.


SZENE-März-2021 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2021. Das Magazin ist seit dem 26. Februar 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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LYS Vintage: Skandinavisches Design in Eimsbüttel

Auf einem gemütlichen dänischen Sofa sitzend erzählt uns Simone Sauvigny, Inhaberin von LYS Vintage, wie sie ihr ganz eigenes Konzept für ein Möbelgeschäft entwickelte und von ihrer Faszination für skandinavische Design-Klassiker

Interview: Frank Sill

 

Was mit einer persönlichen Leidenschaft für Unikate dänischer Design-Klassiker begann, die sich irgendwann in Simones Wohnung stapelten, wurde 2008 auch zu ihrem beruflichen Lebensinhalt. Aus ihrer Leidenschaft für skandinavische Mid-Century- Originale entstand ein 350 Quadratmeter großes Möbelfachgeschäft in Eimsbüttel.

Der Schwerpunkt hat sich seit Gründung auf fabrikneue Produkte verlagert. Die Philosophie ist aber die Gleiche geblieben und so ist sie auch weiterhin den skandinavischen Prinzipien treu: solide handgefertigt, funktional relevant und ästhetisch faszinierend. Sozusagen die modernen Klassiker von morgen.

 

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Seit 12 Jahren hat Simone Sauvigny ihren Mödelladen LYS Vintage in Eimsbüttel (Foto: Anna Sauvigny)

 

Fangen wir doch einmal direkt mit dem an, was draußen an eurem Schaufenster steht. Was bedeutet der Name LYS Vintage?

Er hat tatsächlich eine Bedeutung, die uns damals bei unserer Gründung inspiriert hat. LYS kommt aus dem Dänischen und bedeutet Licht. Gerade in der dunkleren Jahreszeit haben die Skandinavier doch sehr wenig Tageslicht und konzentrieren sich auf ihre Wohnräume und auf die Lichtkonzeption in diesen Räumen. In den 50er und 60er Jahren hatte der dänische Modernismus seine Hochzeit, der durch viele, bis heute sehr bekannte, Lichtdesigner geprägt war. Viele dieser Klassiker, wie von Louis Poulsen, werden auch bis heute so produziert.

 

Skandinavischer Modernismus

 

Und ihr habt euch dann erst einmal auf diese Vintage Klassiker konzentriert?

Anfangs haben wir uns nur auf Unikate spezialisiert, haben dann aber 2010 begonnen junge, aufstrebende Designer mitaufzunehmen, die auf dem Erbe der großen Meister aufgebaut haben. Heute präsentieren wir daher einen Mix aus Klassikern, die teilweise wieder produziert werden, und den Möbeln junger Designer, die im Geiste dieses skandinavischen Modernismus gestalten.

Woher stammt deine Liebhaberei für skandinavische Mid-Century- Originale?

Während unserer Gründungszeit vor gut zwölf Jahren war ich vor allem auf der Suche nach Dingen, die noch einen Wert hatten und mit der Zeit eigentlich immer besser werden wurden, weil sie mit einer Art Würde reifen und im Laufe der Jahre eine schöne Patina ansetzen.

Ich habe vor der Gründung einige Zeit in Dänemark verbracht. Dort ist es so, dass Dinge anscheinend nur einmal gekauft werden und dann von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dieses Bewusstsein für Langlebigkeit in Material und Design hat mich beeindruckt. Vor diesem Hintergrund haben wir dann angefangen, dort solche Unikate aus Palisander oder auch Teak zu suchen und zu verkaufen.

Irgendwann ist uns dann allerdings aufgefallen, dass viele Dänen gerne nach Deutschland kamen, um hier solche Klassiker zurückzukaufen, weil wir Deutschen den Wert gar nicht erkannt haben und den Dänen damit viele Schnäppchen ermöglichten.

Und was hat das für euch bedeutet?

Wir haben erst einmal erkannt, dass es zwar einen großen Markt für skandinavische Klassiker gibt, der aber international durch spezialisierte Auktionshäuser schon sehr leer gefegt war und für uns nicht so viel übrig blieb, um daraus einen wirtschaftlich soliden Anfang aufzubauen. Deshalb konzentrierten wir uns auf die jungen, neuen Designer, die mit uns gerne zusammenarbeiten wollten, weil wir ihnen im Gegenzug einen Zugang zu dem großen deutschen Markt ermöglichten.

 

Heimelige Atmosphäre

 

Kannst du bitte einmal beschreiben, wie euer Sortiment aussieht.

Vom Sortiments-Mix her sind wir ein typischer Concept Store, der Möbel, Leuchten und Wohn-Accessoires anbietet. Unser Ausstellungskonzept ist so strukturiert, dass man beim Reinkommen direkt das Gefühl hat, dass man auch so eingerichtet sein könnte, weil wir unterschiedliche Wohnzonen eingerichtet und nicht nach Sortiment ausgestellt haben. Wir bekommen von unseren Kunden auch immer wieder erzählt, dass sie sich hier gerne aufhalten, weil dieses Ausstellungskonzept für viele eine heimelige Atmosphäre schafft, die auch etwas Beruhigendes im Kontrast zu unserem stetig getakteten Alltag bietet.

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Licht spielt in der Raumkonzeption eine wichtige Rolle (Foto: Jonas von der Hude)

Was macht für dich ein gutes Design aus?

Dass es handwerklich gut gemacht und zeitlos ist und damit wertbeständig. Ganz wichtig, es muss einen echten Gebrauchsnutzen haben und nicht nur eine visuelle Idee darstellen.

Leo Lübcke von interlübcke hat einmal gesagt, dass gutes Design über der Zeit steht …

Ja, ein schöner Gedanke, wenn etwas den Test der Zeit besteht und nach Jahrzehnten immer noch als schön empfunden wird, dass ist toll.

Ein Stuhl braucht nicht ständig neu erfunden werden, im Modernismus sind bereits ein paar perfekte Exemplare entstanden, die noch heute produziert werden. Andererseits ermöglichen moderne Verfahren wie zum Beispiel 3-D-Drucker ganz neue technische Möglichkeiten, die das Design unserer Zeit mit beeinflussen. Ich denke da an die Alltagsobjekte von Wang & Söderström, einem Kopenhagener Design-Studio, bei dem die Grenzen vom Realen mit dem Digitalen verschwimmen. Das weist den Weg in die Zukunft und zeigt auch sehr schön, dass wir doch nicht nur Gestriges und Nostalgisches anbieten (lacht) und in einer Zeitkapsel konservieren wollen.

War es immer schon dein Traum ein Möbelfachgeschäft zu betreiben? Oder wie kam es dazu?

Ich habe ursprünglich als Strategische Markenentwicklerin gearbeitet und bin da eher durch mein privates, persönliches Interesse reingerutscht. Nur weil man irgendwann Ikea entwachsen war, wollte man ja nicht automatisch bei den konservativen, großen Möbelhäusern landen und da wollten wir eine Alternative bieten und das hat dann ja auch ganz gut funktioniert.

 

Fokus auf Familie

 

Wie kamst du auf die Idee, in Eimsbüttel zu eröffnen?

Es war sicherlich die geografische Suche um unseren damaligen Wohnort herum und das Gefühl, dass hier viele Menschen leben, die so ticken wie wir. Dieses skandinavische Lebensgefühl, den Fokus auf Familie statt Karriere und ein bewusster, werthaltiger Konsum statt das Streben nach repräsentativem, vordergründigem Luxus.

Was macht denn dieser Stadtteil für dich aus?

Ich empfinde diesen Stadtteil als sehr heterogen und dadurch nicht so greifbar. Das geht ja von der bunten Schanze bis hin zum Weiher, der eher eine große Bürgerlichkeit aufweist. Hier findest du von progressiven bis zu konservativen Lebenseinstellungen irgendwie alles.

Wo gehst du selber hier gerne Schaufensterbummeln?

Auf dem Abschnitt zwischen Osterstraße und Fruchtallee hat sich ein ganz spannender Mix von neuen Geschäften, Boutiquen und Cafés entwickelt, da kann man sich schöne Anregungen holen. Bei uns um die Ecke gibt es das Black Line, bei denen wir gerne unseren Kaffee holen und schräg gegenüber ist Kind der Stadt, ein richtig schöner Kinderausstatter. Nicht weit von hier ist Andrzej Kolaska, der Bunzlauer Keramik anbietet und bei dem man ganz tolle Geschenkideen findet.

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Bei LYS Vintage entdeckt man immer wieder schöne Anregungen (Foto: Jonas von der Hude)

Und in welchen Lieblingsrestaurants geht ihr abends gerne essen?

Für besondere Anlässe ist nach wie vor das Vienna die erste Wahl der Klassiker. Mittags gehen wir gerne in den Thai Gourmet Imbiss und das Salibaba ist ein tolles Projekt, das von ehemaligen, syrischen Flüchtlingen geführt wird und man kann da einfach lecker essen. Initiiert hat das Projekt der syrische Gastronom Hanna Saliba, dem das bekannte Restaurant Saliba Alsterarkaden gehört und seinen Landsleuten helfen möchte sich eine eigene Zukunft aufzubauen.

 

 

Zum Abschluss. Wie sieht für dich der perfekt geschmückte Weihnachtsbaum aus?

Auf jeden Fall nicht jedes Jahr in einem neuen Gewand und der Schmuck besteht aus wertigen Materialien, wie zum Beispiel Messing, transparente Glaskugeln und ganz wichtig sind echte Kerzen für mich. Aktuell haben wir beispielsweise gedrehte und gelackte Kerzen, ein bisschen 80er-Jahre-Style, im Sortiment. Das Ganze dann abgerundet mit Fundstücken aus der Natur, die man auf langen Herbstspaziergängen prima sammeln kann.

LYS Vintage GmbH
Eppendorfer Weg 8


SZENE HAMBURG KAUFT EIN 2020 SZENE HAMBURG KAUFT EIN!, Dezember 2020. Das Magazin ist seit dem 19. November 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

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WohnSZENE – Wie geht individuell einrichten?

(Sponsored) In jeder Wohnung findet man Möbelstücke von großen Möbelhäusern. Aber wo finde ich schöne Möbel jenseits der Massenproduktion, wenn ich mich fair und lokal produziert einrichten möchte? Unsere Bloggerin Sarah ist bei ihrer Suche nach mehr individueller Wohnlichkeit bei „Lokaldesign“ im Schanzenviertel fündig geworden. Den kompletten Beitrag könnt ihr auf www.wohnfreude.de nachlesen.

Hej,

vor kurzem bin ich durch meine Wohnung gegangen, habe einmal innegehalten und mich selbst gefragt, ob ich meine Wohnung individuell finde. Natürlich habe ich einige Möbel von namenhaften Labels und ich kann auch nicht abstreiten, dass sich ein paar Teile vom Schweden untermischen, aber kann man diesen Mix als individuell bezeichnen? Ich selbst würde mich als niemanden betiteln, der Trends hinterher jagt und mittlerweile versuche ich in Möbel zu investieren, die langfristig bleiben sollen. Zuletzt fehlte mir in Bezug darauf allerdings der Aspekt lokaler zu kaufen.

Lokal ist hier auch schon das Stichwort! Ich habe mich vor kurzem genau aus dem Grund auf den Weg in die Schanze zu Lokaldesign Hamburg gemacht. Hier sollte sich doch wohl etwas finden lassen, das mir mehr Individualität in die Wohnung zaubert! …

 

Text & Fotos: Sarah Ramroth

 Dieser Text ist ein Auszug aus Sarahs Beitrag Schöner wohnen mit Möbeldesign: So bringen Sie mehr Individualität in Ihr Zuhause. Weiter geht’s auf www.wohnfreude.de, das Hamburger Online-Magazin rund ums Bauen, Wohnen, Finanzieren mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank Hamburg eG.


Sarah Ramroth gibt auf @wohnglueckhamburg seit über einem Jahr praktische Einrichtungstipps und verbindet sie mit ihrer Liebe zu Hamburg. Einmal pro Monat berichtet sie über hamburger Wohnthemen auf www.wohnfreude.de.