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Genuss entdecken: Der Tag des offenen Weins am 10. September

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Am 10. September lädt der Tag des offenen Weins wieder zur Entdeckertour durch Hamburgs Weinlandschaft

Um 14 Uhr entkorkt, kurz darauf gerochen und nur einen Moment später umhüllt der edle Tropfen den Gaumen. So oder ähnlich geht es den Weinfans am 10. September 2022 von 14 bis 18 Uhr in Hamburg.

Beim Tag des offenen Weins lässt sich am besten die bunte Vielfalt deutscher Qualitätsweine entdecken. Für nur fünf Euro gibt es drei heimische Weine zum Verkosten.

Insgesamt sind acht Hamburger Weinspezialisten mit dabei. Darunter unter anderem Mosel Wein in der Gärtnerstraße mit einem Blick auf ihr Spezialgebiet, das Ludwig von Kapff Weinlager Eimsbüttel, das mit seiner Weißweinexpertise glänzt und Wein-Port.de – Der Hafen feiner Weine, die einen Blick in die Welt der Cuvées eröffnen. Dazu kommen Weinhandlungen in den Bezirken Nord, Mitte und Altona. Genaue Infos zu den teilnehmenden Weinhändlern gibt es unter weinentdecker-werden.de.

Jetzt, wo alle Infos da sind, steht einem genussvollen 10. September beim Tag des offenen Weins mit dem Deutschen Weininstitut nichts mehr im Wege.

À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen

Im neuen Film von Éric Besnar geht es um die gute Küche, den guten Geschmack und das perfekte Aroma – quasi der Genuss-Guide anno 1789

Text: Marco Arellano Gomes

 

Es ist ratsam, diesen Film nicht mit leerem Magen zu sehen, sonst läuft einem satte zwei Stunden das Wasser im Mund zusammen. „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ von Éric Besnard („Birnenkuchen mit Lavendel“) zeigt die Geburtsstunde des „Restaurants“ – und zeigt in leidenschaftlichen Nahaufnahmen die Kunst des Kochens. Hier wird gehackt, geknetet, gewürzt, gekocht und gebraten. Das ist nicht nur köstlich mit anzusehen, es macht auch richtig Laune, den Genuss-Guide der Szene Hamburg zu kaufen und ins nächste Restaurant zu eilen, um ansatzweise nachzuempfinden, was einem da auf der Leinwand serviert wird.

 

Der gute Ruf

 

Kein Film für leere Mägen: À la Carte! (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Kein Film für leere Mägen: À la Carte! (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Frankreich 1789. Der begnadete Koch Manceron (Grégory Gadebois) arbeitet für den Herzog de Chamfort (Benjamin Lavernhe) und verwöhnt diesen und seine adeligen Gäste mit allerhand Köstlichkeiten: Schwanen-Ragout, gebackene Täubchen, Pastete. Köstlich! Doch dann das: Der eigenwillige Küchenchef tischt seine neueste Kreation auf, nur das diese unter anderem aus der niedrigsten aller Zutaten besteht: der Kartoffel. Die feinen Herren rümpfen die Nase, ein Teller fliegt durch den Raum. Sakrileg! Der Koch verlässt enttäuscht seinen Posten und zieht sich mit seinem Sohn zurück auf den familiären Bauernhof, wo er Suppe und Brot für die Durchreisenden serviert. Bis eine geheimnisvolle Frau namens Louise (Isabelle Carré) bei ihm erscheint, um bei ihm in die Lehre zu gehen. Schon bald folgt die Geburtsstunde des Restaurants. Das spricht sich rum – auch der Herzog kündigt sich an. Wird Manceron seinen Ruf wiedererlangen?

 

Timing ist alles

 

„À la Carte!“ ist ein Fünf-Gänge-Menü im Filmformat, schön und bekömmlich. Mit opulenten Bildern entfacht Regisseur Éric Besnard auf der Leinwand ein Fest der Sinne. Als Zuschauer meint man förmlich, den Duft der frisch gehackten Zwiebeln, des gegarten Gemüses und des sich auf dem Spieß drehenden Bratens riechen zu können. Alle Rezepte stammen von den französischen Spitzenköchen Thierry Charrier und Jean-Charles Karmann. Die Hauptcharaktere sind liebenswürdig und geben dem Film eine saftige Würze. Immer wieder gibt es fein nuancierte Humorhäppchen. Doch obwohl es von Beginn an prickelt, entfaltet die Beziehung zwischen Meister und Lehrling erst mit der Zeit ihr volles Aroma. Timing ist eben alles – im Film wie in der Küche.

„À la Carte!“, Regie: Éric Besnard. Mit Grégory Gadebois, Isabelle Carré, Benjamin Lavernhe. 112 Min. Seit dem 25. November in den deutschen Kinos

Appetit? Hier gibt’s den Trailer zu „À la Carte!“:

 


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2021. Das Magazin ist seit dem 27. November 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Genuss-Guide: Anonym. Kritisch. Unabhängig.

Egal ob Kiosk, Lieblingsbuchhandlung oder online: Der Genuss-Guide Hamburg ist wieder da. Der Restaurantführer führt auch in diesem Jahr kompetent, anonym, kritisch und unabhängig durch die Gastro-Szene Hamburgs und liefert darüber hinaus Informationen zu wichtigen Food-Themen

Text: Felix Willeke

 

Ein Leben ohne Gastronomie ist – frei nach Loriot – möglich, aber sinnlos. Doch im Frühjahr 2020 mussten viele Restaurants ihre Türen schließen, die Corona-Pandemie hat auch der Food-Szene extrem zugesetzt. Doch seit dem Sommer 2021 ist wieder mehr möglich: War es zuerst die Außengastronomie und dann auch die Innenräume der Lieblingsrestaurants, die Gastro-Szene erwacht wieder zum Leben und womit lässt sich das besser feiern als mit dem Genuss-Guide der SZENE HAMBURG. Viele Tester:innen sind im letzten halben Jahr über 700 Mal ausgeschwärmt um zahlreiche Neueröffnungen und alte Bekannte zu testen. Dabei stehts anonym, kritisch und unabhängig.

 

Mehr als ein Restaurantführer

 

Das Ergebnis sind 438 Seiten voller kulinarischer Höhepunkte. Neben den Restauranttests, den Sieger:innen des Genuss-Michel 2021, dem Hamburger Gastropreis und den Testsiegern des Genuss-Guide der SZENE HAMBURG gibt es im neuen Restaurantführer auch wieder viele Themen aus der Food-Szene. Dabei beleuchten die Autoren neuste Tipps und Trends, diskutieren die Zukunft der Gastronomie in Hamburg und hinterfragen das Thema Wertschätzung in der Branche. In diesem Sinne: Es gilt besonders in dieser Zeit die Gastronomie der Hansestadt wieder zu entdecken und das geht nach wie vor am besten mit dem Genuss-Guide der SZENE HAMBURG.

Genuss-Guide der SZENE HAMBURG, ab sofort am Kiosk und im gut sortierten Buchhandel, 12,50 Euro; noch mehr Themen rund um Genuss in Hamburg gibt es auf genussguide-hamburg.com


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