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Buchkritik: „Dante, Homer und die Köchin.“

Wolf Wondratschek führt in seinem neuen Buch „Dante, Homer und die Köchin“ direkt in den Club der toten Dichter, denn Dante und Homer sind am Leben – in Italien.

Text: Ulrich Thiele

 

Ohne Erklärungen führt Wolf Wondratschek seine Leser direkt in den Club der lebenden Dichter: „Kaum wiederzuerkennen die beiden, Homer rasiert, Dante fieberfrei“, lautet der erste Satz. Die beiden Großdichter weilen also noch unter den Lebenden, einige hundert beziehungsweise tausend Jahre sind sie inzwischen alt. Irgendwo im Italien der Gegenwart leben sie wie Feriengäste bei einer Köchin, einer lebensschlauen Analphabetin, die sich völlig unbeeindruckt zeigt vom Rang ihrer beiden Gäste. Sie darf in ihrer Ehrfurchtlosigkeit als Alter Ego und Vorbild des Autors verstanden werden, der sich gerne in die Rolle der Frau versetzt – etwa in seinem Liebesgedicht „In einem kleinen Zimmer in Paris“.

 

Ein Badass der Literaturlandschaft

 

Es gibt auf Youtube ein altes Interview mit Wondratschek, in dem dieser davon berichtet, seiner Intellektualisierung gezielt ein Stopp zu setzen. Er bewundere die Art seiner Freunde aus dem Boxkampf- und Prostitutionsmilieu, „den Tag anders zu sehen“, physisch mehr da zu sein, so Wondratschek, die­ser ewige Rebell und Badass der Literaturlandschaft. Oder wie es in „Dante, Homer und die Köchin“ heißt: „Es geht viel verloren. Es geht die Wirkung, lebendig zu sein, verloren.“

 

„Die Freude groß, der Zweck unklar“

 

Das neue Buch von Wolf Wondratschek: „Dante, Homer und dich Köchin“ (Foto: Ullstein)

Das neue Buch von Wolf Wondratschek: „Dante, Homer und dich Köchin“ (Foto: Ullstein)

Auch Homer und Dante ist die Köchin ein Vorbild. „Sie kann den Mund halten, das hat sie uns voraus“, sagt Homer. Beide wollen sich dem „großen Programm des Vergessens widmen“, sich von ihren Erinnerungen, ihrem Ruhm, ihrem Ehrgeiz befreien und die Schreibfeder niederlegen. „Ich möchte emigrieren. Aus dem Kopf hinausgehen“, sagt Dante. Eine der schönsten Passagen entstellt die Fantasielosigkeit einer rationalistischen Welt, als durchdekliniert wird, was passiert, wenn die Öffentlichkeit vom Wunder der lebenden Dichter erfährt: „Medizinische, insbesondere geriatrische sowieso psychiatrische Untersuchungen, Erstellung und Auswertung weniger erster Ergebnisse.“ Die Erzählperspektiven wechseln fließend, für diesen manchmal verwirrenden Flow gilt ein Motto, das Homer und Dante im Buch selbst mitgeben: „Die Freude groß, der Zweck unklar.“

Wolf Wondratschek: „Dante, Homer und die Köchin“, Ullstein, 240 Seiten, 24 Euro


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Januar 2022. Das Magazin ist ab dem 22. Dezember 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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House of Gucci: Glamour, Mode und Mord

Sir Ridley Scott liefert mit dieser kurzweiligen Verfilmung von Intrigen und Skandalen der italienischen Modedynastie einen imposanten Blick auf den Glamour und seine Schattenseiten

Text: Rosa Krohn

 

Maurizio Gucci (Adam Driver), Sohn der gleichnamigen ModeDynastie, lernt in den 1970er-Jahren auf einer Party Patrizia Reggiani (Lady Gaga) kennen. Wenige Jahre später heiratet der zurückhaltende Jurist die gesellige, selbstbewusste Patrizia. Schon bald soll er an der Spitze des Moderiesen stehen, forciert von der intriganten Patrizia. Doch sowohl die Geschäfte als auch die Ehe scheitern, er verlässt Patrizia und die gemeinsamen Kinder für eine andere Frau. Das lässt Patrizia nicht auf sich sitzen und ist bereit, jegliche Grenzen zu überschreiten. Einen Roman (von Sara Gay Forden) über die Geschehnisse rund um das Imperium Gucci gibt es bereits, so war es wohl bloß eine Frage der Zeit, bis Hollywood die Geschichte für sich entdeckt.

 

Eine Charaktersudie

 

Lady Gaga und Adam Driver, nur zwei aus dem Starensemble in House of Gucci

Lady Gaga und Adam Driver, nur zwei aus dem Starensemble in House of Gucci

Nun hat sich Großmeister Sir Ridley Scott („Alien“, „Gladiator“) der Sache angenommen, weshalb es kaum überrascht, dass ein Spektakel sondergleichen entstanden ist. In 157 Minuten erzählt er mit „House of Gucci“ seine Version der Ereignisse und liefert berauschende Bilder aus der Welt des Glamours sowie der menschlichen Abgründe, die sich dahinter verbergen. Dabei liegt Scotts Hauptaugenmerk auf den beiden Protagonisten, Patrizia Reggiani und Maurizio Gucci, ihrer gemeinsamen Ehe und deren Ende. Der Film stellt also mehr eine Charakterstudie dar als eine Verfilmung des Skandals an sich. Auch das Umfeld der beiden wird mit einem hochkarätig besetzten Cast von Al Pacino, über Jared Leto, hin zu Jeremy Irons und Salma Hayek mit aufwendigem Kostüm und Make-up porträtiert, ja teils karikiert.

 

Lady Gaga: Eine Wucht

 

Lady Gaga („A Star Is Born“) in der Rolle der „Lady Gucci“ ist eine Wucht und zweifellos der Star des Films. Ihr kauft man – ganz nebenbei – als eine der wenigen ihren italienischen Akzent ab. Adam Driver („Marriage Story“) gelingt auch ohne diesen die Verkörperung des Sohnes Gucci, der – zwar als intelligent charakterisiert – geradezu marionettenartig zwischen Familie, Frau und Branche hin- und hergerissen, lauter falsche Entscheidungen trifft. Nach knapp zweieinhalb rasant verflogenen Stunden bleibt man mit einem ambivalenten, vielschichtigen Bild der Geschichte zurück. Das ist stark, in Anbetracht der reißerischen Banalisierung, von der die Erzählungen einer solchen Geschichte – nicht nur durch die Boulevardpresse – leben.

„House of Gucci“, Regie: Ridley Scott. Mit Lady Gaga, Adam Driver, Jared Leto. 157 Min. Ab dem 2. Dezember in den deutschen Kinos

Lust auf mehr Gucci? Hier gibt’s den Trailer zum Film:


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2021. Das Magazin ist seit dem 27. November 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Restauranttest: Tagliere e Vino

Italienische Spezialitäten in der Altstadt: Das Bistro Tagliere e Vino

 

Nur wenige Gehminuten vom Rathausmarkt entfernt liegt das italienische Bistro Tagliere e Vino in einer angenehm ruhigen Seitenstraße. An warmen Sommerabenden kann man hier draußen vor dem kleinen Lokal zwischen Olivenbäumen bei Wein und Aperitivo in der Sonne sitzen und ein bisschen Urlaubsfeeling aufkommen lassen.

Wir entscheiden uns für einen der Signature Drinks des Hauses als Aperitif: Den Tagliere Spritz mit Limoncello aus sizilianischen Zitronen, Gin, Soda und Prosecco (11 Euro). Der ist wie erwartet erfrischend sauer. Wer ein Faible für außergewöhnliches hat, kann sich für 3 Euro Aufpreis auch eine „Flavour Sphere“ auf seinen Drink setzen lassen, eine Art Haube, die beim Berühren in feinen Nebel zerplatzt.

Statt Nebelhaube gönnen wir uns aber lieber eine Tagliere Misto als Vorspeise, ein großes Holzbrett, belegt mit diversen italienischen Spezialitäten (15, 80 Euro). Die Qualität des Parmaschinkens und der Salami schmeckt man sofort, alle Zutaten kommen direkt aus Italien. Der Bergkäse ist angenehm würzig und der Parmigiano schön dick geschnitten. Dazu wird Ciabatta-Brot, selbstgemachte Pesto Rosso, Pesto Verde und besonders leckere Zwiebelmarmelade gereicht, die perfekt zu dem Käse passt und die man übrigens auch glasweise mit nach Hause nehmen kann (5,80 Euro).

Anschließend entscheiden wir uns für das Ragù alla bollognese (9,80 Euro), das als original-italienische Variante weniger tomatenlastig daherkommt. Schmeckt gut, aber eher schlicht. Dafür ist der Burrata in der gleichnamigen Bowl (19,80 Euro ) ein cremig-weicher Traum und die Artischocken schön knackig, was der Salat nicht von sich behaupten kann. Im Tagliere ist die Küche wie der Ort an sich: Perfekt, um sich nach Feierabend mit Freunden oder Kollegen bei einem guten Drink durch die Vielfalt italienischer Taglieri-Delikatessen zu probieren und einfach einen guten Abend zu verbringen. / NF

Tagliere e Vino 
Große Bäckerstraße 4 (Altstadt), Telefon 040 36 09 93 88,
Di-Fr 11.30-14.30 Uhr und 17.00-22.00 Uhr , Sa 17-23 Uhr 

Bestes italienisches Restaurant: Casa di Roma

Stammitaliener mit Leidenschaft: Das Casa di Roma ist Testsieger in der Kategorie Italien

 

Text: Frank Sill 

Wer einmal da war, kommt sicher wie­der. So wie ich – seit Jahren Wiederho­lungstäter. Wenn ich Lust auf richtig gute italienische Küche habe, ist das Casa di Roma erste Wahl. Die Speisen sind von hoher Qualität und jedes Mal auf dem gleich hohen Niveau zubereitet. Einer der Gründe, warum man besser vorher einen Tisch reservieren sollte. Das Restaurant ist sehr familiär geführt, dies spürt man sofort.

Egal ob Stammgast oder Neuling: Jeder wird herzlichst be­grüßt, der Service ist unglaublich zuvor­kommend und freundlich. Auf jeden Wunsch wird Rücksicht bei der Zube­reitung genommen. Wir entscheiden uns heute für die gegrillten Calamarreti (15,90 Euro), die sehr scharf angebraten, angenehm gewürzt und butterweich sind. Die Burrata (14,90 Euro) ist wie sie sein muss: Nach dem Anschnitt zerfließt sie cremig über die sehr frischen Och­senherztomaten.

Die Penne mit Garne­len (19,50 Euro) in einer frischen und leichten Tomatensoße sind auf den Punkt zubereitet. Unser Highlight und unbedingt zu empfehlen: die Kalbsleber (21,90 Euro) mit frischem Salbei. Die Köche beherrschen ihr Handwerk. Das Casa di Roma ist ein Ort für fröhliche Gespräche und schöne Flirtmomente. Und das sehr stilvolle Ambiente lädt dazu ein, bei einem Dessert oder Es­presso auch noch etwas länger sitzen zu bleiben.

Casa di Roma 
Lange Reihe 76 (St. Georg), Telefon 040 280 30 43,
Mo-So 11.30-24 Uhr 


Der Gastro-Guide SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN ist seit April 2020 für 10,80 Euro im Handel und im Online-Shop erhältlich!


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Appetit auf mehr?

 

Sechster Teil: Die glorreichen 8 – Julia Bittner

Acht Frauen, eine Branche: Wir haben grandiose Hamburgerinnen getroffen, die jeden Tag aufs Neue die Gastroszene aufmischen. Mit Pizza und Pasta, mit Fleisch und Wein – und mit viel Leidenschaft: #6 mit Jill Bittner von der Pizzeria Jill.

Jill Bittner, 33, ist seit dem ersten Bissen verliebt in neapolitanische Pizza. Für Jill ist diese, trotz Tradition, irgendwie neu, anders und besonders lecker. Deshalb eröffnete die Mutter einer kleinen Tochter im Juli 2016 das Jill – ein Restaurant, in dem die neapolitanische Pizzakultur zelebriert wird. Sein Zuhause hat der Laden in den ehemaligen Räumen des Schanzensterns gefunden. Das kommt nicht bei jedem gut an. Fenster werden eingeschlagen, hin und wieder fliegen Farbbeutel. „Da ich in der Schanze großgeworden bin und die ganze Bewegung kenne, verstehe ich den Gegenwind. Aber ich sehe auch mich, mit meinem individuellen Konzept. Ich habe meine komplette Existenz auf diese Karte gesetzt. Damit passe ich nicht in das klassische Feindbild dieser Szene.“ Deshalb beweist Jill Durchhaltevermögen: Viel Arbeit ist sie bereits aus ihren vorherigen Gastro- und Hoteljobs gewohnt – und für ihren eigenen Laden arbeitet sie umso motivierter.

Foto: Philipp Schmidt

Text: Jennifer Meyer

www.facebook.com/pizzajill

 


Essen+Trinken 2017/18 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG ESSEN + Trinken 2017/2018. Das Magazin ist zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

 

FoodSZENE – Jasmin unterwegs #4

Schmackhafte Kleinigkeiten, klirrende Weingläser, eine kleine sbronza (Rausch): Warum es sich jetzt lohnt, einen Blick auf die italienische Aperitivo-Kultur in Hamburg zu werfen. Gönnt euch!

Zeit für Aperitivo!

Norditalien hat nicht nur ausgezeichnete Weine, sondern auch eine ausgeprägte Aperitivo-Kultur. Als ich während meines Studiums eine Zeit lang in Verona verbrachte, war die Piazza delle Erbe Dreh und Angelpunkt meines Soziallebens. Hier traf ich mich mit Kommilitonen abends auf einen Aperol Spritz, den wir in einer der zahlreichen Bars bestellten und dann draußen auf dem Platz oder den vom Tag erwärmten Steintreppen tranken.

Das orangefarbene Gemisch aus bittersüßem italienischen Likör, Sekt und einem Schuss Sodawasser war nicht nur das erschwinglichste Getränk bei rund 2 Euro, es war auch das gängigste. Mit einem Spritz in der Hand kam man ruckzuck ins Gespräch – ob mit Kommilitonen, einheimischen Berufstätigen oder Touristen (und davon gibt es massig in Verona, der Stadt von Romeo und Julia). Kein Aperitivo ohne Cicchetti: Für einen kleinen Aufpreis überbrückten wir mit lecker belegten Röstbrotscheiben– gegrilltes Gemüse, Sardellen, Eier, Prosciutto, you name it! – genussvoll die Zeit bis zum Abendessen. Jetzt wisst ihr, warum Italiener so spät essen.

Es kann den Tag beenden oder Anfang eines Abends sein, an dem man feiern geht.

Aperitivo ist ein schönes Ritual. Es kann den Tag beenden oder Anfang eines Abends sein, an dem man feiern geht“, sagt meine Freundin Francesca, die in Venedig studiert hat und heute in Udine lebt. In Venedig ist die Aperitivo-Kultur mindestens so stark ausgeprägt wie in Verona. Davon konnte ich mich selbst überzeugen, als ich Francesca einige Male zur Eröffnung der zweijährlich stattfindenden Kunstbiennale besuchte. Nach Ausstellungs- und Arbeitsende finden sich vor sagenhafter Kulisse Menschen aller Nationalitäten auf den Plätzen und Bootsstegen zusammen, um bei einem Glas Wein, Spritz oder auch GinTonic in der Hand den Feierabend einzuläuten. Man genießt die Kühle des Drinks, isst eine Kleinigkeit, verquatscht sich. Dazu gibt es die bereits erwähnten Cicchetti – in Udine nennt man sie übrigens Crostini und in Mailand Stuzzichino. Der Aperitivo Milanese sei aber noch mal etwas anderes, weiß Francesca. Er sei glamouröser. Man bezahlt eine Pauschale für alles, wobei weniger getrunken würde, dafür feinere Kost auf die Teller käme.

Holt die Aperitivokultur nach Hamburg: Das Standard in der Großen Freiheit. Foto: Standard

Jetzt habt ihr Lust bekommen, den nächsten Kurztrip nach Italien zu planen? Nicht nötig: Mitten auf dem Kiez hat Anfang 2017 eine Bar eröffnet, die die Aperitivo-Kultur nach Hamburg holt. Im Standard gibt es nicht nur extrem leckere Drinks – mehrere Spritz-Varianten mit hausgemachten Sirups, Negroni, Mules oder feine Weine –, sondern auch diverse Antipasti, die zu den Getränken gereicht werden. „Wer lange bleibt, wird belohnt“, lockt der Kellner augenzwinkernd. Man bestellt hier ein auf den ersten Blick nicht günstiges Getränk und lässt sich überraschen: angefangen bei Oliven über eine kleine Brotzeit oder Hummus mit Zitronennote bis zu Papardelle mit würziger Kürbis-Erdnuss-Paste. Verliebt habe ich mich in den Standard-Spritz mit Lavendelsirup, Rosenölund persischen Rosenblüten,die dekorativ auf der Oberfläche schwimmen und zwischen den Zähnen knistern (9 Euro). Auch Abstinente kommen auf ihre Kosten: Absolut empfehlenswert ist der Gurken-Spritz mit Gurkensirup, Zitrone und alkoholfreiem Sekt (9 Euro). Auf Holz oder Schieferplatten hübsch arrangiert, werden die Häppchen von der sympathischen Köchin Jasmin Baltres persönlich serviert.

„Wer lange bleibt, wird belohnt“, lockt der Kellner im Standard.

Überhaupt beweist die Kiezbar extrem viel Stil: Auf den langen Tischen stehen extravagante Blumenarrangements und bauchige Frankenwein-Flaschen mit aromatisiertem Leitungswasser. Unverputzte Wände bilden einen tollen Kontrast zur Marmortheke und im Badezimmer kann man sich mit Independent-Magazinen und dem Bestaunen von Kuriositäten die Zeit vertreiben. Im Hintergrund läuft Jazz und Bossa Nova. Musik – überhaupt ein wichtiges Thema im Standard. Auf Soundcloud sind mittlerweile vier Mixtapes online, die den Vibe der Bar ins eigene Wohnzimmer holen.

Standard, Große Freiheit 90 (St. Pauli),Telefon 36 94 66 33, Di-Sa17–22 Uhr; www.standard.hamburg


Who the fuck is…

Foto: Philipp Jung

Unsere Kollegin Jasmin Shamsi schlemmt sich für uns durch Hamburg. Als Foodredakteurin schlägt ihr Herz für Kultur und Kulinarik – die zwei großen Ks, für die sie brennt. „Sie hängen eng miteinander zusammen und befinden sich im ständigen Austausch“, sagt sie. Für uns spürt sie die Geschichten über Macher und Marken auf und serviert sie brühwarm und immer neu gewürzt – online und in jeder Ausgabe der SZENE HAMBURG.

jasmin.shamsi@vkfmi.de