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Anahit Vardanyan: Orientalische Techno-Sets aus Hamburg

Anahit Vardanyan ist Pianistin, Produzentin und Techno-DJ. Vor vier Jahren zog sie von Armenien nach Deutschland. In SZENE HAMBURG spricht sie über den aktuellen Konflikt in ihrer Heimat, unterschiedliche Musikszenen und ihren künstlerischen Werdegang

Interview: Ole Masch

 

SZENE HAMBURG: Anahit, wie kam es dazu, dass du nach Hamburg gezogen bist?

Anahit Vardanyan: Nachdem ich mein Musik-Bachelorstudium in Jerewan erfolgreich abgeschlossen hatte, wollte ich neue Wege für meine Zukunft finden. Ich bin Pianistin und in Deutschland habe ich die Möglichkeit, mich als Musikerin weiterzuentwickeln.

Leider ist es in Armenien schwieriger als Künstlerin international Fuß zu fassen. Für niemanden ist es einfach, seine Heimat zu verlassen, weit weg von Familie und Freunden. Die größte Hürde war und ist die Sehnsucht nach meinem vergangenen Leben.

Hast du noch engen Kontakt in deine alte Heimat?

Obwohl ich in Hamburg wohne, ist meine Verbindung nach Armenien noch stärker geworden. Meine Familie und mein enger Freundeskreis leben dort. Ich besuche sie so oft wie möglich und freue mich jedes Mal da zu sein. Diese kurze, aber intensive Zeit gibt mir Kraft und ist sehr wertvoll für mich.

 

Ehrlich und geradeaus

 

Seit wann legst du auf?

Seit ungefähr zweieinhalb Jahren. In Hamburg hatte ich mein Masterstudium Multimediale Komposition begonnen und anschließend kam die Leidenschaft, aufzulegen. Ich habe dort auch erste Erfahrungen mit dem Produzieren von elektronischen Klängen gemacht, entwickle mich ständig weiter und versuche, meinen einzigartigen Sound zu finden. Dadurch, dass die elektronische Musik sehr vielfältig ist, kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Mit einem starken Drang zur Dramatik, aber immer ehrlich und geradeaus. Gefüllt mit akustischem Klavierklang, melodischen und orientalischen Elementen.

Hast du schon in Armenien aufgelegt?

Mein letzter Gig war im März 2020 in Jerewan bei der Kitchen Label Night. Ein paar Tage vor dem Lockdown. Dies war auch mein erster Auftritt in Armenien. Es war so eine besondere Atmosphäre, die mir bis heute Gänsehaut bereitet. Das armenische Publikum schenkte mir so viel Liebe und positive Energie.

Kannst du die Technoszene dort in ein paar Sätzen beschreiben?

Die elektronische Musik in Armenien entwickelt sich in großen Schritten weiter. Immer mehr DJs und Producer legen international auf und gründen eigene Labels. Ich bin sehr stolz, wenn ich deren Arbeit sehe und habe die Hoffnung, dass unsere Techno-Community wächst.

Was sind die größten Unterschiede zur deutschen Community?

Berlin als Techno-Hauptstadt prägt das ganze Land und international. Wirtschaftlich ist Deutschland mit den großen Festivals sehr weit vorne. Auch die Hamburger Szene ist eine ganz besondere. Ich hatte schon viele Gigs in den großen Clubs wie Uebel & Gefährlich, Fundbureau, Waagenbau oder Docks.

 

„Ich glaube an die Kraft und den Mut meines Landes“

 

Dass Armenien in letzter Zeit vermehrt in den Schlagzeilen stand, hatte einen ernsten Hintergrund. Kannst du die aktuelle Situation beschreiben?

Letztes Jahr erlebten wir einen Krieg um die Region Berg-Karabach. Die Nachkriegszeit ist sehr schwierig für meine Nation und es ist schmerzhaft zu sehen, wie die Bevölkerung mit den Konsequenzen umgehen muss. Aber ich glaube an die Kraft und den Mut meines Landes. Wir haben schon sehr viele schwierige Zeiten erlebt und werden auch diese Situation meistern.

Welche Auswirkungen hat der Krieg auf dich und dein Umfeld?

Natürlich ist es sehr schmerzhaft, einen Teil deines Landes zu verlieren. Einen Ort, den ich selbst sehr oft besucht habe. Das ist unsere Geschichte und ein Teil unserer Kultur. Sich davon zu verabschieden, ist nicht einfach und die Hoffnung bleibt bestehen.

Findest du die Berichterstattung in Deutschland hierzu angemessen?

Meine ehrliche Meinung dazu ist, dass Deutschland eine zu neutrale Position eingenommen hat. Insgesamt war für mich die Menge an Berichterstattung leider zu wenig. Trotzdem bin ich dankbar für Politiker, Journalisten und Künstler, die darauf aufmerksam geworden sind und ihre internationale Reichweite genutzt haben, um zu polarisieren.

Wie könnte man von Deutschland aus helfen?

Die größte Organisation, die ich empfehle, ist The Armenia Fund. 1994 in Los Angeles gegründet, steuerbefreit, nichtstaatlich und nichtpolitisch. Deren Vision ist ein globales armenisches Netzwerk aufzubauen und Entwicklung zu fördern. Und jeder Mensch, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt und die Geschichte von Armenien versteht, ist wertvoll für unsere Zukunft.

Corona ist auch in Armenien ein Thema. Wie geht das Land damit um?

Die Maßnahmen und Beschränkungen sind ähnlich wie in Deutschland. Impfungen werden aktuell noch nicht durchgeführt. Aktuell sinkt aber die Zahl an neuen Fällen und das öffentliche Leben entwickelt sich zur Normalität.

 

Techno zu Corona

 

Du bist als Künstlerin in Deutschland besonders von den Maßnahmen betroffen. Wie hat Corona dein Leben verändert?

Es hat meinen Beruf sehr stark eingeschränkt. Von heute auf morgen wurden alle Auftritte abgesagt und es gab keine Möglichkeit, vor Publikum aufzutreten. Für eine Musikerin ist es sehr wichtig, die Verbindung mit den Menschen aufzubauen und die Musik zu teilen. Auch finanziell sind alle Einnahmen weggebrochen und ich habe lediglich ein paar Hilfen vom Staat erhalten, die von Monat zu Monat weniger wurden.

Hast du Alternativen gesucht?

Durch engagierte Eventmanager wurden großartige Projekte im Live-Stream umgesetzt. Dadurch ist die Branche weiterhin lebendig geblieben, es wurde sehr viel Herz und Fleiß investiert und durch kleine Spendenaktionen gezeigt, wie stark sie zusammengewachsen ist. Ich habe ein paar Live-Stream-Sets in Berlin, Hamburg und Jerewan gespielt.

Du kannst der Pandemie also auch Positives abgewinnen?

Ja, ich habe viel mehr Zeit gehabt, mich ins Studio einzuschließen, zu musizieren und viele Projekte für die Zukunft geplant. Aber ich kann für alle Künstler sprechen, dass es das Wichtigste ist, vor einem Live-Publikum zu stehen und dessen Reaktion und Liebe aufzusaugen.

Reaktionen erhältst du auch auf Instagram. Dein Account hat über 30.000 Follower. Wie wichtig sind soziale Netzwerke für dich?

Allgemein ist es als Künstlerin wichtig, eine große Reichweite aufzubauen. Ich erreiche Menschen aus verschiedenen Ländern, die Teil der Community sind.

Techno ist nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch eine Philosophie, die Menschen zusammenbringt, die eine gleiche Weltanschauung teilt und friedlich kommuniziert. Meine Community gibt in der schwierigen Zeit so viel positives Feedback, was mich immer wieder aufs Neue motiviert.

Welche musikalischen Projekte verfolgst du zurzeit?

Ich habe kürzlich meine EP „Tatev“ auf dem Label Hydrozoa aus Los Angeles releast. Ein Freund und talentierter Produzent, André Winter, hat einen Remix für den Track beigesteuert. Dazu habe ich auch ein künstlerisches Musikvideo herausgebracht. Gebt mir gerne Feedback und schreibt mich an. Ich würde mich freuen.

 

 

Wo können wir im Februar mehr von dir hören?

Ich werde einen Live-Stream mit Oliver Huntemann im Uebel & Gefährlich spielen und ein einstündiges Set bei dem Label Octopus auflegen. Meine Musik ist auf allen Plattformen wie Spotify, Beatport, Apple Music oder Soundcloud zu hören.

 

 

Was planst du für 2021?

Pläne sind schwer zu verwirklichen, wenn es um Auftritte geht. Es gibt einige Booking-Anfragen, nur muss auch der Veranstalter die Situation mit Corona abschätzen. Deshalb nutze ich die Zeit für ein Projekt, welches ich ab Februar in Armenien verwirkliche. Hoffentlich wird es wieder möglich sein, vor einem Live-Publikum zu spielen, denn dies ist meine Leidenschaft und werde ich auch in Zukunft verfolgen.


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Februar 2021. Das Magazin ist seit dem 28. Januar 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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KYMAT: Die Stimme der Botanik

Der Hamburger Klangkünstler Sven Meyer veröffentlichte als KYMAT kürzlich sein zweites Album „Sonic Bloom“. Darauf macht er etwa den Sound von Pflanzen hörbar – featuring Das Bo und Carsten „Erobique“ Meyer. Wie und warum, erzählt Sven im Interview

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Sven, als KYMAT machst du bisher Unhörbares hörbar, nämlich den Sound von Pflanzen. Schon immer ein großer Flora-Fan gewesen?

Sven Meyer: Oh ja, ich liebe es, in der Natur zu sein, Pflanzen sind meine Freunde. Das Wundersame ist ja bei KYMAT: Ich mache Pflanzen hörbar und sichtbar. Die Muster und Formen der Wasser-Klang-Bilder, die durch den Sound entstehen, findet man überall in der Natur wieder. Auf dem neuen Album ist es ein Spiel zwischen Mensch, Maschine und Natur, die dabei zu einer Einheit werden

Wie hast du dir den Klang von Blättern und Stängeln vorgestellt, bevor du sie mit Elektroden verbunden hast?

Ehrlich gesagt: Ziemlich ähnlich, wie sie dann auch klangen. Es ist Nerd-Kram. Um die Sounds entstehen zu lassen, benutze ich einen kleinen Midi-Transformator, der das elektromagnetische Feld der Pflanzen übersetzt. Die Art und Weise, wie die Töne gespielt werden, kann ich also etwas eingrenzen und eine Art Spielplatz programmieren. Die Pflanzen geben mir Random-Signale und -Sounds vor, mit denen ich dann super improvisieren kann. Meine kleinen Mitmusiker sind da sehr kreativ.

Einschlafen, meditieren und in die Sterne gucken solle man zur KYMAT-Musik, heißt es auf deiner Homepage. Wie muss man sich denn deine Grundstimmung und -verfassung beim Arbeiten an den Songs vorstellen?

Ich bin immer eingeschlafen (lacht). Im Ernst, die Musik entspannt einen. Ich habe viele Frequenzen aus der Klangtherapie benutzt, die das Nervensystem beruhigen. Auf „Sonic Bloom“ zeige ich, dass sich Wissenschaft und mystische Welterfahrung nicht ausschließen, sondern ergänzen. Und natürlich war das auch alles sehr spannend, ich schaue mir zum Beispiel erst an, wie ein Sound im Wasser aussieht und mache dann erst den Song so, dass alles auch stimmig klingt.

 

 

Und wie hast du als KYMAT mit etwa Erobique und Das Bo zusammengearbeitet?

Wir hängen immer mal wieder zusammen ab. Bo hat mit seiner super Stimme ein paar zärtliche Sätze auf das Album geflüstert, und Carsten hat die schönsten Melodien und Klangfolgen mit dem Fender Rhodes und Moog gespielt. Außerdem ist es ein Album, auf dem auch gelacht werden durfte, und das findet sich in diesem Musikbereich selten.

Kurze Corona-Krisen-Frage zum Schluss: Wie würde sich wohl das Virus anhören, das die Welt aktuell so sehr belastet?

Bestimmt beschissen (lacht). Nein, ich weiß es nicht. Letzten Endes ist ein Virus auch Natur. Der Mensch soll ja aus mehr Mikroben und Bakterien bestehen, als aus Körperzellen. Das alles ist sehr komplex.

Es gibt Wissenschaftler, die schauen sich an, wie bestimmte kranke Zellen schwingen, um sie mit ihrer eigenen Frequenz, wie ein Glas, zum Platzen zu bringen. Ich forsche auch weiter, und mit der nächsten Platte entspanne ich nicht nur alle, sondern heile dann die gesamte Welt mit guter Vibration!

kymat.de


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2020. Das Magazin ist seit dem 30. April 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Ökotechno: Dominik Eulbergs Klang-Biotop

Dominik Eulberg bietet Nachhilfe in Sachen Naturschutz und tanzbaren Käfergeräuschen

Text: Levke Marie Nielsen

 

Er ist ein Mensch, der sich nicht zwischen zwei großen Leidenschaften entscheiden will: Natur und Musik. Und genau deshalb spielt sich sein Leben zwischen Vogelgezwitscher und Technobeat ab. Dominik Eulberg ist DJ, Produzent und Ökologe mit Vorliebe für die Vogelkunde. Umgeben von Bäumen oder Tanzenden, erforscht er die heimische Fauna und Sound­landschaften.

Besucht man seine Website, führt einen der Wiedehopf zu seiner Diskografie: Field Recordings kombiniert mit Klängen aus Synthesizern und Co. ergeben Minimal­-Techno, mal sphärischer in Rich­tung Ambient oder kräftigem Drum-­Antrieb. Unter dem gelb­-schwarzen Gefieder des Pirols verbergen sich Interviews, in denen er erläutert, warum er seine Professionen zusammenbringt.

 

Die Musik der Natur

 

Im Gespräch mit der SZENE HAMBURG sagte er 2017 etwa: „Ich möchte bei den Leuten etwas zum Schwingen bringen, sie sensibilisieren, mehr rauszugehen und sich an der Schönheit der Natur zu erfreuen.“

Blindem Hedonismus im Feiern verabreicht Eulberg eine Dosis Informationen über Artenviel­falt und Artensterben und bie­tet auf Festivals schon mal Outdoor­-Führungen an. Auf seiner aktuellen Platte „Mannigfaltig“ widmet er jeden Track einem Tier und beschreibt dessen faszinierende Eigenschaften im Booklet.

Der Naturschutzbund-­ und UN­-Botschafter sollte mit Klubnacht und Filmvorführung ins Uebel & Gefährlich zurück, dies wurde aufgrund des sich aktuell verbreitendem Coronavirus abgesagt. Auf Album­-Tour hätte er dem Publikum sein „Biodiversitäts-­Techno“ präsentiert. Das geht zum Glück auch online.

 

Seht hier das Video zum Song „Goldene Acht“:

 

 

Hört hier Dominik Eulbergs Tracks:

 


Szene-Cover-März-2020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, März 2020. Das Magazin ist seit dem 27. Februar 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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klub katarakt: Experimentelle Musik auf Kampnagel

klub katarakt ist ein Festival für experimentelle Musik, das sich auf sämtlichen künstlerischen Ebenen offen präsentiert

Text: Erik Brandt-Höge

 

Das Jahr 1992. Snap!, Dr. Alban und Die Prinzen bestimmen die deutschen Charts, schlichte Beats und noch schlichtere Lyrik laufen im Radio rauf und runter. In ebendieser Zeit gründen Kompositionsstudenten der Hamburger Musikhochschule den Verein katarakt – und stehen damit für das experimentelle Gegenteil zum Gedudel. Sicher, einerseits ging es den Studenten darum, ihre Kompositionen einmal außerhalb der Hochschule aufführen zu können, und zwar an eher ungewöhnlichen Orten dafür, etwa Rockclubs. Aber sie wollten auch nicht-radiofreundliche Sounds der breiten Masse vorstellen.

 

Springer zwischen multimedialen Welten

 

Das gelang ihnen spätestens mit der ersten Ausgabe des klub katarakt 2005. Sie machten Neue Musik zugänglich, indem sie eben diese sprengten, durch sich ständig im Wandel befindende Klang- und Bildinstallationen sowie durch Öffnung der bespielten Räumlichkeiten. Auf Kampnagel hat das Festival ein Zuhause gefunden, in dem die Macher gleich drei ineinander übergehende Hallen zur Verfügung haben. Besucher werden zu Springern zwischen multimedialen Welten, erleben Sounds und Bilder beim Flanieren.

Die klub katarakt-Eröffnung (15.1., 20 Uhr) wird auch in diesem Jahr ein Event der Wandelkonzerte. Viele Hamburger Musiker, Komponisten und Künstler stehe dafür bereit, zum Beispiel die Elektroniker Nika Son und Thomas Leboeg, die Violinistin Lisa Lammel, die Pianistin Daria Iossifova und der Harvestehuder Kammerchor unter der Leitung von Edzard Burchards.

 

 

Der zweite Festivaltag steht ganz im Zeichen einer Arbeit für Blechblasinstrumente und Elektronik, aufgeführt von der schwedischen Komponistin Ellen Arkbro zusammen mit dem Berliner Ensemble Zinc & Copper. An den beiden darauffolgenden Tagen werden das Splitter Orchester & The Pitch zu erleben sein, ein Kollektiv aus 24 international renommierten Musikern, es gibt eine sogenannte „Lange Nacht“ mit unter anderem einem Zusammenspiel von 17 akustischen Gitarren und ein Nachtkonzert mit Streichquartett und Klavier. Im Ganzen ein Spektakel für alle, nicht nur für Fans von Neuer Musik, und nach wie vor ein Gegenpol zu Charts-Stücken für das schnelle Hörerglück.


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 20. Dezember 2019 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Meet the Resident – Oliver Kapp

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Residents vor, diesmal: Oliver Kapp (DJ seit 1986) – präsentiert von hamburg elektronisch

Interview: Louis Kreye / OMA

 

SZENE HAMBURG: Dein Sound?

Oliver Kapp: Detroit Techno

Lieblingsort?

Ich halte mich sehr gerne am Wasser auf. Pauli ist immer willkommen. Und von der Clubseite: PAL & Pudel.

Besondere Erinnerung?

1992 als ich Jeff Mills das erste Mal in meinem Club buchte. Er schlief bei mir im Wohnzimmer und die Luftmatratze hatte ein Loch.

Welchen Act würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Jeff Mills

Platte des Monats?

Planetary Assault Systems – Plantae

Hamburgs Stärken?

Die Stadt hatte in den frühen 80ern immer ein tolles Fundament an Recordshops, Clubs und DJ´s. Das merkt man heute noch.

Und die Schwächen?

Mir sind die Clubs und Events oft zu lieblos zusammengezimmert. Könnte man schöner machen, auch mit wenig Geld.

 

Ein aktuelles Set von Oliver Kapp hört ihr hier:



Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Dezember 2019. Titelthema: Weihnachten. Das Magazin ist seit dem 29. November 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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