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Frühstücks-Dschungel: Der EM Breakfast Club

Lieber Lachs statt Camembert und den Obstsalat ohne Ananas? Kein Problem – die Extrawurst gehört hier zum Konzept

Text: Laura Lück
Foto (o.): EM Breakfast Club

 

Ob man mit dieser Kaffeemaschine auch zum Mond fliegen kann? Die Vision Iberital ist die neuste Hightech-Spielerei auf dem Kaffeemarkt und brüht im Em Breakfast Club das erste Mal auf deutschem Boden.

Wo 19 Jahre lang im ehemaligen Café Colmeia Galão floss, sorgt sie jetzt für energieeffizienten, perfekt temperierten Kaffee- und Teegenuss. Die Schläuche und Leitungen in dem futuristischen Ungetüm schimmern blau-schwarz hinter dem semitransparenten Korpus und arbeiten auf Hochtouren, denn: Der Laden am Neuen Pferdemarkt ist voll.

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Frühstück mit Urban- Jungle- Feeling (Foto: EM Breakfast Club)

Um das Herzstück des frisch eröffneten Cafés versammeln sich Verliebte, Freunde und zeitungslesende Singles zum Frühstück. Denn hier dreht sich alles um die wichtigste Mahlzeit des Tages – individualisierbar und ohne Kompromisse.

Das „Em“ im Namen ist vietnamesisch und heißt übersetzt so viel wie „Du“. Was willst DU frühstücken, das ist hier die zentrale Frage. Sonderbehandlungs-Scham braucht niemand zu haben. Die Speisekarte ist quasi ein einziger Extrawunsch. Darauf sind Frühstückbowls gelistet, die je eine Basis aus Porridge, Açai-Joghurt oder Ahornquark bieten. Dazu gibt’s Flüssiges wie selbst gemachtes Mangomus und jede Menge Toppings von Chiapudding bis Kokosflocken.

Bei den Breakfast-Plates bietet eine lange Liste an Extras von Gemüsesticks bis zur glutenfreien Brotalternative unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Gleiches gilt für die frisch gebackenen Waffeln, die auf Wunsch nicht nur vegan, sondern neben der klassisch-süßen Variante auch mit herzhaften Toppings (Empfehlung: Ziegenkäse mit Feigensenf!) zubereitet werden.

 

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Bestell doch, was du willst: Wunsch- Menü im EBC (Foto: Laura Lück)

 

Chi und Jannis haben jede Menge Herzblut ins Konzept und die fünfmonatige Kernsanierung gesteckt. Der zweistöckige Laden ist nicht wiederzuerkennen: Tapeten mit Dschungelprint, ein Tresen im Rotklinker-Look und überall frisches Grün. Hier möchte man den Tag gern starten. Sind die dunklen Holztische vollgeladen mit köstlichem Kaffee und den liebevoll angerichteten Wunsch-Menüs, macht das schnell neugierig auf die Zusammenstellungen der Begleitung.

Teilen und Probieren macht mindestens genauso Spaß wie das Frühstückbasteln – und erfinderisch beim Menü-Pläne schmieden für den nächsten Besuch.

EM Breakfast Club: Neuer Pferdemarkt 14 (St. Pauli)


Szene-Oktober-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Oktober 2019. Titelthema: Neu in Hamburg. Das Magazin ist seit dem 28. September 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Hamburg entdecken… mit der S3 nach Stade

SZENE HAMBURG empfiehlt im November einen Ausflug ins Alte Land – mit der S3 nach Stade. Einmal im Monat stellen wir unseren Lesern ab sofort kleine Entdeckungstouren auf den schönsten HVV-Strecken vor. Die umweltfreundliche, unkomplizierte und entspannte Art einen Ausflug zu unternehmen!

Herbstzeit! Wir machen uns auf zu einer kleinen Entdeckungstour in die herbstliche Landschaft vor den Toren Hamburgs. Wir starten am Hamburger Hauptbahnhof mit der S3 in Richtung Stade. Und genießen auf der Strecke über Hammerbrook, Elbbrücken und Wilhelmsburg die wunderbare Sicht auf die Hafenkulisse. Ab Heimfeld geht es dann in die ländlichere Region des Hamburger Umlands, ins Alte Land, vorbei an Obstplantagen und Apfelhöfen mit Ziel Stade. Auf den Spuren der Hanse kann man dort einiges entdecken. Etwa das Museumsschiff Greundiek, das 1950 mit dem Namen „Hermann-Hans“ vom Stapel lief und eine zeitlang als Ausbildungsschiff für Schiffmechaniker genutzt wurde. Heute wird das Küstenmotorschiff in der Liste der beweglichen Kulturdenkmale Nieder­sachsens geführt. Unweit vom Liege­platz der Greundiek – am Alten Hafen in Stades historischer Altstadt – befindet sich das Restaurant Knechthausen. Ideal für eine stilvolle kulinarische Pause und auch für seine Weinauswahl bekannt.

Start: Hamburg Hbf
Ziel: Stade Bf.
Bahnlinie: S3
Fahrtzeit: 1 Stunde
Tarifempfehlung: 9-Uhr-Tageskarte Gesamt­bereich für 16,90 Euro *

* gilt für 1 Person + 3 Kinder (bis 14 Jahre)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, November 2018. Das Magazin ist seit dem 27. Oktober 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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