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Hey, hey, hey, Herr Stanišić!

„Hey, hey, hey, Taxi!“ heißt das neue Werk von Saša Stanišić. Es basiert auf Geschichten, die er sich zusammen mit seinem Sohn ausgedacht hat. Im Interview mit SZENE HAMBURG spricht der Buchpreisträger über den Entstehungsprozess, die anarchische Vorstellungskraft von Kindern – und er verrät, warum gerade dieses Buch ihm so viel bedeutet

Interview: Marco Arellano Gomes

 

SZENE HAMBURG: Saša Stanišić, nach der Lektüre Ihres neuen Buches kam mir die verwegene Idee, das Interview so zu führen, dass ich Fragen stelle – und Sie, wie einer der Charaktere im Buch, ausschließlich mit „Odjo, odjo“ antworten …

Saša Stanišić: (lacht) Das wäre für uns beide ein Spaß. Für die Leser wahrscheinlich weniger.

Zumindest würde das den Charakter Ihres neuen Buches unterstreichen. Es ist ja ein eher ungewöhnliches, sehr fantasievolles, fast absurd­komisches Kinderbuch geworden.

Ich habe viel Feedback zu der Geschichte mit dem „Odjo, odjo“ sagenden Taxifahrer erhalten. Die scheint besonders gut anzukommen. Kinder lieben das Abstrakte. Sie verstehen zwar nicht unmittelbar, was los ist, aber sie können sich gut vorstellen, dass trotz der unverständlichen Kommunikation etwas gut ausgehen wird.

Kinder können fehlende Informationen ganz gut ersetzen mit eigener Imagination. Die hören das „Odjo, odjo“ und bauen daraus eine sinnvolle Antwort für sich. Die Kommunikation ist zwar misslungen, aber der Weg zu einer Geschichte ist gelungen. (lacht)

Wann genau kamen Sie auf die Idee, ein Kinderbuch zu schreiben?

Die Idee kam, nachdem ich die „Taxi-Geschichten“ schon längere Zeit meinem Sohn erzählt hatte. Und da die ihm wirklich Spaß machten, dachte ich, dass sich das vielleicht auch auf andere Kinder übertragen lässt.

Wann wurde der Gedanke einer Veröffentlichung konkreter?

Mein Sohn hat nicht lockergelassen. Irgendwann schlug ich ihm vor, mehr aus Scherz, lass uns doch ein Buch mit den Geschichten machen. Er sagte: „Gut, aber ich darf entscheiden, was in das Buch kommt.“ Ja, so war das dann auch. Ich stellte das Projekt dem mairisch Verlag vor, und wir waren uns gleich einig, auch, dass es ein Bilderbuch werden sollte.

 

„Kinder haben eine sehr spannende Vorstellung von Logik“

 

Es muss schwer sein, die Geschichten einzufangen, wenn sie so spontan entstehen!?

Ich habe mir meist kurz nach dem Erzählen Notizen gemacht. Später entstanden daraus längere Textbausteine oder gleich fertige Texte. Das ist ein interessanter Prozess: Man schreibt die Erinnerung an die einzelne Geschichte auf, so gut man sie eben erinnert, und dichtet dann Details hinzu. Die Texte entsprechen oft nicht mehr zu einhundert Prozent dem, was ich meinem Sohn erzählt hatte.

Auch von der Unmittelbarkeit geht sicher etwas verloren. Sobald man die Formulierungsmaschinerie anwirft – bei mir ist das jedenfalls so – will man, dass jeder Satz der bestmögliche Satz ist. Das Spontane beim Geschichtenerzählen, geht dabei natürlich verloren.

Sie schreiben im Vorort (sic): „Im Zuhören ist ein Kind Architekt für Welten aus Sprache.“ Haben Kinder den Erwachsenen in dieser Hinsicht etwas voraus?

Sie sind auf jeden Fall freier, insofern, dass sie nicht wie wir Erwachsenen bestimmte Gewohnheitsstrukturen im Erzählen anwenden. Wir Erwachsene springen nicht unbedingt von A nach Z und wieder zurück, sondern halten eine gewisse Chronologie, einen linearen Verlauf. Auch was die Motive angeht, erzählen Erwachsene anders. Kinder sind anarchischer, unbekümmerter auch. Sie überraschen, haben eine sehr spannende Vorstellung von Logik. Das finde ich super.

Konnten Sie das auch bei ihrem Sohn Nikolai bemerken, wenn Sie ihm die Geschichten erzählten?

Ja. Als ich mit dem Geschichtenerzählen anfing und ich ihn bat, in die Geschichte mit einzusteigen, tat er immer so, als ob er mit einem Fahrzeug hinzukam. Dann setzte er sich auf einen Besen, nahm ein Auto und paddelte sich dazu und übernahm das Erzählen. Oft erweiterte er dabei alles, was ich zum Beispiel motivisch vorbereitet hatte, in ganz unerwartete Richtungen. Er brachte neue Figuren mit, erfand Gegenstände, die bei der Problemlösung hilfreich wurden, änderte auch mal das Problem an sich.

Die Geschichten nahmen häufig einen ganz eigenen, chaotischen, aber sehr sympathischen Weg zu ihrem Schluss. Manchmal hatte das auch nicht mehr viel zu tun mit dem, wie die Geschichte bis dahin verlaufen war.

 

Harmonie zwischen Text- und Bildsprache

 

Bei Kinderbüchern spielt neben der Qualität der Geschichten die Optik eine große Rolle. Die Illustrationen in „Hey, hey, hey, Taxi!“ sind nicht niedlich und süß, sondern eher verspielt und surreal. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Illustratorin Katja Spitzer?

Die Frage der Illustration kam erst auf, als die Geschichten recht fortgeschritten waren. Ich bekam eine Liste von Vorschlägen und diese bin ich gemeinsam mit meinem Sohn durchgegangen. Er hat sofort gesagt: „Das will ich haben!“ Katja Spitzer. Er hat die Illustratorin quasi bestimmt.

Hey-hey-hey-Taxi-c-mairisch-verlagWie lief die Zusammenarbeit mit Katja Spitzer?

Im Grunde hatte Katja völlig freie Hand. Sie hat sich auf eine sehr verspielte Weise auf das Projekt eingelassen und wunderbare Ideen eingebracht. Sie hielt mich immer auf dem Laufenden und fragte immer wieder: „Geht das in die Richtung, die du dir vorstellst?“

Oft hat man bei Kinderbüchern ja das Gefühl, dass Text oder Bild überwiegen und das jeweils andere nur Beiwerk ist. Für ein gelungenes Bilder-Text-Buch bedarf es meines Erachtens einer Harmonie zwischen Text- und Bildsprache, und die war schnell mit Katjas Illus auch hergestellt.

Empfanden Sie es als leichter oder schwerer, ein Kinderbuch zu schreiben?

Für mich ist das Schöne, dass ich auch bei einem Kinderbuch meinem Handwerk nachgehe. Nur das Zielpublikum ist eben ein anderes. Ich arbeite aber auch hier an jedem Satz. Es mag leicht und unbeschwert erscheinen, aber jedes Wort muss am Ende wirklich sitzen. Da gibt es null Unterschied zu einem Erwachsenenbuch. Im Gegenteil: Ich habe bei „Hey, hey, hey, Taxi!“ sogar viel stärker erahnen wollen, wie die Texte ankommen könnten.

Ein Kinderbuch ist in dieser Hinsicht also voraussetzungsvoller als ein Roman. Aber die Schreibdauer ist kürzer, was angenehmer ist.

Wie viel Nikolai, wie viel Saša Stanišić steckt in dem Buch?

(lacht) Das ist schwer zu sagen. Es gibt Geschichten, die extra für das Buch entworfen worden sind, die ich ihm also gar nicht erzählt habe. Das sind vor allem diejenigen, die einen Meta-Charakter haben, zum Beispiel die Geschichte um die Heldin, die keine Heldin sein will oder die Eingangsgeschichte, die zusammenfasst, was kommen wird.

Je konkreter und abenteuerlicher ein Text, desto wahrscheinlicher ist, dass mein Sohn Rezipient war oder sich eingeschaltet hat. Pi mal Daumen war er bei etwa drei Viertel der Geschichten involviert.

Das Buch lädt dazu ein, eigene Erlebnisse in die Geschichten mit einzuflechten. Wie genau funktioniert das?

Ich improvisiere gern beim Vorlesen. Mein Sohn liebt das. Ich kann also nur dazu raten, die eigene Lebenswirklichkeit in diese meine Taxi-Welt zu bringen. Dazu muss im Text auch nicht explizit eine Anweisung stehen.

Das Taxi war für Nikolai und mich nur ein Symbol für einen Abschied. Denn darum geht es im Buch: Dass ein Elternteil weggeht und immer wieder zurückkommt. Solche Elemente können die Eltern also umwandeln und anpassen, um die Gemeinsamkeiten mit dem eigenen Kind sichtbarer zu machen. Denn die Kinder freuen sich darüber, in dem Spannungsverhältnis der überbordenden Fantasie und dem Alltag das eigene Leben zu erkennen.

War das Weggehen und Zurückkom­men nicht auch in Ihren früheren Werken wie „Herkunft“ das leitende Thema?

Zwei meiner Bücher kreisen in der Tat stark um das Thema der Ankunft. Die spielen allerdings auf einer anderen Ebene des Ankommens und berühren Fragen von Geflüchteten und politische Identitäten. In „Hey, hey, hey, Taxi!“ geht es mehr um den Abschied und das Nach-Hause-Kommen an sich, Nähe und Distanz also zwischen Eltern und Kindern im Alltag und durch den Beruf: Ob das nun der banale Weg in die Kita ist, der zur Arbeit oder eine Lesereise von zwei Tagen. Das beschäftigt Eltern gleichwohl wie die Kinder.

 

Verbunden durch das Erzählte

 

Erinnern Sie sich, wie Sie als Kind solche Abschiede erlebten?

Ich bin als Kind bei meiner Großmutter aufgewachsen. Ich hatte also nicht diese Art von Abschied und Ankunft, wie sie mein Sohn in der Kita ritualisiert hat. Es ist zentral, wie Kinder Abschiede erleben und internalisieren. Das Erzählen von Geschichten kann dabei helfen, diese Trennungen auf Zeit offener zu gestalten.

Und das muss nicht einmal durch fantastische Abenteuer geschehen, sondern geht auch über die Frage: „Was hast du heute alles erlebt?“ Abschied und Heimkehr sind die Marker am Anfang und Ende dieser Geschichten, die einen dann wieder verbinden.

Also bietet das gemeinsame Erzählen die Möglichkeit, verbunden zu bleiben, indem man die Erfahrungen, die man während des Getrenntseins macht, in Geschichten verpackt und miteinander teilt?

Genau darum geht es ja beim Geschichtenerzählen: Wir kommen zusammen und sind verbunden durch das Erzählte. Geschichten sind eine Form von Kommunikation – ein Angebot, Einblick in das eigene Leben zuzulassen oder in ein ausgedachtes – jedenfalls ein Angebot, das zusammenführt. Und so ist das Buch gemeint. Es ist ein Angebot für Erwachsene und Kinder, die vielleicht den halben Tag nicht zusammen waren, aber über gemeinsame Geschichten wieder zusammenkommen.

Sie haben auf Insta­gram geschrieben: „Es gibt wichtige Bücher und Bücher, die einem wichtig sind. Das ist ein Buch, das mir sehr wichtig ist.“ Was macht es für Sie so wichtig?

Ich habe das Gefühl, mein Sohn und ich haben durch „Hey, hey, hey, Taxi!“ miteinander eine Erinnerung geschaffen, die vielleicht jahrelang wichtig für uns sein könnte. Egal ob wir gerade eine Krise oder eine schöne Zeit haben: Diese Geschichten bleiben für immer. Mit dem Buch habe ich sie für uns archiviert.

Saša Stanišić, Katja Spitzer: „Hey, hey, hey, Taxi!“, mairisch, 69 Seiten, 18 Euro, ab 4 J.


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, April 2021. Das Magazin ist seit dem 27. MÄRZ 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Orte zum Klettern und Springen in Hamburg

Adrenalinkick gefällig? Dann Helm auf und ab zu einem der Hamburger Kletterparks

 

Klettern

Kletterwald Hamburg

Je nachdem, wie viel Nervenkitzel angemessen ist: Der Kletterwald Hamburg am Meiendorfer Weg in Volksdorf bietet sieben spannende Parcours mit verschiedenen Kletterelementen und unterschiedlichen Höhen. Vom Anfänger, dem ein kleines Bauchkribbeln genug ist, bis hin zum Kletter-Fortgeschrittenen und Adrenalin-Junkie ist für jeden das richtige Maß dabei.

Die Abenteuer-Parcours tragen vielversprechende Titel wie „Niagara-Trail“, „Borneo-Spezial“ oder „Mount-Everest-Nordroute“. Insgesamt gibt es zwei niedrige Routen mit zwei Metern Höhe und fünf höhere mit bis zu zehn Metern, alle Routen enden mit einer Seilbahn. Das Umlaufsicherungssystem auf den Plattformen macht das Klettern jederzeit sicher und bequem, die obligatorischen Helme schützen vor allem vor Ästen.

Kletterwald Hamburg: Meiendorfer Weg 122-128 (Volksdorf)

 

Kletterpark Sachsenwald

Schnurstracks! Der Weg führt von Baum zu Baum, in nur eben einige Meter über dem Boden. Der Schnurstracks Kletterpark Hamburg Sachsenwald unweit der S-Bahn-Haltestelle Aumühle befindet sich in einem alten Buchen- und Eichenwald vor den Toren Hamburgs. Es gibt fünf Parcours mit insgesamt 48 Stationen, darunter Kinderparcours, Gewöhnungsparcours auf sechs Metern Höhe und herausfordernde Parcours in der Höhe (bis zu 14 Meter) für anspruchsvolle Sportler – diese dürfen auch aufs Fahrrad steigen, den Flohsprung wagen oder über die Schlaufenbrücke hangeln.

Für besonders Ambitionierte gibt es den schwarzen Parcours mit Seilrutschen. Außerdem sorgt der „Free Fall Descender“ für Nervenkitzel – wer will, kann sich aus 13 Meter Höhe fallen lassen und unten sanft abbremsen lassen.

Kletterwald Sachsenwald: Holzhof 2 (Aumühle)

 

HanseRock Hochseilgarten

Man muss nicht zwangsläufig bis an den Stadtrand fahren, um Outdoor-Kletterspaß zu erleben. Der HanseRock Hochseilgarten befindet sich nur drei Stationen vom Hauptbahnhof entfernt in Wilhelmsburg. Dort, am schönen Wilhelmsburger Inselpark, gibt es 39 Kletterstationen in fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen, zudem sorgen insgesamt 352 Meter Seilrutschen für zusätzlichen Spaß in aufregender Höhe.

Absicherung gibt es auch hier durch ein modernes, durchlaufendes Sicherungssystem. Vor dem Klettern bekommt jeder Gast eine Ausrüstung und eine ausführliche Einweisung, zudem sind die HanseRock-Mitarbeiter jederzeit ansprechbar. Spezielle Angebote für Kindergeburtstage und individuell geplante Feiern stehen natürlich auch auf dem Programm.

HanseRock Hochseilgarten: Am Inselpark 22 (Wilhelmsburg) 

 

Springen

Bungee Jumping Hafenkran Hamburg

Bauchkribbeln, schön, doch für manche noch nicht genug. Auf Freunde des Nervenkitzels, ach was, der Adrenalinexplosion, wartet in Hamburg ein 250 Tonnen schwerer Stahlkoloss mit Blick auf den Hafen. 50 Meter müssen Stufe um Stufe bestiegen werden, den Sprung muss man sich also verdienen. Oben gibt es noch einen Panoramablick über Elbe, Container, Kais und Schiffe, und dann – bämm! Pure Ekstase!

Unten wartet eine Bungee-Sprung-Urkunde und wenn erwünscht und vorher angemeldet – gegen Bezahlung – auch ein Video des Sprungs. Zu dem ganzen Spaß wird allerdings nur zugelassen, wer ein Mindestalter von 16 Jahren erfüllt (bis 18 nur mit Einverständniserklärung der Eltern) und ein Körpergewicht zwischen 50 und 120 Kilogramm sowie eine normale Gesundheit und Belastbarkeit hat.

Bungee Jumping Hafenkran: Australiastraße 50B (Kleiner Grasbrook)


 SZENE HAMBURG Stadt, Land, Sommer 2020/2021. Das Magazin ist seit dem 4. Juli 2020 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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Frühstücks-Dschungel: Der EM Breakfast Club

Lieber Lachs statt Camembert und den Obstsalat ohne Ananas? Kein Problem – die Extrawurst gehört hier zum Konzept

Text: Laura Lück
Foto (o.): EM Breakfast Club

 

Ob man mit dieser Kaffeemaschine auch zum Mond fliegen kann? Die Vision Iberital ist die neuste Hightech-Spielerei auf dem Kaffeemarkt und brüht im Em Breakfast Club das erste Mal auf deutschem Boden.

Wo 19 Jahre lang im ehemaligen Café Colmeia Galão floss, sorgt sie jetzt für energieeffizienten, perfekt temperierten Kaffee- und Teegenuss. Die Schläuche und Leitungen in dem futuristischen Ungetüm schimmern blau-schwarz hinter dem semitransparenten Korpus und arbeiten auf Hochtouren, denn: Der Laden am Neuen Pferdemarkt ist voll.

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Frühstück mit Urban- Jungle- Feeling (Foto: EM Breakfast Club)

Um das Herzstück des frisch eröffneten Cafés versammeln sich Verliebte, Freunde und zeitungslesende Singles zum Frühstück. Denn hier dreht sich alles um die wichtigste Mahlzeit des Tages – individualisierbar und ohne Kompromisse.

Das „Em“ im Namen ist vietnamesisch und heißt übersetzt so viel wie „Du“. Was willst DU frühstücken, das ist hier die zentrale Frage. Sonderbehandlungs-Scham braucht niemand zu haben. Die Speisekarte ist quasi ein einziger Extrawunsch. Darauf sind Frühstückbowls gelistet, die je eine Basis aus Porridge, Açai-Joghurt oder Ahornquark bieten. Dazu gibt’s Flüssiges wie selbst gemachtes Mangomus und jede Menge Toppings von Chiapudding bis Kokosflocken.

Bei den Breakfast-Plates bietet eine lange Liste an Extras von Gemüsesticks bis zur glutenfreien Brotalternative unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Gleiches gilt für die frisch gebackenen Waffeln, die auf Wunsch nicht nur vegan, sondern neben der klassisch-süßen Variante auch mit herzhaften Toppings (Empfehlung: Ziegenkäse mit Feigensenf!) zubereitet werden.

 

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Bestell doch, was du willst: Wunsch- Menü im EBC (Foto: Laura Lück)

 

Chi und Jannis haben jede Menge Herzblut ins Konzept und die fünfmonatige Kernsanierung gesteckt. Der zweistöckige Laden ist nicht wiederzuerkennen: Tapeten mit Dschungelprint, ein Tresen im Rotklinker-Look und überall frisches Grün. Hier möchte man den Tag gern starten. Sind die dunklen Holztische vollgeladen mit köstlichem Kaffee und den liebevoll angerichteten Wunsch-Menüs, macht das schnell neugierig auf die Zusammenstellungen der Begleitung.

Teilen und Probieren macht mindestens genauso Spaß wie das Frühstückbasteln – und erfinderisch beim Menü-Pläne schmieden für den nächsten Besuch.

EM Breakfast Club: Neuer Pferdemarkt 14 (St. Pauli)


Szene-Oktober-2019-CoverDieser Text stammt aus SZENE HAMBURG, Oktober 2019. Titelthema: Neu in Hamburg. Das Magazin ist seit dem 28. September 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Hamburg entdecken… mit der S3 nach Stade

SZENE HAMBURG empfiehlt im November einen Ausflug ins Alte Land – mit der S3 nach Stade. Einmal im Monat stellen wir unseren Lesern ab sofort kleine Entdeckungstouren auf den schönsten HVV-Strecken vor. Die umweltfreundliche, unkomplizierte und entspannte Art einen Ausflug zu unternehmen!

Herbstzeit! Wir machen uns auf zu einer kleinen Entdeckungstour in die herbstliche Landschaft vor den Toren Hamburgs. Wir starten am Hamburger Hauptbahnhof mit der S3 in Richtung Stade. Und genießen auf der Strecke über Hammerbrook, Elbbrücken und Wilhelmsburg die wunderbare Sicht auf die Hafenkulisse. Ab Heimfeld geht es dann in die ländlichere Region des Hamburger Umlands, ins Alte Land, vorbei an Obstplantagen und Apfelhöfen mit Ziel Stade. Auf den Spuren der Hanse kann man dort einiges entdecken. Etwa das Museumsschiff Greundiek, das 1950 mit dem Namen „Hermann-Hans“ vom Stapel lief und eine zeitlang als Ausbildungsschiff für Schiffmechaniker genutzt wurde. Heute wird das Küstenmotorschiff in der Liste der beweglichen Kulturdenkmale Nieder­sachsens geführt. Unweit vom Liege­platz der Greundiek – am Alten Hafen in Stades historischer Altstadt – befindet sich das Restaurant Knechthausen. Ideal für eine stilvolle kulinarische Pause und auch für seine Weinauswahl bekannt.

Start: Hamburg Hbf
Ziel: Stade Bf.
Bahnlinie: S3
Fahrtzeit: 1 Stunde
Tarifempfehlung: 9-Uhr-Tageskarte Gesamt­bereich für 16,90 Euro *

* gilt für 1 Person + 3 Kinder (bis 14 Jahre)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, November 2018. Das Magazin ist seit dem 27. Oktober 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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