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Hamburg: Globaler Klimastreik 2021

Am 24. September 2021 ist auch in Hamburg wieder globaler Klimastreik. Fridays for Future will damit kurz vor der Bundestagswahl mit reichlich prominenter Unterstützung noch ein Zeichen setzen

Text: Felix Willeke

 

Seit 2019 ruft die Fridays for Future-Bewegung zum globalen Klimastreik auf. Am 24. September 2021 um 12 Uhr ist es wieder so weit. In Hamburg findet dann die zentrale Veranstaltung auf der Willy-Brandt-Straße/Ecke Brandstwiete statt. Die vielen  Demonstrierenden werden auch in Hamburg prominent unterstützt. Auf der Bühne sind neben Enno Bunger und Zoe Wees auch Jan Delay und AnnenMayKantereit mit dabei. In Berlin steht neben Clueso auch Greta Thunberg auf der Bühne.

 

Die Forderung der Bewegung

 

„Strukturelle Veränderungen durch sozial gerechte und konsequente Maßnahmen, um die globale Klimaerhitzung auf 1,5°C zu begrenzen.“ Das ist nach wie vor die zentrale Forderung von Fridays for Future. Dieser wollen sie mit dem globalen Klimastreik genau zwei Tage vor der Bundestagswahl noch einmal Ausdruck verleihen. Weltweit finden an diesem Tag über 1.000 Aktionen statt.

fridaysforfuture.de


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Livestream-Konzert: Hamburgerin Zoe Wees

Die Hamburger Sängerin Zoe Wees präsentiert ihr erstes Livestream-Konzert via YouTube

Text: Felix Willeke

 

Am 27. März 2020 wurde die erste Single von Zoe Wees, „Conrtrol“, veröffentlicht und hat bis heute über 43 Millionen Views auf YouTube. Jetzt gibt die Hamburger Sängerin ihr erste Livestream-Konzert am 1. Juli 2021 um 19 Uhr auf ihrem eigenen YouTube-Kanal.

 

 

Das Konzert schließt an die Veröffentlichung ihrer zweiten Single „Girls like us“ an und gibt zusammen mit der EP „Golden Wings“ einen Vorgeschmack auf ihre Europa Tournee ab März 2022, die am 19. April 2022 mit einem Konzert in Hamburg endet.


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Hamburger Nachwuchs: Sängerin Zoe Wees im Interview

Vor drei Jahren war Zoe Wees bei „The Voice Kids“ zu bestaunen. Auch wenn sie damals nicht gewann, ist die 18-Jährige mit der rauen Soulstimme nicht mehr aus dem nationalen Pop-Geschehen wegzudenken. Mehr noch: Zoe Wees, die in ihrer Kindheit mit Rolando-Epilepsie zu kämpfen hatte, strebt eine Weltkarriere an

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Zoe, du warst 15, als du an „The Voice Kids” teilgenommen hast. Was hast du von deinem Ausflug ins Casting-TV gelernt?

Zoe Wees: „The Voice Kids“ war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und hat Spaß gemacht. Aber es hat mir eigentlich nur gezeigt, dass ich lieber selbst Schritt für Schritt eine eigene Karriere aufbauen möchte, mit einem starken Team, das mich unterstützt.

Was würdest du denn generell jungen Talenten empfehlen, um ins Musikgeschäft einzusteigen: die Teilnahme an einer Castingshow oder Eigenmarketing per Social Media? 

Das muss, glaube ich, jeder selbst für sich herausfinden. Ich persönlich finde, man sollte versuchen, sich selbst etwas aufzubauen. Über Social Media zu gehen, ist meiner Meinung nach der beste Weg dafür. Jeder hat eine Chance verdient, und jeder hat dort die Möglichkeit, kreativ zu werden und sich eine Fanbase aufzubauen, vor allem auf Plattformen wie Tiktok oder Instagram.

Nicht fehlen dürfen sicherlich auch Mentoren auf dem frühen Karriereweg. Eine Förderin besingst du in deiner Single „Control“: deine ehemalige Grundschullehrerin. Inwieweit hat sie dich unterstützt?

Sie war damals immer für mich da, wenn es mir schlecht ging. Jedes Mal, wenn ich einen epileptischen Anfall hatte, hat sie mich an die Hand genommen und ist mir zur Seite gestanden. Sie hat sich viel Zeit für mich genommen, was nicht selbstverständlich ist. Dafür bin ihr unendlich dankbar, und darum habe ich den Song „Control“ auch für sie geschrieben. Es war ein sehr emotionaler Moment, als ich ihr den Song zum ersten Mal vorgespielt habe.

 

„Ich habe gelernt, mit der Krankheit zu leben”

 

In „Control“ erzählst du von eben diesen Erfahrungen mit Rolando-Epilepsie. Steht diese deiner Karriere heute noch im Weg? 

Nicht direkt. Die Rolando-Epilepsie ist eine Krankheit, die in den meisten Fällen während der Pubertät ausheilt, und das war glücklicherweise auch bei mir so. Aber auch heute habe ich morgens manchmal noch das Gefühl und die Angst, dass ich einen Anfall haben könnte, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht sein kann. Das verfolgt mich also weiterhin, aber ich habe gelernt, damit zu leben.

Und wenn besagte Karriere ein Wunschkonzert wäre: Wo genau würdest du als Musikerin bestenfalls noch überall landen? 

In ein paar Jahren würde ich am liebsten auf Welttour gehen und auf den größten Bühnen stehen. Mein größter Traum ist es, vor einer riesigen Menschenmenge aufzutreten und gemeinsam mit den Leuten meine Songs zu singen. Außerdem will ich so viel Musik wie möglich releasen!

Hier könnt ihr in Zoe Wees’ Debüt-Single „Control“ reinhören:


Cover_SZ1020 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Oktober 2020. Das Magazin ist seit dem 27. September 2020 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 

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