Jürgen ist einer der Obdachlosen, der Fragen an die Politiker:innen stellt; Foto: Anke Gehrmann

StrassenWahl: Die Stimme der Obdachlosen

Der Hamburger Verein StrassenBLUES e.V. setzt für die Belange von obdach- und wohnungslosen Menschen ein. Vor der Bundestagswahl haben sie Fragen von Obdachlosen gesammelt und die Politik antwortet

Text: Felix Willeke

 

Obdachlose Menschen haben kaum eine Lobby. Obwohl sie auch ohne Personalausweis und ohne festen Wohnsitz wählen gehen dürfe, erreichen ihre Anliegen nur selten die Politik. Deswegen hat es sich der Hamburger Verein StrassenBLUES e.V. zur Aufgabe gemacht, die Stimme der obdach- und wohnungslosen Menschen hörbar und sichtbar zu machen. In sechs Videos stellen sie der Politik Fragen und die Parteien antworten.

 

„StrassenWAHL – deine Stimme zählt“

 

Unter dem Motto „StrassenWAHL – deine Stimme zählt“ haben Martina, Jürgen, Andy, Martin und Peter ihre Fragen an die CDU, SPD, GRÜNEN, LINKE und FDP gestellt. Bis zur Bundestagswahl werden die Videos mit den Fragen und Antworten auf dem dem Vimeo-Kanal des Vereins StrassenBLUES e.V. hochgeladen.

Nikolas Migut, Vereinsvorsitzender von StrassenBLUES e.V. sagt: „Wir geben obdachlosen Menschen eine Stimme in diesem Wahlkampf und ermöglichen durch unsere StrassenWAHL-Aktion einen Austausch auf Augenhöhe. Viel zu oft werden wohnungs- und obdachlose Menschen ausgegrenzt. Wir möchten sie teilhaben lassen und ihnen zeigen – deine Stimme zählt!”.


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