Stand with Ukraine

#StandWithUkraine – Aktuelles aus Hamburg

Die Ukraine wird von Russland angegriffen und in ganz Deutschland ist die Solidarität groß, auch in Hamburg. Seien es Spendenaktionen, Demonstrationen oder Links zu Portalen, die informieren. SZENE HAMBURG fasst die aktuellen Informationen für die Stadt in diesem Ticker zusammen

Spendenaktionen

Die aktuellen größeren Spendenaktionen in Hamburg:

Hanseatic Help ist eine der zentralen Anlaufstellen für Spenden für die Ukraine in Hamburg. Spendenannahme ist Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr. Auch beim Sichten und Sortieren der Bestände wird fast immer Hilfe gebraucht.

Eine Liste mit Sammelstellen und Informationen, was gebraucht wird, findet sich auch beim Ukrainischen Hilfsstab

Listen mit geprüften Organisationen, die Spenden-Aktionen organisieren finden sich beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen.

Wer Geld spenden möchte kann sich auch an den Hamburger Hilfskonvoi e.V., die Aktion Deutschland Hilft, Ärzte ohne Grenzen oder #LeaveNoOneBehind wenden

Grundsätzlich empfiehlt die Menschenrechtsorganisation medico International, vor allem Geld zu spenden. Hintergrund: Sach- und Materialspenden verursachen zum Teil hohe Kosten. Hinzu kommen zeitaufwendige Prozesse wie die Sortierung und die Zollabfertigung. Mit Geldspenden können notwendige Produkte im Land selbst gekauft werden, sofern das möglich ist. Außerdem empfiehlt der Hamburger Senat keine privaten Transporter an die Grenze der Ukraine zu organisieren, da laut den Hilfsorganisationen vor Ort diese Fahrten die humanitäre Arbeit vor Ort erheblich behindern. Diese Hilfsorganisationen beraten im Einzelfall auch Menschen, die dies trotzdem planen.

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Demonstrationen

Eine Übersicht über aktuelle Demonstrationen in Hamburg:

Jeden Abend

„Hamburg blinkt mit den Fenstern für den Frieden“ – jeden Abend von 19:58 bis 20:00 soll ein solidarisches Zeichen für die Ukrainer:innen und gegen den Angriffskrieg Putins gesetzt werden. Ausgedacht hat sich die Aktion der Hamburger Holger Güssefeld.

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Aktionen der Kultur

Ein Überblick über aktuelle (Benefiz-)Veranstaltungen:

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Quellen für aktuelle Berichterstattung

Wer sich über die aktuelle Lage in der Ukraine informieren will, der findet hier Ticker, Hintergrundberichte und aktuelle Einschätzungen:

Noch mehr und ausführlichere Einordnungen und Hintergrundinformationen gibt es beim Podcast „das Politikteil“ der Zeit, beim Podcast „Acht Milliarden“ des Spiegel und vielen anderen Formaten.

Grundsätzlich gilt: Bei Informationen zur Ukraine den oben genannten Medien und anderen großen Leitmedien vertrauen. Diese Informationen sind eingeordnet und überprüft. Bei Informationen via Social media gilt:

  • Möglichst Inhalte von glaubwürdigen und unabhängigen Medien konsumieren.
  • Fotos und Videos von Quellen, die man nicht einschätzen kann, sind mit Skepsis zu betrachten.
  • Man sollte sich sehr gut überlegen, was, von wem und ob man etwas selbst verbreitet.

Nachrichten aus Hamburg

Hamburg und Kyjiw haben eine strategische Städtepartnerschaft vereinbart. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko haben dazu einen „Pakt für Solidarität und Zukunft“ unterzeichnet. Der Pakt soll dabei nicht nur im Lichte des Angriffskrieges auf die Ukraine ein Zeichen setzen, er soll auch die Unterstützung für den Wiederaufbau sichern. Während die humanitäre Hilfe zusammen mit Handelskammer Hamburg und in Kooperation mit der Initiative #WeAreAllUkrainians sowie dem Verein Hanseatic Help umgesetzt wird, sollen in der zweiten Phase besonders wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Beziehungen gestärkt werden. „Diese Vereinbarung ist sehr wichtig für die Stadt Kyjiw. Ich bin der Stadt Hamburg dankbar, die für mich persönlich sehr viel bedeutet, für die weitere Bestätigung echter Freundschaft, Unterstützung und die Bereitschaft, der Stadt Kyjiw und der Ukraine zu helfen“, sagt Vitali Klitschko. „Mit dem Städtepakt schaffen wir jetzt ein offizielles und starkes Band zwischen Kyjiw und Hamburg, das zielgerichtet Hilfe leistet, aber auch ein Versprechen für die Zukunft ist“, ergänzt Peter Tschentscher.

Weitere Infos aus der Stadt

Für Ukrainer:innen die in Hamburg ankommen ist die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung im Bargkoppelweg 66a die erste Anlaufstelle. Hier wird die Registrierung vorgenommen und sich um Versorgung und Unterbringung der Geflüchteten gekümmert. Des Weiteren können sich Ukrainer:innen beim Call-Center des Ukrainisches Hilfsstabs melden. Die Nummer lautet: 0800 504 562 (und für Anrufe aus der EU: 00800 38 38 38 00). Helfer:innen können sich unter 00800 38 38 38 00 melden.

Geflüchtete die privat unterkommen, können sich auch zur Registrierung im Amt für Migration in Wandsbek (Hammer Straße 32-34) melden. Geöffnet ist es zu diesem zweck ab sofort täglich (auch am Wochenende) von 8 bis 17 Uhr.

Der Ethem Yilmaz Verlag hat zusammen mit tabmag und der niedersächsischen Lotto-Stiftung zur Zeit an einen Sprachguide für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine entwickelt. Dieser ist unter wegbegleiter-ukraine.de zu finden.

Wer sich um Geflüchtete kümmern möchte oder private Unterkünfte anbieten will, kann sich beim Bündnis Hamburg Flüchtlingsinitiativen, der Aktion #LeaveNoOneBehind, der Initiative #Unterkunft für Menschen aus der Ukraine oder dem Verein Mission Lifeline melden.

Für Ehrenamtliches Engagement gibt es ebenfalls einige Anlaufstellen in der Stadt. Eine Liste mit Organisationen aus Hamburg und Norddeutschland, die immer ehrenamtliche Helfer:innen suchen, findet sich bei der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Hamburg.

Während Geflüchtete aus der Ukraine schon seit ein paar Tagen mit der Bahn kostenlos nach Deutschland kommen können, können Schutzsuchende aus der Ukraine jetzt auch den gesamten hvv weiterhin bis mindestens Ende Mai kostenfrei nutzen.

Wer nicht direkt vom Krieg in der Ukraine betroffen ist, sich aber trotzdem Sorgen macht oder Ängste hat, kann sich an die Telefonseelsorge wenden. Unter 0800 / 111 01 11 oder 0800 / 111 02 22 ist diese 24 Stunden am Tag erreichbar.
Ein für Eltern, Kinder und Jugendliche spezialisiertes Anbot bietet die Nummer gegen Kummer. Kinder und Jugendliche können unter der Nummer 116 111 von montags bis Samstag von 14 bis 20 Uhr Hilfe in Anspruch nehmen. Für Eltern ist dies montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr und dienstags und donnerstags bis 19 Uhr unter 0800 / 111 05 50 möglich.

Dieser Ticker erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer noch Tipps und Informationen zu Demos, Spendenaufrufen oder anderen Aktionen in der Stadt hat, kann sich gerne via Instagram oder Facebook an SZENE HAMBURG wenden.


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2 Antworten
  1. Folien
    Folien says:

    Es ist einfach toll, dass Ihr so gut organisiert seid. Danke für die unermüdliche Arbeit, die ihr leistet. Hoffe das die Ukraine und die Menschen nicht noch länger schaden annehmen und das der ganze Spuk endlich vorbei ist.

    Lg Emma

    Antworten

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