22.10. | Wie prägt Armut unser Leben? Miriam Davoudvandi spricht in der Zinnschmelze über Geld, Psyche und soziale Ungleichheit

Das können wir uns nicht leisten mit Miriam Davoudvandi in der Zinnschmelze
(© btb / credit im Bild)

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kohero Magazin

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Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.

Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich.

  • Aber zu welchem Preis?
  • Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen?

Ehrlich und berührend erzählt sie, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.

Wir laden Euch ein, nach der Lesung mit den Autorinnen ins Gespräch zu kommen und mitzudiskutieren.*

Miriam Davoudvandi wurde 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in einer Kleinstadt in Süddeutschland auf. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Host des WDR-Podcasts »Danke, gut«, in dem sie mit Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über psychische Gesundheit spricht.

Gefördert wird die Veranstaltung von der *dhu Stiftung.*

Tickets

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