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DIE OPTIMISTINNEN
nach dem Roman von Gün Tank
Sie kommen aus Istanbul, aus Spanien, vom Schwarzen Meer – mit Koffern voller Hoffnung, Träumen und dem Hunger nach einem anderen Leben. Deutschland braucht sie und dafür erhalten sie enge Wohnheimzimmer, eine fremde Sprache und einen Lohn, der für die gleiche Arbeit geringer ausfällt als der der Männer. Erst in einer Porzellanfabrik und dann in einer Autofabrik im Deutschland der 1970er Jahre schuften sie in der „Leichtlohngruppe“. Nour, Tülay und Mercedes wollen das nicht akzeptieren und lassen sich nicht entmutigen. „Die Optimistinnen“ erzählt von diesen drei Gastarbeiterinnen, von Streiktagen, Rückschlägen und von Freundschaft über Sprachgrenzen hinweg. Drei Frauen, die sich weigern, unsichtbar zu bleiben. Mit Witz, Eigensinn und einer unerschütterlichen Solidarität erkämpfen sie sich das Recht auf gleichen Lohn, auf Bildung, auf Gehör. Gün Tank zeichnet ein Porträt von Frauen, deren Namen selten in Geschichtsbüchern auftauchen – und deren Kampf bis heute nicht abgeschlossen ist.
RegieAyla YeginerStückfassungMurat YeginerAusstattung Amelie Müller MusikEren AkşahinEnsemble Ipek Bayraktar
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Dagmar Bernhard
Nayana Heuer
Ines Nieri
Isabella Vértes-Schütter

