Infos zum Event:
Wohin führt es uns, wenn wir die Lösungen für aktuelle Herausforderungen in der Geschichte suchen? Der Sozialphilosoph Roman Krznaric zieht unerwartete Anregungen aus den letzten tausend Jahren Menschheitsgeschichte. Über neue Sichtweisen und Wege zu radikaler Hoffnung für heutige Bedrohungen spricht er mit Katja Fausser, Körber-Stiftung.
Als mitreißender Storyteller, der furchtlos den großen Fragen unserer Zeit ins Auge schaut, untersucht der Sozialphilosoph und Kulturhistoriker der Universität Oxford, Roman Krznaric, welche unerwarteten Anregungen wir in den letzten tausend Jahren finden können, um einige der grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit anzugehen – von der Klimakrise bis zum Aufstieg des Autoritarismus.
Anhand von Beispielen aus Europa und darüber hinaus argumentiert Krznaric, dass die Vergangenheit eine Quelle für radikale Hoffnung bietet und unsere Vorstellungskraft beflügelt, um Demokratie neu zu denken, kulturelle Toleranz zu erweitern und die Kraft sozialer Bewegungen zu nutzen, um systemischen Wandel herbeizuführen.
Denn die Vergangenheit hilft uns zu verstehen, wie menschliche Zivilisationen bereits auf vielfältige Weise versucht haben, die wichtigsten Herausforderungen des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens zu lösen. Dieses Potenzial der Geschichte zu ignorieren ist fahrlässig und gefährdet unsere Zukunftsfähigkeit.
Es moderiert Katja Fausser, Körber-Stiftung.
Eine Veranstaltung im Rahmen des EUSTORY Past Forward Festivals
In englischer Sprache mit Simultanübersetzung.
Gäste
- Roman Krznaric ist Sozialphilosoph, Kulturhistoriker und promovierter Politikwissenschaftler, den das ungenutzte Potential von Ideen für gesellschaftliche Veränderungen umtreibt. Seine Bestseller wie „History For Tomorrow“, „The Good Ancestor“ und „Empathy“ erschienen in über 25 Sprachen. Er ist Senior Research Fellow am Centre for Eudaimonia and Human Flourishing der Universität Oxford und Gründer des weltweit ersten Empathie-Museums.
Moderation
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- Katja Fausser ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit im Feld der historisch-politischen Bildung. Ihre Netzwerke umfassen insbesondere zivilgesellschaftliche Organisationen in Europa und seinen Nachbarländern. Als Programmleiterin des Geschichtsnetzwerks EUSTORY bei der Körber-Stiftung entwickelt sie internationale Kooperationen zu Geschichte, Erinnerung und Gedenken.

