27.09. | Was bedeutet es, künstlerisch und gesellschaftlich Haltung zu zeigen? „Kunst & Kampf #3“ sucht im Haus 73 nach Antworten

Kunst & Kampf #3 mit Olivier David und Deborah Feldman im Haus 73
(© Martin Lamberty / Alexa Vachon)

Infos zum Event:

Die Live-Podcastreihe Kunst & Kampf, gehostet von Schriftsteller Olivier David, öffnet den Raum für das persönliche hinter der Kunst. Viermal im Jahr geben Künstler*innen und Medienschaffende Einblicke in ihre persönlichen und künstlerischen Kämpfe. Die Gespräche zeigen die Backstory hinter Veröffentlichungen und medialem Alltag auf.

Mit der Autorin Deborah Feldman spricht Olivier David über die Bedeutung von Kultur in Zeiten von Staatsräson und Aufrüstung, über ihr Buch „Judenfetisch“ und die Frage, ob künstlerischer Ausdruck dabei hilft, das Leben für sich zu ordnen.

Deborah Feldman ist eine deutsch-amerikanische Autorin, sie wurde 1986 in New York geboren und wuchs bei ihren Großeltern, Holocaust-Überlebenden aus Ungarn, in der chassidischen, streng religiösen Satmarer-Gemeinde in Williamsburg auf. Ihre autobiografische Erzählung »Unorthodox« erreichte eine Millionenauflage und wurde in 30 Sprachen übersetzt, sowie in der internationalen Verfilmung
mit einem Emmy ausgezeichnet.

Olivier David ist Schriftsteller und Journalist. Von ihm erschienen sind bisher „Keine Aufstiegsgeschichte“ (2022) und „Von der namenlosen Menge“ (2024). Ab diesen Herbst ist sein neuer Band „Die armen liefern die Leichen“ im Handel.

27.09. / 20 Uhr
Saal im Haus 73
7,50€ (ermäßigt), 12€ (normal), 15€ (Supporter-Ticket)

Kunst & Kampf wird durch das Bezirksamt Hamburg-Altona gefördert.

Foto Olivier David: Martin Lamberty

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