01.06. | „Zwischen Alltag und Verbrechen“ zeigt im Geschichtsort Stadthaus Fotografien von Polizisten im Kriegseinsatz

Zwischen Alltag und Verbrechen – Geschichtsort Stadthaus
(© KZ-Gedenkstätte Neuengamme / Neuengamme Concentration Camp Memorial)

Infos zum Event:

Angehörige von Polizeibataillonen waren im Zweiten Weltkrieg im besetzten östlichen Europa maßgeblich beteiligt an nationalsozialistischen Massenverbrechen. Dazu gehörten das Niederbrennen von Dörfern und die Misshandlung, Deportation und Ermordung großer Teile der Zivilbevölkerung. Insbesondere waren sie an der Bewachung von Ghettos und der millionenfachen Ermordung von jüdischen Frauen, Männern und Kindern beteiligt.

Einige Polizisten hielten ihren „Arbeitsalltag“ fotografisch fest, darunter auch Szenen der Gewalt und der Demütigung. Welche Funktion hatten diese Fotos für die Polizisten selbst, wie zirkulierten sie während des Krieges, und wie ist ihre Überlieferungsgeschichte?

Dr. Petra Bopp (Hamburg), Wolfgang Kopitzsch (Hamburg) und Andreas Mix (Berlin) sprechen über aktuelle Forschungen zu den Fotos, präsentieren neue Funde und diskutieren über ihre Verwendung in Ausstellungen und Publikationen. Moderation: Prof. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).

Wir bitten um Anmeldung: https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/…/zwischen-alltag

Foto: Eckhaus Stadthaus, bis Juli 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums.

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Informationen wurden übernommen und werden nicht automatisch aktualisiert. Über den Link „Mehr dazu“ kannst du herausfinden, ob sich etwas zu dem Ereignis geändert hat.
Details
01. Juni 2026
18:00 - 20:00
Geschichtsort Stadthaus
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