Die Ausstellung „Trialog“ entfaltet durch die Verbindung digitaler Drucke, analoger Malerei und reproduktionstechnischer Collagen eine eigentümliche ästhetische Wirkung. Sie ist im Pop-up-Raum der Hamburg Kreativ Gesellschaft in der Grindelallee zu sehen. Die Künstler Jürgen Beyer, Johannes Huinink und Christian Peters schaffen dabei eine Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen begrifflicher Reflexion und sinnlicher Erfahrung. Neben ihrer künstlerischen Praxis sind alle drei zudem als Sozialwissenschaftler an den Universitäten Hamburg und Bremen tätig.
Jürgen Beyer arbeitet am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Hamburg und ist seit vier Jahren parallel künstlerisch tätig. In seinen Collagen schichtet er Fotokopien und Druckerzeugnisse und ergänzt diese in einer Mischtechnik durch Zeichnungen und Farbflächen. Johannes Huinink, ehemaliger Soziologe an der Universität Bremen, hat sich nach seiner wissenschaftlichen Laufbahn der Kunst zugewandt. In seinen großformatigen Drucken verbindet er digitale Bildquellen wie Fotografien mit eigenen Zeichnungen und malerischen Elementen. Christian Peters ist Politikwissenschaftler an der Universität Bremen und arbeitet auf Holz- oder Leinwandflächen. Dort überlagert er Zeichnungen und Farbschichten und bewegt sich dabei an der Schwelle zwischen Abstraktion und Mustererkennung.
Die Ausstellung vereint die Arbeiten der drei Künstler. Sie eröffnet am 7. August mit einer Vernissage um 18 Uhr; die Finissage findet am 16. August ebenfalls um 18 Uhr statt. Besucht werden kann die Ausstellung vom 7. bis 9. August 2026 sowie vom 14. bis 16. August 2026.
Trialog; Öffnungszeiten: 8., 9., 14. und 15. August 2026, 13.00–20.00 Uhr.

