Danny Robins versteht es bestens, das Publikum seiner Schauspiele zwischen Humor und Thrill hin und her zu treiben. Das ist seinem Werdegang geschuldet: Bevor er sich auf Gruselstücke spezialisierte, feierte er Erfolge als Comedy-Autor. Davon zeugt auch „2:22 – Eine Geistergeschichte“, die seit der Uraufführung 2021 in London für volle Häuser sorgt. Robins erzählt von Jenny und Sam, einem jungen Paar in einem alten Haus.
Seit der ersten Nacht hört Jenny dort jeweils um 2:22 Uhr Beunruhigendes aus dem Babyfon: Schritte und das Weinen eines Mannes. Sam, Wissenschaftler von Beruf, hält seine Frau für überspannt. Als Freunde zum Essen kommen, überredet Jenny sie dazu, bis 2:22 Uhr aufzubleiben. Die Enthüllung des Geheimnisses überrascht alle Anwesenden samt Publikum. Und wirft ein besonderes Licht auf den Konflikt zwischen dem Rationalen und dem Übernatürlichen.
Dieser Artikel ist zuerst in SZENE HAMBURG 10/26 erschienen.

