3 Tipps – Was brauche ich für ein perfektes Picknick?

Für ein gelungenes Picknick braucht man nicht nur Sonnenschein und gute Gesellschaft, sondern auch ein paar schlaue Extras. Wir haben einen Korb gepackt, prall gefüllt mit praktischen Tipps für leckere Stunden unter freiem Himmel.

1) Gaia Wrap

Ein Leben ohne Plastik – ist das möglich? Irgendwie müssen die Leckereien ja von A nach B gebracht werden. Es gibt mittlerweile tolle Alternativen zu Frischhaltefolie, zum Beispiel Brotdosen aus Metall oder Bienenwachs­tücher. Letztere kann man seit Kurzem von einem Hamburger Start-up beziehen: Gaia Wrap ist eine nachhaltige Frischhaltefolie, die je nach Beanspruchung ein halbes bis zwei Jahre lang hält. Nach dem Benutzen wird das Tuch mit kaltem Wasser gewaschen, getrocknet und kann dann wiederverwendet werden. Ganz nebenbei wirkt das Bienenwachs antibakteriell, sodass die Lebensmittel schön frisch bleiben. Knapp zehn Euro pro Tuch sind zwar nichts für den schmalen Geldbeutel, doch immerhin fließt das Geld in ein engagiertes Projekt: Alle Materialien sind biologisch hergestellt und das Bienenwachs wird von ­einer Demeter-zertifizierten Imkerin bezogen. In Workshops informieren die jungen Firmengründer über Nachhaltigkeit und ökologisches Leben und zeigen, wie das Einwachsen von Baumwolltüchern funktioniert.
www.gaiawrap.de

2) Mundraub

Keinen Garten vor der Tür und Lust auf frisches Obst? Die Stadt hat viele Leckereien zu bieten: Auf mundraub.org findet man öffentlich zugängliche Bäume, Sträucher und Kräuter, die auf einer Karte verzeichnet sind. Eigentlich ist das also gar kein Raub, sondern legales, gemeinschaftliches Teilen von Früchten aus dem Stadtgebiet. In Hamburg findet sich ein überraschend großes Angebot von Obst- und Nussbäumen – nebenbei eine gute Möglichkeit, neue Orte zu entdecken. Einfach den Standort eingeben, Quelle finden und pflücken gehen. Umgekehrt funktioniert das übrigens auch: Wer einen Baum hat und nicht zum Ernten kommt, kann ihn in der Karte eintragen, damit die Früchte nicht zum Fallobst werden. Skrupel angesichts der urbanen Schadstoffbelastung? Wer zehn Meter Abstand von größeren Straßen hält, ist auf der sicheren Seite. Ebenfalls hilft, das Obst gründlich zu waschen. Ein Portal mit Infos, Tipps und Rezepten ergänzt das Angebot der Onlineplattform.
www.mundraub.org

3) Minipresso

Lauwarmer Filterkaffee aus der Thermoskanne war gestern. Abenteuerlustige Feinschmecker benutzen Espressokocher im Miniformat. Duftender Espresso auf einem einsamen Berggipfel oder mal zwischendurch im Park um die Ecke – verlockend, oder? Industriedesigner Hugo Cailleton aus Hongkong wollte auf Geschäftsreisen nicht länger auf perfekt zubereiteten Kaffee verzichten und entwickelte einen mobilen Espressokocher nach dem Prinzip einer Matroschka: Das smarte Gerät wiegt um die 400 Gramm und beinhaltet einen Wassertank, eine manuelle Pumpe, einen Siebträger, Filter, Dosierlöffel und Kaffeebecher. Der Druck beträgt um die acht Bar – das ist Siebträgerqualität. Eine feine Crema gibt es natürlich auch. Haken: Der Minipresso muss mit heißem Wasser befüllt werden, das sich in der freien Wildbahn natürlich nicht so leicht auftreiben lässt. Und schwupps kommt die Thermoskanne wieder ins Spiel …
www.wacaco.com

Texte: Sabrina Pohlmann

 


 Dieser Beitrag stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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