Die Ausstellung „Gut gemacht!“ im Museum der Arbeit

Die Biennale angewandter Kunst geht in die vierte Runde im Museum der Arbeit in Hamburg. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Ausstellung „Gut gemacht!“ gezeigt
Was fast aussieht wie ein digitaler Barcode, ist in Wirklichkeit ein handgewebtes Kunstwerk von Anne Andersson
Was fast aussieht wie ein digitaler Barcode, ist in Wirklichkeit ein handgewebtes Kunstwerk von Anne Andersson (©Anne Andersson)

Man darf gratulieren: Denn dieses Jahr feiert die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg e. V. (AdK) ihren 70. Geburtstag. Und als wäre das allein nicht schon Grund genug zur Freude, fällt dieses Jubiläum auch noch zusammen mit der IV. Biennale angewandter Kunst im Museum der Arbeit: „GUT GEMACHT!“, so scheint einem der Titel der Ausstellung unter diesen besonderen Vorzeichen das Wort aus dem Mund nehmen zu wollen. Neben aktuellen Arbeiten von über 70 Künstlerinnen und Künstlern, die Einblicke geben in die gegenwärtigen Themen und Trends des Kunsthandwerks – ob nun inhaltlich, materialbezogen oder formal –, rückt die Schau auch dessen Geschichte in den Fokus. Insgesamt 30 ausgesuchte Objekte aus der Sammlung des Museums für Kunst & Gewerbe sowie eine Dia-Show ergänzen das Ausstellungsprogramm und liefern diverse Perspektiven darauf, wie sich die Connection aus künstlerischer Inspiration und handwerklicher Meisterschaft seit 1956 entwickelt hat. Im Zusammenspiel aus gegenwärtigen und historischen Inhalten ergibt sich so ein detailliertes Gesamtbild, in dem sich künstlerische Strömungen und gesellschaftliche Entwicklungen begegnen. 

Dieser Artikel ist zuerst in der Printausgabe der SZENE 07/26 erschienen. 

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