Crossing Currents: Die erste Hamburg Art Week

Vom 3. bis zum 6. September 2026 findet in der Hansestadt die erste Hamburg Art Week statt. Über vier Tage hinweg können Besucherinnen und Besucher in mehreren Museen und Galerien verschiedene Ausstellungen, Performances und Diskussionsreihen erleben
Das Loge der ersten Hamburg Art Week
Das Loge der ersten Hamburg Art Week (©Hamburg Art Week Mailchimp)

„Crossing Currents“, so lautet der Titel der ersten Hamburg Art Week. Der Name bedeutet auf Deutsch so etwas wie „Gegenströmungen“ und ist inspiriert von Hamburgs Geschichte als Hafenstadt, die stark von Bewegung und Austausch geprägt ist. Die verschiedenen Ideen, künstlerischen Orte und das Publikum auf der Art Week werden dabei als das Zusammenfließen unterschiedlicher Strömungen verstanden.

Initiatorinnen der Art Week sind die Managing Partnerin der Produzentengalerie Luise Nagel und die Geschäftsführerin des Kunsthaus Hamburg Anna Nowak. „Die Idee zur Hamburg Art Week hat sich aus unserer kontinuierlichen Vernetzungsarbeit innerhalb der Hamburger Bildenden Kunst entwickelt. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Kooperationen zwischen Institutionen, Initiativen und Künstler*innen aufgebaut – die Art Week ist ein nächster Schritt, diese Verbindungen stadtweit sichtbar zu machen“, äußern sich die beiden zur Entstehung der ersten Ausgabe der Veranstaltung „Crossing Currents“.

Hamburg Art Week: Die Facetten zeitgenössischer Kunst

Das Leitungsteam der Hamburg Art Week Fanny Roy, Jessica Nupen, Luise Nagel und Anna Nowak (©Steve Thomas Photography)

Das Ziel der Veranstaltung: Sie soll der facettenreichen und international vernetzten Szene zeitgenössischer Kunst in Hamburg eine Plattform bieten. Vom 3. bis zum 6. September haben sich dafür insgesamt 19 Museen, 48 Galerien und 31 experimentelle, unabhängige Ausstellungsräume sowie Initiativen, verschiedene Privatsammlungen und der Landesverband Hamburger Galerien für einen ersten gemeinsamen Auftritt zusammengetan. Sie sorgen für ein flächendeckendes Kunstnetzwerk, das sich für vier Tage durch die Stadt zieht. 

Verbunden sind die zahlreichen Angebote und Orte durch insgesamt sechs Kunst-Routen, auch „Currents“ genannt. Neben den größeren Wegen gibt es zudem sogenannte „Side Currents“ zu entdecken. Das sind Orte, die nicht auf den offiziellen Pfaden zu finden sind, aber auf der Karte der Art Week ebenfalls verzeichnet sein werden. „Was bisher gefehlt hat, ist ein gemeinsames Format, das die unterschiedlichen Akteur:innen der zeitgenössischen bildenden Kunst in Hamburg zusammenbringt und dieses Potential sichtbar werden lässt. Die Hamburg Art Week bietet nun mit kuratierten Kunst-Routen genau diesen Rahmen und macht die Vielfalt und Qualität der Kulturstadt Hamburg für alle erlebbar“, sagt der Senator für Kultur und Medien in Hamburg, Dr. Carsten Brosda in einer Pressemitteilung über die kommende Art Week. 

Das Programm der Art Week Hamburg

Das vielfältige Rahmenprogramm präsentiert zahlreiche unterschiedliche Perspektiven, was die Art Week zu einem besonders spannenden Erlebnis macht. Die Galerie Von Wegen zeigt unter anderem eine Ausstellung mit Werken von Jakob Scheidt, begleitet von einem „Walk & Talk“ des Landesverbandes gemeinsam mit dem Künstler selbst, am Freitag, 4. September, um 18.30 Uhr. Das Performance-Programm „Pulse“ bringt zudem die bildende Kunst in Verbindung mit experimentellen Formaten wie Musik, Klanginstallationen, Tanz, Gesang und gesprochenem Wort. Die Performances finden entlang verschiedener Kunst-Routen statt.

Neben den verschiedenen Ausstellungen und Installationen wird die Diskussionsreihe „Current Affairs“ veranstaltet. Im Zentrum steht die grundlegende Frage: „Why Another Art Week?“ Diskutiert wird, was die Hamburg Art Week über die bloße Sichtbarkeit hinaus bieten kann und welche Möglichkeiten „Crossing Currents“ für die kulturelle Entwicklung der Stadt eröffnet. Diese Fragen werden in öffentlichen Gesprächen mit führenden Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur beleuchtet. Am Samstagabend, dem 5. September, lädt die Art Week außerdem an der Bar im Golden Pudel zu Austausch zwischen internationalen Gästen, Hamburgerinnen und Hamburgern, Kunstschaffenden, Journalistinnen und Kuratoren ein. 

Unterstützer und Initiatorinnen der Art Week Hamburg

Die Art Week „Crossing Currents“ wird von der künstlerischen Leiterin, Kuratorin und Choreografin Jessica Nupen und der Kunst- und Kulturmanagerin Fanny Roy geleitet, gemeinsam mit den Initiatorinnen Luise Nagel und Anna Nowak. Unterstützt wird das in Hamburg ansässige Team von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der ZEIT-Stiftung Bucerius, der Michael Otto Stiftung und der M.M. Warburg & CO Bank.

Hamburg Art Week, 3. bis 6. September 2026

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