Theatervorschau: Die Optimistinnen

Zwischen Fabrik und Hoffnung
Wollen ihren Optimismus bewahren: Arbeitsmigrantinnen in Deutschland
Wollen ihren Optimismus bewahren: Arbeitsmigrantinnen in Deutschland (©Timmo Schreiber)

Sie gingen in den Siebzigerjahren für bessere Löhne, mehr Gehör und das Recht auf Bildung auf die Barrikaden: die Gastarbeiterinnen, die in deutschen Porzellan- und Autofabriken schufteten und dort oft ausgebeutet wurden. Am Ernst Deutsch Theater erzählt das Stück „Die Optimistinnen“ jetzt von den Arbeiterinnen Nour, Tülay und Mercedes, die aus ihren südeuropäischen Heimatländern nach Deutschland kamen und sich hier ein besseres Leben erhofften. Noch sind sie nicht bereit, ihre Träume zu begraben. Die Vorlage für Murat Yeginers Stückfassung war der gleichnamige, 2022 erschienene Debütroman der Deutsch-Türkin Gün Tank, deren Mutter und spätere Bundestagsabgeordnete Azize Tank zur ersten Generation der Arbeitsmigrantinnen gehörte. Sie war in einer Fabrik in der Oberpfalz beschäftigt und beteiligte sich dort an Streiks und Protesten. 

Dieser Artikel ist zuerst in der Printausgabe 10/26 der SZENE HAMBURG erschienen. 

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