Das Performance-Kollektiv Choke Hole bringt seine neue Show nach Hamburg, nur eine Woche nach der Weltpremiere in New Orleans. Vom 26. bis zum 28. Februar verwandelt sich die große Bühne erneut in eine Arena zwischen Theater, Wrestlingring und queerer Glam-Galaxie.
Im Zentrum der Story: Alien-Medienmogulin Gorlëënyah, deren Heimatplanet live im Fernsehen explodiert. Gemeinsam mit ihrem KI-Sex-Bot Visqueen, einem humanoiden, künstlich intelligenten Begleiter der Show, startet sie daraufhin ein neues Wrestling-Imperium auf der Erde, verfolgt von Rivalinnen und Rivalen, Größenwahn und jeder Menge Drama. Klingt überdreht? Ist es auch. Und genau das ist Programm.
Was 2018 als anarchischer Drag-Chaos-Abend in einem Lagerhaus begann, hat sich längst zu einem internationalen Underground-Phänomen entwickelt. Die Shows sind bekannt für körperliche Verausgabung, opulente Kostüme und eine Energie, die eher Clubnacht als Theaterabend ist. Hinter dem Glitter steckt jedoch klare Haltung: Die Produktion versteht sich als queeres Empowerment-Statement und attackiert genüsslich Genderklischees, Machtdynamiken und konservative Rollenbilder.
Kurz gesagt: Wer hier sitzt, bekommt kein klassisches Stück, sondern ein Spektakel, politisch, provokant und garantiert nicht leise.

