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3 Fragen an … Andrea David

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Seit 18 Jahren bereist Andrea David berühmte Drehorte. Jetzt hat sie ein Buch vorgelegt und SZENE HAMBURG ein Kurzinterview gegeben (©Conbook-Verlag)

Drehorte sind das, was Andrea David seit 18 Jahren fasziniert. Jetzt hat die in Hamburg lebende Filmenthusiastin ein Buch vorgelegt. Im Kurzinterview erzählt sie von beeindruckenden Orten und davon, was die Faszination von Drehorten ausmacht

Interview: Marco Arellano Gomes 

Seit 18 Jahren bereist Andrea David Drehorte, gleicht Fotos von Filmszenen mit der Umgebung ab und stellt die Bilder online. Dadurch erlangte sie schon bald internationale Bekanntheit. Kürzlich hat sie ihr Buch „Szene für Szene die Welt entdecken“ mit ihren gesammelten Eindrücken veröffentlicht.

SZENE HAMBURG: Andrea, wie kamst du auf die Idee, den Drehorten berühmter Filme nachzureisen und einen Blog dazu zu veröffentlichen?

Andrea David: Ich habe Tourismusmanagement in München studiert und als Filmfan schließlich meine Abschlussarbeit über Filmtourismus, also genauer gesagt den Einfluss von Filmen auf die Wahl der Reiseziele geschrieben. Durch die Recherche bin ich dann selbst auf den Geschmack gekommen, im Urlaub an Filmschauplätze zu reisen. Irgendwann wollte ich meine gesammelten Infos zu Drehorten bekannter Filme mit anderen teilen und habe hobbymäßig mit dem Blog filmtourismus.de begonnen. Die Seite fand im Laufe der Zeit immer größeren Anklang und vor acht Jahren habe ich mich entschieden, mein Hobby zum Beruf zu machen.

Wadi Rum: „Ein überwältigender und surrealer Ort.“

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„Szene für Szene die Welt entdecken ist im Conbook-Verlag erschienen (©Conbook-Verlag/Paramount Pictures)

Welche Location hat dich am meisten beeindruckt?

Es fällt mir sehr schwer, mich für einen Drehort zu entscheiden. Aber eine der definitiv beeindruckendsten Locations war für mich Wadi Rum in Jordanien. Die weitläufige Wüste war schon als Drehort in „Lawrence von Arabien“ zu sehen, diente aber auch als Kulisse für Filmstoffe, die gar nicht auf der Erde spielen, wie zum Beispiel in „Der Marsianer“ oder „Dune“. Es ist ein so überwältigender und surrealer Ort.

Du hast auf Instagram knapp 800.000 Follower, deine Arbeiten waren in der Ausstellung „Close-Up. Hamburger Film- und Kinogeschichten“ im Altonaer Museum zu sehen, im November warst du im Metropolis Kino, am 22. März stellst du dein Buch in den Zeise Kinos vor. Wie erklärst du dir das große Interesse?

Ich denke, es ist die Faszination daran, wie die Fiktion mit unserer realen Welt verschmilzt. Genau dieses spannende Aufeinandertreffen möchte ich mit meinen Bildern, aber auch den Reiseerzählungen im Buch zum Ausdruck bringen. Und gerade bei älteren Filmproduktionen schwingt sicherlich auch immer etwas Nostalgie mit.

„Szene für Szene die Welt entdecken“ von Andrea David, Conbook-Verlag, 288 Seiten, 19,95 Euro

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