EinDollarBrille e. V.: Alle sollen sehen

Der Verein sorgt für augenoptische Grundversorgung weltweit
Gründer Martin Aufmuth bei der Arbeit, hier in Bolivien
Gründer Martin Aufmuth bei der Arbeit, hier in Bolivien (©Martin Aufmuth)

Die Zahlen sind alarmierend: Rund 950 Millionen Menschen benötigen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Brille, haben aber weder die nötigen finanziellen Mittel, noch Zugang zu augenoptischer Versorgung. 950 Millionen – das sind mehr als elf Prozent der Weltbevölkerung. Für betroffene Kinder bedeutet das weniger Teilhabe am Schulunterricht und damit einen Rückfall in ihrer Entwicklung, für Erwachsene einen deutlichen Nachteil auf dem Arbeitsmarkt. Da muss man doch was tun – dachte sich Martin Aufmuth. 2012 gründete der Erlangener EinDollarBrille e. V. und setzt sich seitdem mit einem bundesweit aktiven Team für gutes Sehen in Afrika, Asien und Südamerika ein. Kostenlose Sehtests, hochwertige, individuell angepasste und vor allem bezahlbare Brillen, Augenuntersuchungen und -behandlungen sowie Ausbildung von Fachkräften in den Programmländern: EinDollarBrille e. V. hat ein System geschaffen, das ebenso schnell wie nachhaltig hilft. Übrigens: Die Regionalgruppe Hamburg des Vereins sucht engagierte Ehrenamtliche. Interessierte können sich bei Sabine.Vosseberg@EinDollarBrille.de melden. Mehr Infos auf der Vereins-Website

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