Eisbaden in Hamburg: Eisbademeisters für den guten Zweck

Bereits seit 2021 und bis heute baden mutige Hamburgerinnen und Hamburger im eisigen Wasser, um damit gemeinnützige Organisationen zu unterstützen
Einige Todesmutige gingen am 16. Januar für den guten Zweck ins eisige Nass
Einige Todesmutige gingen am 16. Januar für den guten Zweck ins eisige Nass (©Alina Kastell) 

Kaum zu glauben aber zwölf Jahre ist die Phase der Ice Bucket Challenges schon her, bei der man sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf geschüttet hat, um den Nervenschmerz einer ALS-Erkrankung in Ansätzen nachempfinden zu können. Mit dem Prozess verbunden war im Anschluss eine Spende an die ALS Association und mit sich ausbreitendem Trend auch an andere gemeinnützige Organisationen.

Ähnliches Modell: Mit Eisbaden nachhaltig Aufmerksamkeit schaffen  

Eisbaden im wahrsten Sinne des Wortes am Elbstrand im Januar 2026 (©Alina Kastell) 

Das Eisbaden für den guten Zweck der „Eisbademeisters“ erinnert stark an den damaligen Trend. Auch hier gilt es, sich eiskaltem Wasser auszusetzen und damit gemeinnützige Vereine zu unterstützen. Das öffentliche und stetig wachsende Eisbaden sorgt für die nötige Aufmerksamkeit der unterschiedlichen Organisationen. Seit Januar 2021 werden bei jedem Eisbaden-Event Spenden für diese generiert. Alleine in der vergangenen Saison kamen in Hamburg rund 60.000 Euro Spenden und 3104 Sprünge an zehn Eisbadetagen zusammen.  

Die ursprüngliche Idee dahinter? Mit dem gemeinsamen Frieren im kalten Wasser sollte auf die Situation obdachloser Menschen aufmerksam gemacht werden, die im Winter der schonungslosen Kälte ausgesetzt sind. Mittlerweile zählen die Eisbademeisters 22 Vereine in Hamburg, die durch das Eisbaden Unterstützung gefunden haben, darunter zum Beispiel mehrere Frauenhäuser, das Straßenmagazin Hinz&Kunzt, verschiedene Arztmobile, „Eisbaden gegen Rechts“ oder der Tiertafel Hamburg e. V.

So kann man die Aktion unterstützen

Die Flagge steht, jetzt kann es losgehen! (©Alina Kastell)

Mittlerweile gibt es das Winterbaden der Eisbademeisters an immer mehr Orten in Deutschland, wie in Rostock-Warnemünde, Flensburg, Dortmund oder Münster. Wer die Eisbademeisters unterstützen möchte, kann in Hamburg an den öffentlichen Treffen in der Elbe teilnehmen oder auch von zu Hause aus, zum Beispiel in einer Eistonne, einer kalten Badewanne oder einem nahen Gewässer. Hauptsache es gibt im Anschluss ein Beweisbild- oder Video, welches mit dem Hashtag #WirspringenfürWärmeinskalteWasser versehen und auf Social Media für wachsende Aufmerksamkeit gepostet wird.  

Abonniere unser
"Heute in Hamburg"
Update per E-Mail oder WhatsApp!

Die spannendsten Events in der Stadt und das Neueste aus der Hamburger Gastro- und Kulturszene. Wir halten dich auf dem Laufenden. 😃

👉 Stattdessen via Messenger abonnieren

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Abonniere unseren Newsletter!

Erhalte jeden Tag die besten Empfehlungen für deine Freizeit in Hamburg.

Unsere Datenschutzbestimmungen findest du hier.

#wasistlosinhamburg
für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf