Arbeiten, wo andere urlauben: Niklas Christensen (Foto: christensen-design.com)

Hamburger Nachwuchs: Den Moment festhalten

Niklas Christensen, 25, ist Fotograf, Webdesigner und Entwickler. Gemeinsam mit den Filmemachern Tom Köhn und Carlos Viering feierte er kürzlich die Premiere von „Hotspot“, einem Dokumentarfilm des Trios über die Vor- und Nachteile des Tourismus in Island

Interview: Erik Brandt-Höge

 

SZENE HAMBURG: Niklas, es heißt, du hättest bereits mit 16 Jahren erste eigene kreative Projekte umgesetzt. Was für Projekte waren das?

Niklas Christensen: Ich habe sehr früh angefangen mich für moderne Medien zu interessieren. Mit 16 Jahren habe ich erste Webseiten gebaut, Musikvideos gedreht, mich mit der Fotografie auseinandergesetzt und eine eigene Schülerzeitung gegründet, die mit der ersten Ausgabe zur besten Schülerzeitung des Bundeslandes gekürt wurde. Damit stand für mich fest, dass ich das weiterverfolgen sollte.

Und wann hast du dich entschieden, Fotografie und Webdesign zu deinem Beruf zu machen?

In der zehnten Klasse habe ich den Beruf des Webdesigners für mich entdeckt. Wegen meines Realschulabschlusses hatte ich damals früher Ferien als meine Freunde und habe die Zeit für ein Praktikum in einer Werbeagentur genutzt. Das hat dazu geführt, dass ich drei Jahre später die Ausbildung gemacht habe. Auf Reisen hat dann die Naturund Dokumentarfotografie mein Herz erobert, sodass ich mich am Anfang der Ausbildung mit dokumentarischer Fotografie nebenberuflich selbstständig gemacht habe.

 

Ein zweiter Film ist in Planung

 

Für „Hotspot“ warst du nicht nur Fotograf, sondern auch Kameramann. Was waren die größten Herausforderungen für dich bei dieser Arbeit?

Gute Frage – wahrscheinlich war es am schwierigsten, in den wichtigen Situationen zu entscheiden, ob ich den Moment fotografisch oder videografisch festhalten möchte. Und aus welcher Perspektive und mit welchem Bildausschnitt ich arbeiten möchte. Für diese Entscheidungen musste ich dauerhaft zu 100 Prozent konzentriert sein. Glücklicherweise habe ich meine Kollegen Carlos und Tom nur bei Bedarf als Kameramann unterstützt und konnte mich hauptsächlich auf die Fotografie und die Organisation konzentrieren, damit wir entsprechendes Material für unsere Marketingmaßnahmen wie die Website, die Plakat etcetera haben.

Planst du weitere Filmprojekte dieser Größenordnung?

Ich alleine? Eher nicht. Ohne all die Unterstützung wäre ein solches Projekt selbst zu dritt eine sehr große Herausforderung. Aber es ist tatsächlich bereits ein zweiter Kinofilm geplant – Näheres kann und darf ich dazu aber leider noch nicht sagen.

christensen-design.com; vier-ecken.com

Mehr Eindrücke gefällig? Hier gibt‘s den Trailer zu „Hotspot“:


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