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Joaquin Phoenix in „Come on, Come on“

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Foto: Julieta Cervantes

„Come on, Come on“ ist der neue Film mit Joaquin Phoenix – ein Roadtrip voller Menschlichkeit

Text:Marco Arellano Gomes

Der New Yorker Radiomoderator Johnny (Joaquin Phoenix) hat eine lange Beziehung hinter sich und konzentriert sich voll auf seine Arbeit. Während er für ein Projekt durch die Staaten reist, um Kinder nach ihren Träumen, Ängsten und Hoffnungen zu befragen, erhält er einen Anruf von seiner Schwester Viv (Gaby Hoffmann), die ihn darum bittet, einige Tage mit ihrem Sohn Jesse (Woody Norman) zu verbringen, damit sie sich um ihren an Schizophrenie erkrankten Mann kümmern kann. Johnny willigt ein, auch wenn er keine Erfahrung damit hat, Verantwortung für ein neunjähriges Kind zu übernehmen. Jesse ist erstmals für längere Zeit von seiner Mutter getrennt.

Auf einem Roadtrip quer durch die USA bis nach New York kommen sich die beiden Schritt für Schritt näher. Die anfängliche Unbeholfenheit und Überforderung beider weicht einer Neugier, aus der eine vertrauensvolle Bindung erwächst, die durch Offenheit, Ehrlichkeit und Zuneigung gekennzeichnet ist. Es entsteht eine tiefe Verbindung zwischen Onkel und Neffe – durch die sie neue Facetten an sich selbst entdecken.

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Regisseur und Drehbuchautor Mike Mills („Jahrhundertfrauen“) gelingt mit „Come on Come on“ ein schöner, ruhiger, hoffnungsvoll stimmender Film, der von den Gesprächen mit seinem eigenen Sohn inspiriert ist. Die wohldosierten und klug die Kontraste illustrierenden Schwarz-Weiß-Bilder, die stimmungsvolle Filmmusik und die natürlichen Darstellungen von Ausnahmeschauspieler Joaquin Phoenix und Jungdarsteller Woody Norman machen es leicht, der Reise zu folgen.

Geschickt werden passende essayistische Texte im Film eingebaut, die den Gefühlen, die sich auf der Leinwand offenbaren, die passenden Worte geben. Eine Reise voller Menschlichkeit und ein Film, der zum Nachdenken anregt – über sich und das eigene Leben.

„Come on, Come on“: Regie: Mike Mills. Mit Joaquin Phoenix, Gaby Hoffmann, Woody Norman. 108 Min. Ab dem 24. März 2022 im Kino

Hier gibt‘s den Trailer zum Film:

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