Beiträge

Meet the Resident – VUUDUU

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Resident-DJs vor, diesmal: VUUDUU (Resource / Ohne kommerziellen Wert) – präsentiert von Hamburg Elektronisch.

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman
Foto: Katja Ruge

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Technoider, hypnotischer Ravesound.

Was war dein bisher größter Moment als DJ?

Im Tresor und in der Griessmuehle.

Deine Release des Monats?

OHNE 002 / Ohne kommerziellen Wert (Release 21.1. – Vinyl only).

 

 

Wen würdest du gerne mal (wieder) in Hamburg sehen?

Helena Hauff.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Viele einzelne Underground-Crews bilden die Szene in Hamburg.

Und die Schwächen?

Konfetti und Seifenblasen.

Was ist dein Lieblings Ort in Hamburg?

Mein Studiokollektiv.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

RO/AD, Strathy, Katja Ruge (nicht nur für ihre Fotos), Marie Lung, Lucinee, Lifka, aitch, STUTE.

Welcher Gig war bisher dein Favorit?

Am meisten Spaß habe ich im PAL und natürlich bei meiner eigenen Reihe Resource.

Wo kann man dich als nächstes hören?

Am 25.1. im Uebel & Gefährlich mit Dr. Rubinstein.

 

 Hört hier ein aktuelles Set von VUUDUU


Dieser Beitrag stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Januar 2019. Das Magazin ist seit dem 21. Dezember 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop und als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.


Lust auf mehr Tipps aus Hamburg?

Meet the Resident – Ayer Fijen

Jeden Monat stellt SZENE HAMBURG Resident-DJs vor, diesmal: Ayer Fijen (aka Young Meyerlack, Ali Whales & b&dbbb) – präsentiert von Hamburg Elektronisch.

Interview: Ole Masch

Wie würdest Du Deinen Sound beschreiben?

LoFi House.

Was war Deine schrecklichste Gast-Frage?

Hast du auch was von Kay One?

Deine Platte des Monats?

Random Edits #2 von Random Mind State.

Was war Dein größter Moment als DJ?

Theresas Theaterpremiere. Ich hab am Ende der Party für die letzten vier Leute Trash pur aufgelegt und wir haben dazu im Kreis auf ’nem Perserteppich gebreakdanced.

Wo gehst du hin um Spaß zu haben?

Falafelstern.

Was sind für Dich Hamburgs Stärken?

Franzbrötchen und mein Squad.

Und die Schwächen

Der Späti nebenan, der nur bis 21 Uhr auf hat.

Dein Lieblingsort in Hamburg?

Bei meiner Chaya im Bett oder mit der Gang im Viertel.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Indius F aka Düwer.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Raw Suppliers Label Night, jeden ersten Donnerstag im Monat im Mojo mit unterschiedlichen Musikern, die alle Hammer sind.

Wo kann man dich als nächstes hören?

28.12. in der Fabrique im Gängeviertel.

Hört hier ein aktuelles Set von Ayer Fijen


Dieser Beitrag stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2018. Das Magazin ist seit dem 29. November 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop und als ePaper erhältlich! 


#wasistlosinhamburg? Für mehr Tipps aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.


Lust auf mehr Partytipps?

 

Meet the Resident – Paul Omen

Jeden Monat stellen wir in der SZENE HAMBURG Resident DJs vor, präsentiert von Hamburg Elektronisch. Diesmal: Paul Omen, Jahrgang 92, sorgte für „zornigen“ Sound bei den Power-Tower-Partys.

SZENE HAMBURG: Paul, wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Zornig.

Was war deine schrecklichste Gast-Frage?

Ein Tänzer hielt mir sein Handy hin, versuchte mir sein selbst aufgenommenes Video (low quali) zu zeigen und fragte mich, ob ich den Track habe oder einfach sein Handy (low quali) anschließen kann. Es war eine Art Folklore-Lied, gespielt auf Zupfinstrumenten – ich spielte gerade ein Techno-Set …

Dein Größter Moment als DJ?

Legendär war der Montagmorgen um 7 Uhr beim Power Tower Finale 2017. Synoid in der Griessmühle war auch episch.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Die liebenswerte und originelle Club-Szene ist gut vernetzt und weiß was sie nicht will.

Und die Schwächen?

Die liebenswerte und originelle Club-Szene weiß oft nicht, was sie will. Außerdem muss der Senat endlich wahrnehmen, wie wichtig eine freie und respektierte Clublandschaft und Open-Air-Flächen abseits der Melkmaschine Reeperbahn für unsere Kultur ist.

Wo findet dein nächster Gig in Hamburg statt?

Am 2.10. all night long auf dem Uebel & Gefährlich-Dach.

Interview: Louis Kreye & Jean Djaman

Und hier kommt der Podcast zum Interview:

Mehr auf dem Soundcloud-Account von hamburg elektronisch.


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Oktober 2018. Das Magazin ist seit dem 29. September 2018 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


Lust auf mehr Stories aus Hamburg?


#wasistlosinhamburg? Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Meet the Resident – Louis Kreye

Jeden Monat stellen wir in der SZENE HAMBURG präsentiert von Hamburg Elektronisch Resident DJs vor. Diesmal mit Louis Kreye, 23, seit sieben Jahren als DJ im Norden unterwegs.

SZENE HAMBURG: Louis, wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Louis Kreye: Techno und Breaks mit Einflüssen von Acid und Rave.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

Die beste Antwort auf die dümmste aller Fragen „Ey, spielst du auch Goa?!“ ist: Die Plattenteller können sich nicht schneller drehen – klappt immer!

Was war dein größter Moment als DJ?

Plötzlich am Meer in Polen vor drei Jahren, da hatte ich den Freitagabend- Slot mit meinem Homie Planet Zwo. Ca. 3000 Leute in die erste Nacht eines Festivals zu führen ist auch emotional ein schönes Erlebnis.

Deine Platte des Monats?

Introversion’s Laika Release auf ARTS.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Die Stadt hat viele musikalische Facetten und alles bleibt in einem relativ familiären Umfeld, was aber auch zum Nachteil werden kann. Gleichzeitig ist Hamburg kein Mikrokosmos, in dem sich alles um sich selbst dreht wie beispielsweise Berlin. Einflüsse von überall werden gewählt, aber schnell aufgenommen, dadurch kommen immer neue interessante Sachen hoch.

Und die Schwächen?

Generell? Stadtpolitik, gewalttätige Cops auf Demos und was sollen Olaf & Andi bitte noch tun zum Rausfliegen? Ansonsten, die Vetternwirtschaft vieler Klubs, gerade wenn sie sich nicht durchs Booking füllen, spielen dann auch mal die Thekenkräfte, die sich vor ein paar Wochen Virtual DJ geladen haben und jetzt die Deep House Tracks von den Sticks ihrer Kumpels auflegen (nix gegen Thekenkräfte).

Wo findet dein nächster Hamburg-Gig statt?

Am 8. September 2018 unten in der Fabrique vom Gängeviertel!

Interview: Ole Masch & Jean Djaman

Das aktuelle Set von Louis Kreye im Podcast von Hamburg Elektronisch:

 


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, September 2018. Das Magazin ist seit dem 30. August 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


 

Das könnte dich auch interessieren:

 

Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook, Twitter und Instagram.

Meet the Resident – Gwen Wayne

Die gebürtige Frankfurterin Gwen Wayne, 31 Jahre, lebt seit über drei Jahren in Hamburg, ist Resident im Moloch, FSK-Moderatorin und Teil des feministischen Equal Kollektivs.

SZENE HAMBURG: Wie würdest du deinen Sound beschreiben?

Gwen Wayne: Ich hab zu Anfang meinem Sound den Namen „Shitstormtechno“ gegeben, damit mir keiner ans Bein pissen kann, wenn es mal scheiße wird. Aber mittlerweile ist es kaum noch scheiße. Ich mag den Namen trotzdem gerne. Sachlich betrachtet ist es wohl prolliger, dumpfer Tech-House, mit Einflüssen aus HipHop und dem Frankfurter Sound der 90er Jahre und eine Prise UK Bassmusik.

Was war dein größter Moment als DJ?

Ui, ich denke die Fusion 2018 mit meinen drei Gigs, das ist schon so etwas. Aber auch beim G20-Demorave 2017. Da habe ich ganz vorne auf einem Wagen gespielt, hinter mir 30.000 Raver und circa 50 Bullen vor mir inklusive Wasserwerfer. Ich hab dann auf höhe Gängeviertel „Wildchild – Renegade Master (Friend Within Refix)“ gespielt. Just in dem Moment ging ein Banner im Gängeviertel runter, wo drauf stand „Power to the people“ das ist zufälligerweise der Refrain des Tracks. Das war schon geil – als ob sie es geahnt hätten.

Wo gehst du in Hamburg hin, um Spaß zu haben?

Da gibt es gar nicht mal so viel. Ich bin auch viel in Berlin. Aber sonst war natürlich das Moloch mein Zuhause, den Südpol mag ich auch gerne. Und den Kindergarten im Gängeviertel.

Welche DJs würdest du gerne mal wieder in unserer Stadt sehen?

Billy Kenny und Maksim Dark.

Was sind für dich Hamburgs Stärken?

Man kann hier ziemlich schnell etwas rocken, wenn man die richtigen Leute um sich versammelt. Es ist konzentrierter als Berlin zum Beispiel. Das haben wir schon öfter gemerkt und gerade eine Booking-Agentur mit feministischem Ansatz gegründet, EQ:Booking, in der wir hauptsächlich weibliche Künstlerinnen fördern, aber auch coole Kerle, Queers etc. Wir finden das fehlt enorm in Hamburg und versuchen damit eine Lücke zu füllen. Es geht gut voran und vor allem mit schnellem Erfolg. Ich weiß nicht, ob das in einer anderen Stadt so fix über die Bühne gegangen wäre. Eine gute und starke, linke Community hat Hamburg.

Und die Schwächen?

Die Politik und die Polizei. Ohne Worte was letztes Jahr beim G20 abging. Das hat mich schon nachhaltig geschockt. Das musste als eine der größten Städte eines demokratischen Landes erst mal bringen. Na ja und dass Mama Moloch dicht machen musste, ist natürlich schwach. Schwach von der Stadt.

Dein Lieblingsort in Hamburg?

Die tolle HafenCity – nein, Spaß! Natürlich ist das das Gängeviertel. Ich hänge aber auch gern an der Dove-Elbe ab.

Auf wen sollte man in Hamburg momentan ein Auge haben?

Na auf uns natürlich: EQ:Booking.

Welcher Gig in Hamburg ist bisher dein Favorit?

Puh, gute Frage, vielleicht die Eröffnung der Fabrique im Gängeviertel vor drei Jahren an Silvester – inklusive Feueralarm … Klang aber gut, hehehe.

Deine schrecklichste Gast-Frage?

Das war in Stuttgart vor vielen Jahren. Da hab ich noch mit Laptop aufgelegt. Und während des Gigs kommt einer an und fragt mich, ob ich mal kurz checken kann, wann die letzte Bahn Richtung Hauptbahnhof fährt! Ich hab mich schlapp gelacht.

Wo kann man dich als nächstes hören?

Die halbe Festivalsaison ist ja schon vorbei. Kommt noch der Vogelball, auch mit EQ: zusammen (siehe Seite 82). Auf dem „Bucht der Träumer“-Festival machen wir auch einen eigenen Floor, den Bassfloor. Und sonst sicher irgendwo zwischen Hamburg-Berlin-Bremen und natürlich auf dem Gängeviertel-Geburtstag am 23.8. Ach ja, und sonst könnt ihr meine Stimme jeden vierten Dienstag im Monat auf FSK Radio hören, beim DJ Battle des Todes. Das moderiere ich.

Interview: Ole Masch & Hamburg Elektronisch
Foto: Rio Schmidt


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2018. Das Magazin ist seit dem 28. Juli 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


Noch mehr Lust, die Stadt zu erkunden?

 

Für mehr Stories aus Hamburg folge uns auf Facebook und Instagram.