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Vier Gänge, vier Kinder, ein Koch – Essen lernen im Jacobs

Die Rothenburgsorter Gourmetkinder stehen normalerweise selbst hinterm Herd. Im Jacobs Restaurant durften sie die Sterneküche von Thomas Martin testen.

Zwei Elbvororte, zwei verschiedene Welten. Hier das altehrwürdige Fünf-Sterne-Hotel Louis C. Jacob an der Elbchaussee, dort die Fritz- Köhne-Schule in Rothenburgsort, dem etwas anderen Elbvorort zwischen Norderelbe und Bille. Dass der Stadtteil als sozialer Brennpunkt gilt, hört Hermann Teiner nicht gerne. Der 59-Jährige leitet das Haus der Jugend in Rothenburgsort und findet, dass ein Blick auf die vielen engagierten Projekte im Stadtteil lohnenswerter ist. Recht hat er.

Fangen wir doch gleich bei ihm selbst an: Seit knapp zehn Jahren bietet er eine Koch-AG an der Fritz-Köhne-Schule an. Unter Anleitung von Profiköchen kochen 14 Grundschüler einmal pro Woche mehrgängige Menüs. In regelmäßigen Abständen sind die „Rothenburgsorter Gourmentkinder“, wie sie Teiner nennt, auch außerhalb der Schule als Köche aktiv, etwa zu besonderen Veranstaltungen im Stadtteil. Auch im „Le Canard“ waren sie schon und durften dem ehemaligen Chefkoch Ali Güngörmüs zur Hand gehen.

Heute ist ein besonderer Tag für vier der Schüler aus der Koch-AG: Sie dürfen sich im Jacobs Restaurant von Sternekoch Thomas Martin bewirten lassen. Der große, schlanke Koch mit dem freundlichen Lächeln hat ein viergängiges Menü vorbereitet: Vierländer Tomate und Crottin de Chavignol, Artischocke à la barigoule, knusprig gebratene Vierländer Ente und als Dessert Erdbeer-Baiser.

1,2,3 – Hoch die Gläser! Die Kinder sind voller Tatendrang

Getestet wird das Essen von Anesa, Aaliyah, Maliq und Tanyel, alle zehn Jahre alt. Anesas Lieblingsessen: Pizza. Aaliyah: Reiskugeln. Maliq: Kartoffelbrei. Tanyel: Currywurst, türkische Linsensuppe, Reis mit Fleisch. Die Schüler haben Hunger mitgebracht und schauen sich neugierig um: große Fensterfronten, die viel Licht hereinlassen und einen fantastischen Blick auf die Elbe freigeben, hellgrün und dunkelgrau bezogene Samtsofas, dezente Blumenarrangements, weiche und warme Lichtakzente an den Wänden. „Wow, tolle Kronleuchter“, bemerkt Tanyel. Sein Freund Maliq mutmaßt, dass sie viele Millionen Euro gekostet haben müssen. „Nein, so viel auch nun wieder nicht“, wirft Anna schmunzelnd ein, die heute den Service für die Kinder übernimmt und ihnen gerade Trauben-Secco in die Gläser füllt. Anesa und Maliq halten ihre Stielgläser am Bauch, das haben sie so in Filmen gesehen. „Ich hab’ dich schon erwartet, sagen die dann immer“, weiß Anesa.

Sterneküche für Kinder im Jacobs Restaurant Hamburg Foto: Philipp JungWie zur Bestätigung nimmt sie einen tiefen Schluck aus dem Glas. Halt! – Tanyel will anstoßen. „1, 2, 3!“, die Kinder halten ihre Gläser in die Tischmitte und lassen sie aneinander klirren. „Hat jemand eine Idee, worüber wir reden könnten?“, fragt Tanyel voller Tatendrang. Maliq zuckt mit den Schultern und prüft hüpfend die Beschaffenheit seines Stuhlpolsters.

Instrument statt Waffe

Im Kulturladen in St. Georg gibt es Deutschlands einziges Kindermandolinenorchester. Seit elf Jahren bringt Ali Shibly dort Kindern verschiedener Nationalitäten das Instrument näher.

Musik ist Ali Shiblys Hobby seit der Kindheit. Der Ira­ker träumte schon früh von einem Kinderorchester: „Nach dem Krieg herrschte ganz viel Chaos. Ich dachte mir: In je­dem Haus im Irak sollte lieber ein Musikinstrument statt einer Waffe sein.“ Es sollte allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis er diesen Traum umsetzen konn­te. Zunächst zog es ihn nämlich nach Mazedonien, wo er Archi­tektur studierte und als Schau­spieler und Musiker arbeitete. 17 Jahre blieb er schließlich dort, bevor es ihn 1998 als Musiklehrer und Jugendbetreuer nach Ham­burg zog.
Hier musizieren heute im Kulturladen St. Georg 35 Kin­der und Jugendliche aus 14 verschiedenen Ländern, darunter auch zehn Flüchtlinge aus Sy­rien mit Ali. Sie lernen bei ihm Mandoline, Gitarre oder Per­kussion. Dass das Kinderorches­ter existiert, ist dabei einem Zu­fall zu verdanken. Ein Freund hatte den Musiker um Rat ge­fragt: Seine vier Kinder wollten ein Instrument lernen, wussten aber nicht welches. Ali schlug Mandoline vor, da sie – anders als die Gitarre – nur vier Seiten hat und so leichter zu erlernen ist. Was noch fehlte, war ein ge­eigneter Unterrichtsraum. Der Kulturladen St. Georg bot sich unter der Voraussetzung an, dass auch andere Kinder bei Ali das Musikinstrument lernen dürften.

,,Viele Kinder machen später im Profiorchester weiter – das macht mich sehr stolz”

„Danach entwickelte sich alles von selbst: Kinder brach­ten andere Kinder. Schnell wur­den wir eine große Gruppe“, er­zählt der Eppendorfer. Seit­dem wird unterrichtet, ganz un­kompliziert, jeden Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr. Das Angebot ist kostenlos und auch eine Anmeldung ist nicht nötig.Nach einer Weile wurde das Mandolinenorchester immer öfter zu Konzerten eingeladen, so wie jüngst zum einjährigen Geburtstag des Flüchtling-Magazins. Manchmal sind Auftritte auch weiter weg: 2009 war die Gruppe zum Beispiel in Ägypten. Die Konsulin von Ägypten hatte die Gruppe bei einem Konzert in der Uni Hamburg gesehen und sie kurzerhand zu einem Kinderfestival eingeladen. Drei Einladungen nach Dubai dagegen musste das Orchester allerdings ablehnen – während der Schulzeit sind solche Besuche nicht möglich.
Meist sind es Festivals und Veranstaltungen in Hamburg und Norddeutschland, auf denen das Orchester spielt. Gagen gibt es oft keine, wenn doch, dann fallen sie gering aus. Für das Orchester steht ohnehin der Spaß im Vordergrund. Die Stadt Hamburg belohnte Alis Arbeit 2012 mit dem Bürgerpreis für herausragendes Engagement in der Integrationsarbeit.

Ein Instrument kann bei Ali jeder lernen, egal wie alt, ob blutiger Anfänger oder eingerosteter Gelegenheitsspieler. Wer erst mal ausprobieren möchte, ob ein Instrument überhaupt etwas für einen ist, dem stellt Ali auch gerne eines zur Verfügung. Schließlich weiß der Iraker noch zu gut, wie sich die Sehnsucht nach einem Instrument anfühlt: „Ich wollte als Kind unbedingt ein Instrument haben, aber meine Eltern hatten kein Geld. Und es war auch schwer, einen Musiklehrer zu finden“, erinnert sich der 56-Jährige. Er selbst hat heute 15 Mandolinen, der Kulturladen zehn. Alis älteste Schülerin ist eine 57-jährige Witwe. Ihr Psychologe hatte ihr empfohlen, ein Instrument zu erlernen. Eine andere Schülerin von ihm studiert jetzt Musik, nachdem sie sechs Jahre bei Ali Mandoline lernte. Zwei weitere waren zehn Jahre dabei, musizieren heute professionell in Berlin und London. „Über 300 Kinder haben Mandoline bei mir gelernt. Viele machen später im Profiorchester weiter. Das macht mich sehr stolz.“

www.kulturladen.com/english-mandolinenorchester

Text: Melina Seiler 
Beitragsfoto: Jakob Börner


Als Ali Shibly 1998 nach Deutschland kam, gründete er sehr bald die Shiblyband. Das deutsch-arabische Gemeinschaftsprojekt macht Orientjazz und hat bereits drei Alben veröffentlicht. www.shiblyband.de

 


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Straßenkinder-Projekt – Ein Zuhause fürs KIDS

Seit November 2017 hat das KIDS die Tür seiner neuen Bleibe geöffnet – für Minderjährige, die kein Zuhause mehr haben. Hier bekommen sie, was ihnen sonst fehlt: Fürsorge, Menschlichkeit und vielleicht eine neue Chance.

Noch schrauben hier ab und zu Handwerker an Feinheiten wie einem dimmbaren Licht – aber das „KIDS“ hat offiziell seine neuen Räume in der Langen Reihe eingeweiht. Nachdem „Deutschlands größte Anlaufstelle für Straßenkinder“ vor rund einem Jahr seine Bleibe im Bieberhaus räumen und in provisorische Container ziehen musste, hat es jetzt in St. Georg eine neue Heimat.

Ein großzügiger Gemeinschaftsraum, viele Sofas, ein Billardtisch und eine gemütliche Küche mit großem Esstisch – ein bisschen ist es wie in einer WG. Neben dem Büro der Mitarbeiter ist ein kleiner Raum für eine medizinische Grundversorgung eingerichtet. „Entscheidend für unsere Arbeit ist, dass die Räumlichkeiten eine gute Atmosphäre haben“, erklärt der Leiter Burkhard Czarnitzki, „die Jugendlichen sollen sich wohlfühlen.“ Denn die Minderjährigen, die hier auftauchen, suchen vor allem eines: Wärme. Im Winter auch physische, aber vor allem zwischenmenschliche. Sie sehnen sich nach einem Ort, an dem sie runterkommen können, etwas zu Essen bekommen und wo ihnen jemand zuhört. „Oft kommen sie mit einem Sack voller Probleme“, sagt Czarnitzki, „und merken dann, dass sie hier einfach nur sein dürfen.“ Niemand wird hier zu etwas gezwungen, was er nicht selbst möchte, nur ihren Vornamen müssen alle – aus Höflichkeit – nennen.

Jährlich werden rund 300 bis 500 Minderjährige im „KIDS“ (Kinder in der Szene) versorgt, etwa 30 pro Tag. Die Jüngste in diesem Jahr war zwölf Jahre alt. Nicht alle kommen regelmäßig oder haben schwerwiegende Probleme. Doch viele der Jugendlichen, die hier aufschlagen, sind durch Missbrauch traumatisiert oder haben desinteressierte Eltern, die ihre Kinder ablehnen. Sie haben zwar noch ein Elternhaus, aber kein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen. Um dem zu entkommen, schlafen sie bei Freunden, in Jugendwohnungen oder auch auf der Straße. Doch das Wort „Straßenkinder“ benutzt Burkhard Czarnitzki allerdings ungern. „Die meisten denken dabei sofort an Drogenabhängige, die unter einer Brücke schlafen“, erklärt er, „was auch zutrifft, aber nicht nur.“ Viel deutlicher spiegele der Fachbegriff „Entkoppelte Jugendliche“ die Situation wider. Denn das Grundproblem sei nicht die Wohnsituation, sondern der fehlende Halt in ihrem Leben und dass sie nirgendwo andocken können. Ein wenig von dem, was sie vermissen, finden sie im KIDS, das die Lücke zwischen dem lieblosen Elternhaus und den statischen Behörden schließt.

Anders als das Jugendamt haben die Sozialarbeiter im „KIDS“, auch bei erkennbaren Missständen, nicht den staatlichen Zwang, sofort und konkret handeln zu müssen. Hier geht es zunächst um eine Grundstabilisierung wie eine Mahlzeit, aber vor allem versuchen die Mitarbeiter, über viele Gespräche eine Beziehung zum Jugendlichen aufzubauen. „Gemeinsam mit dem Betroffenen wollen wir herausfinden, wie seine Reise weitergehen kann“, erklärt Czarnitzki, „und das in seinem Tempo.“

Viele Jugendliche bedeuten viele Bedürfnisse. Die elf Sozialarbeiter sind darauf eingestellt, ihre Unterstützung reicht vom Arztbesuch bis zur Entgiftung. Dafür zapfen sie regelmäßig ihr Netzwerk an, das sich jeder über Jahre hinweg aufgebaut hat. „Wir haben mühsam Kontakte zu Institutionen, Vereinen und im medizinischen Bereich geknüpft“, erzählt Czarnitzki. „Wir müssen oft zeitnah in andere Bereiche vermitteln können.“ Dass die Jugendlichen das Kids annehmen und schätzen, zeigt die Mund-zu-Mund-Propaganda, durch die alle ihren Weg hierherfinden. Und immer mal wieder schaut auch ein ‚Ehemaliger‘ vorbei. „Das zeigt, dass unsere Arbeit funktioniert“, freut sich Czarnitzki. „Für sie ist das Kids der Ort, an dem sie Geborgenheit erlebt haben.“

Text: Hedda Bültmann

www.kidshamburg.de

 


 Dieser Text ist ein Auszug aus SZENE HAMBURG, Januar 2018. Das Magazin ist seit 22. Dezember 2017 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Top 10: Tipps für einen Restaurantbesuch mit Kindern

Mit der ganzen Familie essen gehen, kann schon mal eine echte Herausforderung werden. In diesen Restaurants sind nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Gäste immer willkommen. Versprochen: Hier schmeckt’s allen

 

Block House

 

 

Ein grandioses Restaurant, um mit der Familie essen zu gehen. Denn im Block House sind die Kinder die Stars, die Bewirtung der Kleinen wird hier großgeschrieben – und das seit Jahrzehnten. Außer Mal- stiften gibt es Geschenke für die Kleinen sowie ein eigenes Kinder- menü. Auf den Tisch kommt nur, was nach strengen Regeln geprüft und für erstklassig befunden wurde.

Block House: Dorotheenstraße 57 (Winterhude), Telefon 27 78 46, Mo–Sa 11.30–24, So 11.30–23 Uhr

 

Jim Block

 

Selbstbedienungsrestaurants sind mit Kindern an der Hand nicht immer einfach. Hier jedoch sind die Mitarbeiter geduldig und obendrein gewillt, das Kindermenü mit diversen Extrawünschen anzupassen. Die Burger sind kreativ belegt und man kann wählen zwischen Beef, Chicken oder Veggie Patty. Dazu Pommes und Coleslaw, beides schmeckt richtig lecker. Es geht schnell, die Preise sind okay und die Kinder zufrieden und satt.

Jim Block: Dammtorstraße 29-32 (Neustadt), Telefon 32 08 83 60, So–Do 11.30–22, Fr+So 11.30–23 Uhr

 

Küchenfreunde

 

 

Hier ist jeder (Kinder-)Wunsch genehm. Denn Kinder wollen nicht immer so, wie die Karte. Aber die Küchenfreunde machen es Eltern leicht. Ob Schnitzel mit Pommes (anstatt der angegebenen Bratkartoffeln) oder Semmelknödel – hier essen Kinder mit guter Laune. Neben Klassikern stehen auch saisonale Gerichte auf der Karte.

Küchenfreunde: Lehmweg 30 (Hoheluft), Telefon 49 02 19 65, Mo–Fr 12–15 und 18–24, Sa 18–24 Uhr

 

Mama Trattoria

 

 

Wenn ein Restaurant schon Mama heißt, liegt es auf der Hand: Hier sind Familien willkommen. Es gibt die einfache italienische Küche mit viel Liebe wie Pizza, die wahlweise klassisch, besonders dünn oder mit weißer statt roter Tomatensoße frisch aus dem Steinofen kommt – mit vorwiegend regionalen Zutaten. Malsachen, ausreichend Kinderstühle und ein gut bestückter Wickeltisch sind vorhanden.

Mama Trattoria: Gertigstraße 51 (Winterhude), Telefon 31 70 17 33, Mo–So 11.30–23.30 Uhr

 

Nostalgia bei Sotiris

 

 

Wenn mit Kindern zum Griechen, dann nur zu Janni. Hier punkten weder Spielecke noch Gimmicks, sondern das Interesse, die Geduld und die Liebe zu Kindern. Damit hat es das Nostalgia bei Sotiris zum beliebtesten Familien- restaurant Ottensens gebracht. Auch mit der Flexibilität, dass Wünsche wie lieber Gurke anstatt Krautsalat selbst- verständlich erfüllt werden. Janni ist der perfekte Gastgeber. Liebe – mehr braucht es nicht.

Nostalgia bei Sotiris: Eulenstraße 49 (Ottensen ), Telefon 34 87 16 93, Mo–Do 17–24, Fr+Sa 16–24, So 13–24 Uhr

 

Peter Pane

 

 

Die Burgerkette ist für ein Essen mit Kindern immer eine sichere Bank. Durch das warme Licht herrscht eine Wohlfühlatmosphäre, und man muss nie zu lange auf das Essen warten. Zudem werden Extrawünsche, wie auf gar keinen Fall Tomaten, berücksichtigt. Die Burger sind kreativ belegt und schmecken lecker. Und ein Pfund Fritten (prima zum Teilen) sind der Hit. Abgerundet durch verschiedene Dips und eine hausgemachte Limonade.

Peter Pane: Holstenstraße 111 (Altona), Telefon 86 69 87 60, Mo–So ab 11 Uhr

 

Pizza Bande

 

Hamburgs beste Pizza, Foto: Pizza Bande

Foto: Pizza Bande

 

Die Pizza Bande auf St. Pauli kommt mit lässigem Barcharme daher. Bestellt und bezahlt wird an der Theke. Als die Thekenkraft sieht, dass Kinder dabei sind, fragt sie nach deren Namen und notiert sie auf dem Bestellbon – also doch eine kleine Extrawurst. Das Prinzip dieses Ladens kommt Kindergaumen entgegen: Hier stellt sich jeder seine Pizza selbst zusammen.

Pizza Bande: Lincolnstraße 10 (St. Pauli ), Mo–Do 12.30–22, Fr+So 12.30–23, Sa 13.30–23, So 13.30–22 Uhr

 

Rio Grande

 

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Caesar‘s Salat

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So geht familienfreundlich. Das Rio Grande ist gediegen-gemütlich und so angenehm normal, dass auch mal ein Glas umfallen darf, ohne dass es irgendjemanden kümmert. Der Service bleibt unaufgeregt und freundlich. Es gibt eine Kinderkarte, aber auch sonst findet der Nachwuchs auf jeden Fall etwas, denn die Gerichte werden ohne Chichi angeboten. Genauso macht das Familienessen Spaß.

Rio Grande: Dockenhudener Straße 2 (Blankenese), Telefon 88 94 19 41, Mo–Sa 11.30–24, So 9.30–22 Uhr

 

Schweinske St. Pauli

 

 

Seit Jahrzehnten eine Anlaufstelle für Familien. Es gibt eine Spielecke, Hochstühle, fast immer auch einen Wickeltisch und Kindertoiletten. Auf der Speisekarte locken „Zwergenteller“ für Kinder bis zwölf Jahre. Wer keine Lust auf „Miss Piggy“ (Schnitzel mit Pommes) hat, kann auch vom Schwein abweichen und das „Gagga“ wählen, Hähnchen-Crossis mit Pommes.

Schweinske: Silcherstraße 1 (Bahrenfeld), Telefon 85 50 06 07, täglich 9–23 Uhr

 

SoHo Chicken

 

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Foto: Anna Lena Ehlers

 

Hier kann die vorhandene Kinderkarte getrost außer Acht gelassen werden. Einfach den SoHo Ranger bestellen, ein Maishähnchen aus dem Paderborner Land, kross gegrillt. Keine Panik: Jetzt beginnt nicht das große Gemetzel, denn der Hahn ist zum Glück bereits zerteilt. Dazu eine Portion Wokgemüse und ’ne Schüssel Pommes – fertig ist das Family-Menü.

SoHo Chicken: Eppendorfer Weg 204 (Eppendorf), Telefon 52 10 36 90, Mo–So 11.30– 23 Uhr


 SZENE HAMBURG ESSEN+TRINKEN 2020. Das Magazin ist seit dem 3. April 2020 im Handel und auch im Online Shop erhältlich! 

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