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Der Heldenmarkt ist zurück

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Nach einer Corona-Pause kommt am 28. und 29. Mai 2022 mit dem Heldenmarkt der Markt für bewussten Lebensstil zurück nach Hamburg SZENE HAMBURG verlost 3×2 Tickets via Instagram

Über 100 Aussteller, dazu Diskussionen, Vorträge, Verkostungen und Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit sowie Aktionen für Kinder, das ist der Heldenmarkt. Am 28. und 29. Mai 2022 gibt es in den Hamburger Messehallen wieder alles rund um das Thema bewusstes Leben und bewusster Konsum. Der Markt versteht sich dabei als größtes temporäres Kaufhaus für ökologische, smarte und genussvolle Produkte – bei dem der Gedanke der Nachhaltigkeit ganz klar im Mittelpunkt steht. Mit dabei sind 2022 unter anderem Greenpeace, die Bio-Company sowie die Hamburger Unternehmen „4 people who care“ und „teablobs“. Der Trend im Bereich Nachhaltigkeit geht dabei weg von „take-make-waste“ hin zu mehr Verantwortung. „Der Heldenmarkt zeigt, dass Verantwortung nicht Verzicht bedeutet. Er richtet sich an alle die Lust haben, Sinnvolles, Wertiges und Schönes zu erleben“, so Michael Maurer, Projektleiter des Heldenmarkts.

heldenmarkt.de


Wir verlosen 3 x 2 Tickets für den Heldenmarkt am 28. und 29. Mai 2022 in den Messehallen (Halle A2)!

Wie ihr mitmachen könnt? Na so:


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Kunst mal anders – die zweite INCorporating art fair

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Die INCorporating art fair setzt ihren Auftakterfolg vom August 2021 fort. Hamburgs neue, moderne Kunstmesse geht im Mai 2022 mit ihrer zweiten Ausgabe an den Start. Mit der „INCorporating art fair – Kunst entdecken und kaufen “ setzt sie erneut ein Zeichen für die Kunst- und Kulturszene der Hansestadt

Nach wie vor gilt: Kunst und Kultur live zu erleben, sich von Angesicht zu Angesicht austauschen zu können, Gefühle und Reaktionen zu sehen und zu teilen – das ist es, was das Leben braucht. Kunst weckt Leidenschaft und Begeisterung.

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Kerstin Emrich -Thomas: urban walker 2021 (Foto: INCorporating art fair)

Das geht mit am besten bei der INCorporating art fair. Die Kunstmesse steht für Empathie, Innovation und Erfolg im Zusammenspiel von Kunst und Publikum, Technologie und Vermarktung – auch abseits klassischer Kunstansätze. Diesen Ansatz und den Schwung aus der Premiere im August 2021 nimmt das Team um Raiko Schwalbe mit und startet mit der zweiten Ausgabe vom 05. bis 08. Mai 2022 die Fortsetzung des jungen Kunstevents. Die Entdecker- und Verkaufsplattform für zeitgenössische Kunst möchte das Miteinander, sich Austauschen und in den Dialog treten in den ehemaligen Güterhallen wieder erlebbar und greifbar machen.

Keine Kunstmesse wie jede andere

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Joachim Schulz: Abwesend (Foto: INCorporating art fair)

Die INCorporating art fair verfolgt keinen gängigen oder rein dekorativen Ansatz. „Kunst ist mehr als das reine Betrachten eines Kunstwerks, sie inspiriert, regt zum Nachdenken an und soll einen Dialog ermöglichen“, sagt der Veranstalter Raiko Schwalbe. Deswegen ist Kunstvermittlung auch ein erklärter Schwerpunkt der Messe.

Neben knapp 20 internationalen Galerien stellen auch mehr als 75 internationale Künstler*innen und Kunstprojekte vor Ort selbst aus. Damit können Teilnehmer*innen als auch Besucher*innen vor Ort intensiv in einen Dialog über die Kunst und ihre Hintergründe gehen. Darüber hinaus werden geförderte, kostenlose Flächen zur Präsentation von Künstler*innen, Projekten und Verbänden bereitgestellt. Zu den ausgewählten Projekten zählen die GEDOK Hamburg, die GEDOK München, das DIGITAL.LAB des Messegründers Raiko Schwalbe und Viva con Agua.

Eine Messe voller Highlights

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Beranek: Waiting (Foto: INCorporating art fair)

Neben der Förderung von Frauen in der Kunst durch die Bespielung großer Flächen seitens der GEDOK Hamburg und GEDOK München sind auf der INCorporating art fair auch die Werke des langjährigen Professors der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und Berlin, Professor Max Kaminski, zu sehen. Kaminski gehört zu den bekannten deutschen Malern. Er prägte zusammen mit Markus Lüpertz, Georg Baselitz oder Jörg Immendorf eine Generation von Künstlern, die für ihre expressive, oft figürlichen, bisweilen auch abstrakten Werke bekannt sind. Auf der INCorporating art fair stellt sein Sohn Simon Kaminski zusammen mit dem Meisterschüler Sebastian Lübeck, ausgewählte Werke aus verschiedenen Lebensabschnitten Max Kaminskis aus.

Die INCorporating art fair findet vom 5. (mit der Vernissage von 19 bis 22:30 Uhr) bis 8. Mai 2022 im Oberhafenquartier (Stockmeyerstraße 41) statt.

Die Tickets für alle drei Tage kosten 15 Euro und sind an der Tageskasse erhältlich. Kinder/Jugendliche unter 16 Jahre und Rollstuhlfahrer*innen und der Begleitung haben freien Eintritt.


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Entdecken & Kaufen: Die INCorporating art fair!

Vom 26. bis 29. August 2021 findet im Oberhafenquartier Hamburgs neuste Kunstmesse statt

Text: Felix Willeke

 

Begeistern, entdecken, fördern, informieren, motivieren: Darum geht’s bei der neuen Hamburger Kunstmesse „INCorporating art fair!“, die vom 26. bis 29. August 2021 im Oberhafenquartier stattfindet. „Kunst darf gefallen und Kunst darf gekauft werden“, sagt Veranstalter Raiko Schwalbe.

Die Messe spricht dabei ein möglichst breites Publikum an, denn das „erklärte Ziel ist, der lokalen professionellen Kunstszene einen Raum zur Präsentation gegenüber einer breiten Öffentlichkeit zu ermöglichen. Gerade in der aktuellen Zeit, in der Kunst- und Kulturschaffende vermehrt um ihre Existenz kämpfen, möchten wir unseren Beitrag leisten und ausgewählten Projekten und Künstlerinnen und Künstlern eine kostenlose Plattform bieten“, so Schwalbe weiter. Das heißt, bei der „INCorporating art fair!“ stehen ein Viertel der Ausstellungsfläche bestimmten Projekten kostenlos zur Verfügung. Darunter sind die L’apotheque aus St. Pauli und das Projekt „Millerntor Gallery“.

 

Absprung von Martina Hamrik; Foto: INCorporating art fair!

Absprung von Martina Hamrik; Foto: INCorporating art fair!

Schwerpunkte und eine Perspektive

 

Darüber hinaus setzt die Messe Schwerpunkte, etwa mit einer Sonderausstellung zum Thema Textilkunst, „Frauen in der Kunst“ – in Kooperation mit „Viva con Agua ARTS“ – und der Konkreten Kunst, vertreten durch die „chiemgau galerie augustin“.

Zudem beschäftigt sich die „INCorporating art fair!“ mit neuen Trends auf dem Kunstmarkt, um sich damit bis 2025 zur innovativsten Plattform für zeitgenössische Kunst in Norddeutschland zu entwickeln.

INCorporating art fair!: 26.–29.8., Oberhafenquartier Hamburg


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, August 2021. Das Magazin ist seit dem 29. Juli 2021 im Handel und auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich!

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Heldenmarkt zeigt: So geht umweltbewusster Konsum

Die Verbrauchermesse „Heldenmarkt“ kommt dieses Wochenende nach Hamburg und zeigt, wie einfach und spaßig umweltbewusster Konsum geht

Text: Ulrich Thiele

 

Neue Helden braucht das Land, nein, die Welt. Nachhaltigkeit ist das Schlagwort des Heldenmarkts, Deutschlands größter Verbrauchermesse für umweltbewussten Konsum, die am 25. und 26. Januar 2020 in Halle A2 der Hamburger Messehallen ihre ökologisch korrekten Pforten öffnet. Das Motto: #fuerallediewasmerken. Nein, keine Angst, der Hashtag steht nicht für Verurteilungsgestus und Konsumanprangern. Der Heldenmarkt will lediglich zeigen, wie einfach es ist, nachhaltig und gesund zu leben, ohne sich in strenger Askese üben zu müssen. Damit jeder zum Helden des Alltags werden kann, jenseits industrieller Massenproduktion.

 

Vom Plattenladen zum Heldenmarkt

 

Ins Leben gerufen wurde die Messe, die neben Hamburg auch in Großstädten wie Berlin, Nürnberg, München und Stuttgart stattfindet, von Lovis Willenberg aus Berlin. Der ist eigentlich studierter Landschaftsplaner, wollte dann aber lieber DJ werden und einen Plattenladen aufmachen. Eines Tages las er im Greenpeace-Magazin einen Artikel über Turnschuhe aus gänzlich recyceltem Material und fand sie so cool, dass er sie haben musste.

Da der Schuhproduzent aber nicht in Deutschland, sondern in Großbritannien saß und sein Produkt nur in großen Mengen verkaufte, bestellte er kurzerhand eine große Ladung und bot sie in seinem Plattenladen an. Bald kamen fair produzierte T-Shirts dazu – Willenberg hat die Ökomode für sich entdeckt, die Idee einer großen Messe schlummerte damals wohl schon in der weichen Biobaumwolle der Babystrampler, die ebenfalls im Sortiment standen.

 

Konsum sollte Spaß machen

 

Willenbergs seitdem unveränderte Botschaft: Konsum sollte Spaß machen, ohne dass sich das schlechte Gewissen meldet. Und zwar in allen Lebensbereichen, wie die mehr als 80 Aussteller auf dem Heldenmarkt zeigen: Von Ökostromanbietern über ethische Geldanlagen bis hin zu bio-fairer Streetwear und Accessoires, Naturkosmetik und Bio-Lebensmitteln. In den Bereichen Wohnen und Lifestyle, Urlaub und Reisen, Freizeit und Mobilität gibt es diverse Angebote, die sich dem fairen Handel und einer ressourcenschonenden Produktion verschrieben haben. Sei es durch die Verwendung von recycelten Materialien oder durch die Förderung von Klimaschutzprojekten. Über 50 Prozent an jedem Standort sind zudem regionale Aussteller.

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Gummistiefel, 100 Prozent ökologisch korrekt? Ja, das geht! (Foto: Forum Futura)

Damit niemand schummelt, man weiß ja nie, müssen alle Aussteller nachweisen, dass ihre Lebensmittel biologisch produziert worden sind. Recycelte Materialien dürfen nur zu einem Viertel aus neuen Stoffen bestehen, Entwickler von Geldanlagen müssen beweisen, dass sie in ökologische Projekte investieren. Zudem erhalten die Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen der Produktion. Wer wissen will, woher sein Produkt kommt, welchen Weg es gegangen ist und welche Menschen dahinterstehen, kann die Hersteller hinter dem Markenzeichen in persönlichen Gesprächen kennenlernen.

Ein reine Konsumveranstaltung ist der Heldenmarkt nicht, dafür sorgt das umfangreiche Rahmenprogramm zum Thema Nachhaltigkeit. Workshops, interaktive Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Vorträge, eine Tombola, DIY-Bastelaktionen, Modenschauen, Kochshows – puh, Moment, kurze Atempause – und Angebote für Kinder stehen auf der Liste. Sozusagen nachhaltige Nachhaltigkeit, denn für nachhaltigkeitsbewusste Generationen muss ja schließlich vorgesorgt sein.

Heldenmarkt: 25.1., 10-19 Uhr und 26.1., 10-18 Uhr, Messehallen (Halle A2)


 SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Dezember 2019. Das Magazin ist seit dem 20. Dezember 2019 im Handel und  auch im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Food Innovation Camp – So schmeckt die Zukunft

Fleisch ohne Tier und Verpackungen ohne Müll? Nach dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“ zeigen Start-ups beim Hamburger Food Event ihre Ideen und Produkte rund um innovativen, nachhaltigen Genuss.

Text: Laura Lück
Foto: Stefan Groenveld

Algen Jerky, Bohnennudeln und ökologische Grillkohle: Am 20. Mai präsentiert das Food Innovation Camp Produktneuheiten und kreative junge Unternehmen aus dem deutschen Kulinarik-Kosmos. Zum dritten Mal veranstaltet Hamburg Startups das Event in Kooperation mit Startup-Spot in der Handelskammer Hamburg. Neben Panels mit den Schwerpunkten „Zukunft der Logistik“ und „Zukunft der Gastronomie“ und Workshops mit Tipps und Tricks für Gründer, wird auch wieder der Food Award in den Kategorien „Newcomer“ und „Bestes Produkt“ verliehen. Zur Jury gehört unter anderem Fernseh- und Sternekoch Christian Rach.

Besucher dürfen probieren und sich mit aktuellen Trends vertraut machen. In den letzten Jahren hat sich zum Beispiel Insekten-Mehl als Proteinlieferant auf dem Markt etabliert. Nachdem das Unternehmen „Swarm“ 2018 den Food Award für das beste Produkt, einen Insekten-Riegel, mit nach Hause nahm, setzt „Snack Insects“ 2019 noch einen drauf. Der Grille geht es nicht mehr mit dem Mörser an den Kragen. Das Tier bleibt ganz und wird zum Beispiel mit Schokolade überzogen oder gefriergetrocknet für die heimische Küche vertrieben.

 

80 Food-Innovatoren – und jede Menge Messe-Highlights

 

Konzepte wie dieses bekommen bei den 5-Minuten-Pitches eine Bühne. In den Kategorien „Beverages“, „Fitness & Nahrungsergänzung“, „Fresh-Food“, „Trockenprodukte & Snacks“ und „Digital“ netzwerken Startups und Fachpublikum um die Wette. Über 80 Aussteller nehmen teil. Damit die Food-Innovatoren mit den passenden potenziellen Partnern ins Gespräch kommen, gibt es außerdem Speeddatings mit Medienvertretern, Investoren und Kooperationspartnern aus Handel und Gastronomie. Einer der Hauptpartner der Veranstaltung ist auch in diesem Jahr wieder Rewe, dessen Einkäufer sich im Camp auf die Suche nach interessanten Produkten fürs Supermarktregal machen.

Messe-Highlight für Vegetarier und Veganer, die gummiartige Tofu-Burger-Pattys satthaben, ist ein rein pflanzliches Ersatzprodukt der Firma Beyond Meat. Bei Blindverkostungen soll es nicht von Fleisch zu unterscheiden sein. Die Täuschung aus Erbseneiweis, Bambuszellulose und Kartoffelstärke fliege nicht mal auf, wenn das Auge mit isst – die Pflanzenfrikadelle soll dank Rote-Bete-Saft sogar genauso bluten wie echtes Beef.

 

 

Neu ist in diesem Jahr die Non-Food-Area. Von Frischhaltetüchern aus Bienenwachs über essbare Eislöffel der Firma Spoontainable bis zum kompostierbaren Verpackungsmaterial gibt’s auch hier jede Menge kreativen Input.

Food Innovation Camp: 20. Mai, Handelskammer Hamburg (Adolphsplatz 1)


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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