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Helge Schneider: „Ich fühle mich berentet“

Mit Helge Schneider kommt einer der größten Entertainer des Landes in den Stadtpark. Ein kurzes Gespräch über Kunst in Zeiten der Corona-Pandemie

Interview: Erik Brandt-Höge

SZENE HAMBURG: Helge, in Hamburg hängen gerade überall Konzertplakate von dir, auf denen es unter anderem heißt: „Internationaler Superstar sucht Arbeit.“ Hat sich deine Arbeitssituation nach mehr als zwei Jahren Pandemie ansatzweise normalisiert?

Helge Schneider: (lacht) Ich sag mal: Jein. Wobei … eigentlich nicht. Der Einbruch, damals im März 2020, ist schon enorm gewesen. Und die Vorahnung, dass es immer so weiter gehen würde, hat sich auch bestätigt. Es ist keine Normalität eingetreten. Auch, was so um einen herum passiert, was man hört und sieht, das hinterlässt schon einen Eindruck. Manchmal denke ich: Was soll das Ganze? Aber dann hatte ich zum Beispiel neulich einen Auftritt, da dachte ich vorher: Momentan ist das eine blöde Welt. Ich kriegte negative Gedanken. Und dann bin ich aufgetreten und war wie ausgewechselt. Ich habe alle ad acta gelegt und konnte wirklich gut arbeiten, das hat Spaß gemacht.

„Wir können jederzeit irgendwo hinfahren, sind ständig in Bereitschaft“

Helge Schneider

Gibt es etwas Neues, das du seit Pandemiebeginn über das gesellschaftliche Verständnis von Kunst gelernt hast?

Es ist so, dass ich mir als Künstler nicht so vorkomme, als würde ich zu dem großen Getriebe gehören. Als Künstler muss ich ständig über meinen Schatten springen. Ich will ja nicht nur gute Stimmung verbreiten, sondern sie auch selbst haben, damit das alles funktioniert.

„Das Leben ist ja weitergegangen“

Kannst du die bisherige Pandemiezeit für dich als Künstler vielleicht sogar in einem Wort oder Satz zusammenfassen?

Ich fühle mich berentet – obwohl ich es nicht bin. Also in einem Wort: Pension.

Nun ist es so, dass du aktuell viele Konzerte nachholst. Du hast kürzlich erklärt, das wäre gar nicht so einfach …

… weil man das, was ich vor zwei Jahren gemacht hätte, jetzt gar nicht machen könnte. Das Leben ist ja weitergegangen.

Ist die Organisation, das Logistische, auch eine Schwierigkeit?

Wir sind sozusagen autark, haben immer alles dabei, wenn wir mit unseren zwei, drei Lkw kommen. Wir können jederzeit irgendwo hinfahren, sind ständig in Bereitschaft. Die Probleme, die große Bands haben, haben wir also nicht. Wenn Rammstein irgendwo spielen, müssen die erst mal sieben Tage lang aufbauen. Da kann keiner kommen und sagen: „Könnt ihr morgen da und da spielen?“ Bei uns geht das. Ich bereite mich auf Tourneen auch nur logistisch vor, also nur, was das Bühnenbild angeht. Alles andere ergibt sich und wird weiterentwickelt. Und wenn mir was zu langweilig vorkommt, mache ich was anderes.

„Ich arbeite sehr gerne, das ist mein Leben“

Über dein aktuelles Programm, „Ein Mann und seine Gitarre“, hast du geschrieben: Es sei „von einem Biochemiker und einem Ingenieur nebst Diagnosegeräten“ geprüft worden. Also ist absolute Hochleistungsunterhaltung garantiert? Was wurde noch inspiziert?

Der TÜV-Prüfer kam auch mit einem Dezibelgerät. Wenn man selber am Schlagzeug sitzt, darf man nicht mehr als 82 Dezibel entwickeln. Das haben wir auch hingekriegt, mit Besen und so. Und flacher Atmung. Es ist also alles geprüft. In Kürze spielen wir wo, da dürfen am Nachbarhaus nur 72 DB ankommen. Das ist Gesprächslautstärke. Ansonsten wird die Veranstaltung abgebrochen. Für mich ist es deshalb ein Ansporn, höchstens 27 DB zu entwickeln, damit man da gar nichts hört. Das finde ich schön. Dann gibt es mehr Pantomime. So ist unsere Welt: Bald gibt es nur noch Pantomime und TikTok. Und Rammstein. Und Ed Sheeran. Diese Prognose ist gar nicht so unwahrscheinlich.

„Bald gibt es nur noch Pantomime und TikTok. Und Rammstein. Und Ed Sheeran.“

Helge Schneider

Noch mal zurück zu den Konzertplakaten. Da steht auch drauf, neben einem Bild von dir: „Der Rentner in braun.“ Die gefühlte Pension während der Pandemie hast du vorhin schon beschrieben. Aber grundsätzlich scheint für dich ein Leben ohne Arbeit doch noch lange nicht vorstellbar, oder?

Nee, das ist für mich überhaupt nicht vorstellbar. Ich habe ja auch viele Kinder, die müssen ernährt werden und ihre Ausbildung machen. Und ich muss auch meine Miete bezahlen. Ich muss arbeiten, interessiere mich aber auch nicht für Ruhestand. Ich arbeite sehr gerne, das ist mein Leben.

Helge Schneider, am 25. & 26. August 2022 beim Stadtpark Open Air, jeweils um 19 Uhr

SZENE HAMBURG verlost für den 25. August 2 x 2 Gästelistenplätze. Einfach eine E-Mail mit Name und Betreff „Helge“ bis 20.8. an verlosung@szene-hamburg.com


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Danger Dan: „Ich bin nimmersatt“

Mit der Antilopen Gang eh schon erfolgreich, katapultierte sich der Rapper mit seinem Klavieralbum „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ noch mehr ins Rampenlicht. Das war nicht abzusehen, sagt Danger Dan im Interview kurz vor seinem Stadtpark-Konzert

Interview: Erik Brandt-Höge

SZENE HAMBURG: Danger Dan, planen oder mal abwarten?

Danger Dan: Eher planen. Bei mir ist es allerdings so, dass Planung immer eine Ablösung des Zufalls durch den Irrtum ist. Bis jetzt ist noch keiner meiner Pläne aufgegangen, aber das Gute ist, dass das, was stattdessen passiert ist, eigentlich noch besser war.

Ist es beim Schreiben von Musik auch so, zum Beispiel beim Schreiben am aktuellen Soloalbum? Du hast mal gesagt, am Anfang hättest du noch nicht gewusst, wo die textliche Reise hingehen würde.

Ja, das war schon immer so. Ich weiß gar nicht, ob ich jemals gezielt gedacht habe: So, ich schreibe jetzt einen Text darüber und darüber. Ich arbeite nie ein bestimmtes Thema ab. Stattdessen setze ich mich hin, und irgendwas passiert. Einen Tag später gucke ich mir den Text dann an und prüfe, ob er gut ist.

„Alleine kann ich leichter über Liebe schreiben“

Danger Dan

„In politischen Liedern rege ich mich meistens nur auf“

Und wenn du dich beim Schreiben für ein Thema entscheiden müsstest: Liebe oder Politik?

Schwierig. Beides Dinge, die mich schnell ergreifen. Ich bin inflationär schnell verliebt. Auch als ich das Soloalbum geschrieben habe, war ich extrem verliebt. Auf der anderen Seite beschäftigen mich politische Themen auch sehr. Gespräche mit Freunden drehen sich oft um Politisches. Müsste ich mich tatsächlich entscheiden, würde ich wahrscheinlich Liebeslieder nehmen, einfach, weil es darin um schönere Gefühle geht. In politischen Liedern rege ich mich meistens nur auf.

Fällt es dir grundsätzlich auch leichter, über Liebe zu schreiben?

Nein, das nicht. Das Schöne am Schreiben des Klavieralbums war, dass ich alleine geschrieben habe. Bei der Antilopen Gang schreiben ja immer drei Freunde gemeinsam. Alleine kann ich leichter über Liebe schreiben. Ich muss aber auch sagen, dass das Schreiben das eine ist – und das Vorspielen der Liebeslieder was ganz anderes. Als ich die Lieder anderen vorgespielt habe, habe ich mich richtig geschämt. Die Texte sind ja schon sehr intim.

„Ich jammere gerade eher“

Verschwand die Scham, als du gemerkt hast, wie sehr die Lieder den Leuten gefallen?

Ja. Mittlerweile habe ich beim Vorspielen keine Selbstzweifel mehr, sondern bin einfach nur stolz auf die Lieder.

Nächste Entscheidungsfrage: Hauptsache eine Message oder Hauptsache gute Unterhaltung?

Hauptsache gute Unterhaltung. Ich bin oft enttäuscht, wenn Musikerinnen oder Musiker versuchen, Messages zu transportieren, auf die sich eh alle einigen können: Klimawandel ist scheiße, Nazis sind scheiße, Gleichberechtigung ist gut. Das sind alles keine richtigen Messages mehr, das haben alle verstanden. Da bin ich lieber gut unterhalten. Es gibt natürlich auch den Fall, wenn beides zusammenkommen soll, die Message aber schlecht ist und ich am Ende total schlecht unterhalten bin. Gerade im Rapbereich ist es ja so, dass Texte gar nicht politisch gedacht sind, es aber eben doch sind, zum Beispiel, wenn da bestimmte Frauenbilder beschrieben werden. Das ist oft AfD-kompatibler, als den Autoren klar ist.

In Krisenzeiten: Jammern oder jetzt erst recht?

Die ehrliche Antwort ist, dass ich gerade eher jammere. Ich habe so eine Phase, in der ich geradezu handlungsunfähig bin.

Inwiefern?

Politisch. Politisch stört mich momentan so viel, aber ich jammere nur darüber.

„Von der Kunstfreiheit gedeckt“, für Danger Dan ein Überraschungserfolg

Zukunft vorhersehen: Nicht spannend genug

Was tröstet dich?

Die Konzerte, die ich endlich wieder spielen kann, und die vielen Leute, die da kommen.

Die Zukunft vorhersehen können: Ja oder nein?

Nein!

Weil du Angst davor hast?

Einerseits, und dann auch, weil meine Biografie deshalb so spannend ist, weil nie klar war, was aus diesem Typen noch werden würde. Es war immer alles offen. Ich wurde vom durchgedrehten Obdachlosen zum Sänger und Pianisten mit großem Renommee. Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre das überhaupt nicht spannend gewesen.

Ein ganz anderes Bild

Du scheinst auch nicht besonders gut darin zu sein, die Zukunft vorherzusagen – zumindest, was das Klavieralbum betrifft. Die Auflage hattest du ja enorm klein geplant.

Wir dachten, dass wir innerhalb der nächsten Jahre 500 Exemplare verkaufen können. Die waren allerdings schon innerhalb einer Nacht weg. Das hätte niemand prognostizieren können. Es ist ja Musik, die sehr wenig zeitgeistig ist und in der ein Rapper sich in einen ganz anderen Bereich bewegt. Dass Leute, die die Antilopen Gang hören, auch ein Klavieralbum von mir hören würden, war absolut nicht klar.

Kommen wir zum Umgang mit Erfolg: Genießen oder hinterfragen?

Sowohl als auch. Es ist doch ein bisschen viel geworden, ich werde in der U-Bahn erkannt und so. Ich habe auch durch Auftritte und Interviews ein Bild von mir gezeichnet, dass ich selbst gar nicht von mir habe.

Der Hunger soll bleiben

Wie ist denn dein Bild von dir?

Ich bin ein ganz normaler, verpeilter Typ. Dass wissen auch alle meine Freundinnen und Freunde. Und dieses Bild widerspricht der öffentlichen Figur doch sehr stark. Zudem werde ich immer mehr zu bestimmten politischen Themen gefragt, bei denen ich gar keine Expertise habe. Dieses Album ist zwar im Vergleich zu anderen sehr reflektiert, aber das bedeutet nicht, dass man sich auf mich berufen sollte, was irgendwas betrifft. Ich glaube nicht, dass ich ein guter Ratgeber bin.

Zum Schluss: Schnell zufrieden oder nimmersatt?

Ich bin nimmersatt. Ich habe gar keine Lust, irgendwo anzukommen, und ich hoffe, ich kann mir meinen Hunger aufs Leben bewahren.

Danger Dan spielt am 9. Juli um 19 Uhr beim Stadtpark Open Air;
SZENE HAMBURG verlost 2 x 2 Gästelistenplätze. E-Mail mit Name und Betreff „Danger Dan“ bis 5. Juli an verlosung@szene-hamburg.com


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Ab ins Grüne!

Von Lotto King Karl über Editors bis Sting: 2022 kommen zahlreiche Top-Acts zum Stadtpark Open Air

Text: Erik Brandt-Höge

Die Geschichte der Stadtpark’schen Freilichtbühne geht weiter. Seit 45 Jahren bereits sorgt die Karsten Jahnke Konzertdirektion dafür, dass auf dem immergrünen Areal nationale und internationale Musikgrößen live zu erleben sind. Max Herre, Helge Schneider, Johannes Oerding und Element Of Crime waren bereits mehrfach beim Stadtpark Open Air. Weezer, Wu-Tang Clan und Kendrick Lamar waren auch schon da. Ja, sogar Joe Cocker hat seine Hits zwischen den Buchenhecken gesungen. Auch bei der Programmgestaltung für die 2022er-Saison haben sich die Veranstalter mächtig ins Zeug gelegt.

Los gehts am 13. Mai mit dem Freilichtbühnen-Abonnenten und Lokalmatadoren Lotto King Karl, gefolgt von den britischen Indie-Rockern Editors (28. Mai) und der legendären US-Band Foreigner (3. Juni), die vermutlich nicht ohne ihre Rock-’n’-Roll-Hymnen „Juke Box Hero“ und „Cold As Ice“ im Gepäck ankommen werden. Weitere Highlights versprechen unter anderem die Shows von den Berliner Punkrockern Beatsteaks (9. Juni), dem englischen JazzPop-Superstar Jamie Cullum (10. Juni), der dreifachen Grammy-Gewinnerin Olivia Rodrigo aus Kalifornien (11. Juni) und – ja, er kommt wirklich – Sting (25. Juni) zu werden. Zudem gibt es ja noch die Freilichtbühnen-Monate Juli, August und September mit vielen weiteren Konzerten, für die sich ein Ausflug ins Grüne absolut lohnt.

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Geben sich ebenfalls die Ehre: Olivia Rodrigo (11. Juni), Editors (28. Mai) und Danger Dan (9. Juli) (Fotos von links: Live Nation, Nadev Kander & Jaro Suffner)

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Hamburgs Klassiker: Das Stadtpark Open Air ist zurück

Im Stadtpark liegt wieder Musik in der Luft. Ab dem 21. Juli 2021 gibt es wieder Open Air Konzerte im Hamburger Stadtpark

Text: Andreas Daebeler

 

Ohne Open Air im Stadtpark geht nicht. Nicht mal im für die Live-Musik so frustrierenden Corona-Jahr 2020. Trotz Pandemie schafften es die Orga­nisatoren um Veranstalter Karsten Jahnke, eine Handvoll ­kleiner Gigs an den Start zu bringen. Johannes Oerding ­hatte gleich eine ganze Reihe von Auftritten absolviert. In diesem Jahr ist auf der legen­dären Freilicht­bühne an der Saarlandstraße wieder musikalische Vielfalt angesagt. Dank eines mit den Behörden abgestimmten Sicherheitskonzepts.

Mit reduzierter Kapazität und festen Sitzplätzen sollen dabei die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Zudem gibt’s klare Wegeregelungen und keine Tageskasse. Die online bestellten Tickets sind ­personalisiert, um bei Infektionen eine Nachverfolgung zu gewährleisten. Rein kommt nur, wer eine Maske trägt. Auf den Plätzen darf die dann abgenommen werden.

 

Volles Programm

 

Das Programm startet am 21. Juli mit einem Auftritt der schwedischen Songwriterin Anna Ternheim. Es gibt in ­diesem Jahr auch Poetry Slams, Comedy und Lesungen. Mit Element Of Crime, Fury in The Slaughterhouse, Philipp Poisel und natürlich Lotto King Karl sind gern gesehene Stamm­gäste mit von der Partie, bevor Olli Schulz und Deine Freunde Anfang September die Schluss­akkorde setzen. Trotz ­Corona wird die Food Lane rund um die Freilichtbühne im Stadtpark geöffnet sein. Auf den Tellern landet modernes, mit Liebe ­gemachtes Streetfood – frisch zubereitet und serviert aus umgebauten Seecontainern.

stadtparkopenair.de


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Carsten Erobique Meyer: Der Disco-Tanzschritt-Macher

Erobique: Der Hamburger Disco-Punk feiert „Erobiques Große Gartenparty“ auf der Freilichtbühne im Stadtpark – und hat mit uns im Interview über gelungene Open-Airs und seine Hamburg-Liebe gesprochen.

Interview: Erik Brandt-Höge
Foto: Yvonne Schmedemann

Er ist der Daniel Düsentrieb des Disco-Pop. Der Punk am DJ-Mikro. Der Tanzschrittmacher der Hamburger Club-Landschaft. Seit mehr als 20 Jahren macht der Komponist, Musiker und vor allem Entertainer Carsten „Erobique“ Meyer Club-Besuchern Beine. Penibel gestutzter Schnauzer, Zigarette im Mund, Hände an den Keyboards: typisches Erobique-Bild, live wie im Studio.

In seinem Soundlabor im Karoviertel hat der 46-Jährige schon Hits à la „Easy Mobeasy“, „Überdosis Freude“ und „Urlaub in Italien“ ausgetüftelt (letztere erscheinen am 24.5. als Vinylmaxi). Auch Songs für Filme wie „Fraktus“ und „Magical Mystery“ sowie der Soundtrack der Bjarne-Mädel-Serie „Tatortreiniger“ stammen von ihm.

Dass „Erobiques Große Gartenparty“ im Stadtpark dank idyllischer Naturkulisse eine spezielle Show wird, steht außer Frage. Und was braucht Erobique ganz allgemein für eine gelungene Open-Air-Feierei? Welches Licht ist ihm wichtig? Welche Musik? Was gibt es zu trinken? Und wie lange hält er durch? Ein Entweder-Oder-Spielchen als Einstimmung auf den Freilichtbühnen-Abend.

SZENE HAMBURG: Erobique, Urlaub in Hamburg oder „Urlaub in Italien“?

Erobique: Urlaub in Italien ist natürlich immer gut, für jedermann. Ich persönlich empfinde Urlaub aber auch, wenn ich in Hamburg bin, die Sonne scheint und es für mich nicht viel zu tun gibt.

Irgendwelche Holiday-Hotspots in Hamburg?

Ja, natürlich. Zum Beispiel den Stadtpark und den Ohlsdorfer Friedhof. An diesen Orten reichen mir schon zwei Stunden, und die Batterien sind wieder aufgeladen.

Elbstrand oder Freibad?

Freibad! Ich bin Kaifu-Fan und gehe dort gerne ins Bad. Gibt nichts Schöneres, als eine Stunde im Wasser und danach eine Portion Pommes.

 

 

Bist du eher Schwimmer oder Planscher?

Schwimmer. Bin kein Sportschwimmer, aber ich mag Schwimmen.

Sonne oder Schatten?

Sonne! Hat einen guten Einfluss aufs Gemüt, da werden schnell Glückshormone freigesetzt. Aber es gilt logischerweise, rechtzeitig den Schatten aufzusuchen.

Bierchen oder Gin Tonic?

Gin Tonic. Aber nicht so ein Fisimatenten- Quatsch, der in vielen Bars angeboten wird. Diese riesige Auswahl macht mich verrückt. Für mich: einfaches Schweppes und einfacher Gordon’s Gin.

Bist du Cocktail-Trinker?

Nö. Mein Lieblingsgetränk ist Cola-Rum.

Als Strand-Soundtrack: Einlassen auf den DJ aus der lokalen Bar oder Kopfhörer auf und den eigenen Kram hören?

Strandbar-DJ. Wenn ich irgendwo bin, lasse ich mich auch auf die dortige Musik ein. So lange da ein paar Oldies laufen, ist für mich alles okay.

Oldies? 

Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich höre richtig gerne Oldies-Radio. Die alten Bee-Gees-Songs gefallen mir besonders gut.

Und die Outdoor-Party: großer oder kleiner Rahmen?

Klein und fein ist immer toll. Und auf großen Partys sollte man versuchen, die Parameter zu kreieren, die auch eine gute kleine Party ausmachen, zum Beispiel einen familiären Touch.

 

„Zuerst das Tanzen, dann das Flirten und das Trinken“

 

Lampions oder Lasershow?

Lampions natürlich, was für eine Frage! Klar, es beeindruckt mich schon, was die Lichtmenschen so können. Ich würde auf meinen Partys aber immer Lampions aufhängen.

Live-Musik oder DJ-Set?

Ganz klar Live-Musik. Akustische Klangerzeugnisse durch Gitarre, Klavier und Geigen würde ich einem DJ-Set vorziehen. Aber ich mag es natürlich auch, einem guten DJ zuzuhören.

Und klangästhetisch: Rumms-Bumms-Tracks oder Chilly-Vanilly-Sounds?

Eine gute Dramaturgie erlaubt beides, das gilt sowohl für Live-Musik, als auch für DJ-Sets. Große Künstler kriegen das unter einen Hut.

Tanzt du auch?

Ja. Bei mir kommt auf Partys immer zuerst das Tanzen, dann das Flirten und das Trinken.

Fürs Happy End: Last Man Standing oder Anti-Kater-Handbremse?

Ich war gerne Last Man Standing, aber mittlerweile macht mich das nur noch traurig. Heute bin ich froh, wenn ich mit netten Leuten rechtzeitig die Party verlasse. Altersbedingte Antwort.

Erobique: 25.5., Stadtpark (Freilichtbühne), 19 Uhr


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Top 10 – Auf diese Festivals freuen wir uns im Mai

Konzerte, Festivals und Open Airs: Die Festivalsaison ist eröffnet und in Hamburg und Umgebung wird getanzt, was das Zeug hält – hier kommt unsere Top 10.

Text: Luisa Uhlig
Foto: Jens Schlenker

1) Hafengeburtstag – 10. bis 12. Mai

Der Hamburger Hafen feiert seinen 830. Geburtstag und auch in diesem Jahr sind alle Hamburger eingeladen mitzufeiern. Wie immer kommen jede Menge Schiffsgiganten zu Besuch, die mit Lichtshow und Feuerwerk begrüßt werden. Auch an Bühnen, Musik und Foodtrucks wird nicht gespart, um die Besucher in Feierlaune zu versetzen.

Hafengeburtstag: Hamburger Hafen

 

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2) Summer Opening – 11. Mai

Der Sommer wird eingeläutet. Das übernimmt auch in diesem Jahr das Summer Opening im Entenwerder Elbpark. Getanzt wird unter freiem Himmel zu Psytrance und Psychedelic Techno auf zwei Floors – perfekt um mit einem Knall aus dem Winterschlaf zu grooven. Eine Cocktailbar und Foodtrucks liefern die nötige Energie.

Summer Opening: Entenwerder Elbpark (Rothenburgsort)


3) Komm Tanzen – 11. bis 12. Mai

Für alle, die einen Kurzurlaub mitten in Hamburg gebrauchen können, lässt das Komm Tanzen- Festival keine Wünsche offen. Im Beachclub relaxen, kühle Drinks genießen und elektronischen Beats lauschen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Komm Tanzen: StrandPauli, Hafenstraße 89 (St. Pauli)


4) Afrikanischer Frühling – 11. bis 12. Mai

Wer Lust auf kulturelle Vielfalt hat, sollte den Afrikanischen Frühling nicht verpassen. Auf dem Festival dreht sich alles um die Kulturen in, genau, Afrika. Mit Live-Musik, Tanzperformances, Ausstellungen sowie eine bunte Palette an Workshops für Klein und Groß. Dazu jede Menge afrikanische Spezialitäten.

Afrikanischer Frühling: Marktplatz beim Museum der Arbeit (Barmbek Nord)


5) Stadtpark Open Air – 19. Mai bis 17. September

Jeden Sommer wird der Stadtpark aufs Neue der „Place to be“ für gute Konzerte unter freiem Himmel. Dieses Jahr eröffnet Element of Crime die Veranstaltungsreihe, auch Take That, Weezer und First Aid Kit lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die große Wiese zu bespielen. Zudem ist eine neue Food-Lane am Start.

Stadtpark Open Air: Stadtpark, Saarlandstraße 69 (Winterhude)

Stadtpark-Live-c-Lukas-Lau.jpg

Foto: Lukas Lau


6) Yoga.Wasser.Klang Festival – 24. bis 26. Mai

In einer Großstadt voller Trubel und Lärm kann es Balsam für die Seele sein, zu entschleunigen. Hier dreht sich alles um Yoga und relaxte Sounds. Erfahrene Yogis, aber auch Anfänger widmen sich den verschiedensten Yogaarten – zum gemeinsamen Üben, Dehnen und Meditieren im Grünen.

Yoga.Wasser.Klang Festival: Planten un Blomen, Glacischaussee 13 (St. Pauli)

 

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7) Heimatfestival – 25. Mai

Am gleichen Ort wie das große Hurricane, aber doch ganz anders: Das Heimatfestival setzt auf eine familiäre Atmosphäre und lokale Künstler. Sogar die kulinarische Versorgung ist regional ausgerichtet. Soundtechnisch wird ein buntes Programm aufgetischt, das von Rock ’n’ Roll über Indie-Pop bis hin zu Metal reicht.

Heimatfestival: Hurricane-Gelände, Industriegebiet Scheeßel (Niedersachsen)


8) Futur 2 Festival – 25. Mai

Dieses Festival wird im Sinne einer Zukunft ausgerichtet, in der Kultur und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Bühnen, die mit Sonnenenergie und Muskelkraft angetrieben werden sowie ein geringer Müllverbrauch zeigen, dass Klimaschutz und Feiern keine Gegensätze sind. Auch die kulinarische Versorgung und Sanitäranlagen sind ressourcenschonend konzipiert.

Futur 2 Festival: Entenwerder 1 (Rothenburgsort)

 

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9) Elbjazz Festival – 31. Mai bis 1. Juni

Hamburgs größtes Jazzfestival mit über 50 Konzerten mischt den Hafen auf. An verschiedenen Veranstaltungsorten treten renommierte Jazzmusiker auf, auch die Elbphilharmonie wird für sechs Konzerte eingespannt. Neben dem vielfältigen Programm finden unter anderem auch ein Jazz-Gottesdienst, Workshops für Gesang und Saxofon sowie ein virtuelles Konzert statt.

Elbjazz: Verschiedene Spielorte am Hafen


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2019. Das Magazin ist seit dem 27. April 2019 im Handel und zeitlos im Online Shop oder als ePaper erhältlich! 


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Stadtpark Open Air 2018 – Highlife hinter der Hecke

Die Freilichtbühnensaison beginnt, und zwar eine, bei der Stars à la Beck und Beth Ditto ihre Shows hinter der berühmten Buchenhecke spielen.

Rasen, Hecke, Pflastersteine: Die Puzzleteile für die Freilichtbühne sind überschaubar, simpel zusammengesetzt und doch so wirkungsvoll. Die legendäre Konzertstätte im Stadtpark zieht die Massen seit Jahrzehnten in ihren Bann, mal ganz abgesehen von den Künstlern, die ebenso begeistert von der Location waren und sind wie ihr Publikum. Leonard Cohen, James Brown, Dave Gahan, Herbert Grönemeyer und Lady Gaga sind hier bereits aufgetreten, standen im Zentrum der saftgrünen, mit 4.000 Besuchern voll bevölkerten Wiese. Keine ­Frage: Die Freilichtbühne ist die Elphi unter den Open-Air-Auftrittsorten. Ein XXL-Rondell der Extraklasse. Einsame Konzerte-im-Grünen-Spitze.

Schon mehrere Saisons auf der Freilichtbühne hinter sich hat Lotto King Karl, Lokalmatador und HSV-Hymnen-Trällerer. Traditionell eröffnet und schließt er die Konzertserie, in diesem Jahr steigen nur Foreigner vor ihm auf die Bühne. Von Mai bis September wird es dann wieder musikalische Schmankerl aus allen denkbaren Genres geben, etwa Konzerte von Schlager-Duracellhäschen Roland Kaiser, Niedeckens Bap, Nena, Ina Müller & Band, Kaleo und, trommel­trommel­trommel, den beiden Superstars des Stadtpark Open Air 2018: Beth Ditto und Beck. Ditto, die mit ihrer Band Gossip zu Weltruhm kam und seit deren Auflösung auch alleine eine starke Show nach der anderen hinlegt sowie im Modegeschäft ordentlich Eindruck macht. Und Beck, der fünf­fache Grammy-Preisträger, der seit Beginn der 1990er Jahre unzählige Musiker mit seinen Songs („Loser“, „Guero“, „Modern Guilt“) beeinflusst hat.

Es ist also angerichtet, das nächste Highlife hinter der Hecke, das gleichzeitig reichlich Möglichkeiten bietet, sich mitten in der Stadt bei gut besuchten Konzerten auch noch zu entspannen, kann beginnen.

Text: Erik Brandt-Höge

www.stadtparkopenair.de

Alle Konzerte auf einen Blick:

20.5.18 Foreigner
25.5.18 Lotto King Karl & DBDB
1.6.18 The Sweet/Smokie
2.6.18 Hollywood Vampires
3.6.18 Roland Kaiser
7.6.18 2Cellos
8.6.18 Beck – präsentiert von SZENE HAMBURG
9.6.18 Niedeckens Bap
10.6.18 Ringo Starr & His All-Starr Band
12.6.18 Nena
14.6.18 Jessie J
15.6.18 Adel Tawil
22.6.18 A. R. & Machines
24.6.18 Michael Patrick Kelly
9.7.18 Beth Ditto – präsentiert von SZENE HAMBURG
12.7.18 Earth, Wind & Fire
22.7.18 Billy Idol
24. + 25.7.18 Ina Müller & Band
26.7.18 Wincent Weiss
4.8.18 Glasperlenspiel
10.8.18 Lina
11.8.18 Santiano
15.8.18 Kaleo
18.8.18 Max Giesinger
23.8.18 Roger Hodgson
24.8.18 Matthias Reim
25. + 26.8.18 Johannes Oerding
30.8.18 Atze Schröder
7. + 8.9.18 Dieter Thomas Kuhn & Band
15.9.18 Lotto King Karl & DBDB


 Dieser Text stammt aus SZENE HAMBURG Stadtmagazin, Mai 2018. Das Magazin ist seit dem 28. April 2018 im Handel und zeitlos in unserem Online Shop oder als ePaper erhältlich!

Interview: Y’akoto, die Reisende

Y’akoto, 27, wurde in Hamburg geboren und ist in Ghana aufgewachsen. Im Interview spricht sie über musikalische Einflüsse von Barmbek bis zur Küste Afrikas, und sie erklärt, warum sie mit ihrem Protest-Song „Reception“ nicht im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg auftreten wird

SZENE HAMBURG: Paris, Stockholm, Los Angeles, Dakar – du bist in vielen Städten zu Hause. Welchen Stellenwert hat Hamburg, dein Geburtstort, da aktuell? 

Y’akoto: Einen großen! Hier leben ein Teil meiner Familie und meine Freunde. Da ich gerade mein Album in Deutschland veröffentliche und für Promo unterwegs bin, bin ich auch viel hier und freue mich immer, wenn ich in meine Hamburger Wohnung komme.

Ist Hamburg für dich auch mit Musik am engsten verknüpft? Oder inspiriert dich die afrikanische Küste dann doch mehr als St. Pauli? 

Die Musikszene in Hamburg mit ihren vielen Clubs und Genres, ja allein die Diversität in meinem Stadtteil Barmbek war, ist und bleibt eine Inspirationsquelle für mich. Schon in meiner Schulzeit habe ich Musik in Hamburg gemacht, schreibe, komponiere und produziere hier nach wie vor. Die Musikszene in den afrikanischen Küstenmetropolen hat eine andere Ästhetik und Message. Sie bietet mir deshalb eine zusätzliche Ausdrucksmöglichkeit. Ich bin genauso gerne dort wie in Hamburg.

Wie muss man sich dein musikalisches Arbeiten hier vorstellen?

Das ist unterschiedlich. Bei gutem Wetter liege ich gerne mal lange im Stadtpark herum und lasse die Ideen, die ich dort und während meiner langen Spaziergängen in meiner Barmbeker Ecke bekomme, in mein Songbook einfließen.

Zu Hause am Küchentisch entsteht natürlich auch mal etwas, und gelegentlich bin ich mit meinen Freunden im Studio.

Und wo sind deine Lieblingsauftrittsorte in der Stadt? Ist der Stadtpark, wo du im August spielen wirst, vielleicht nicht nur eine Inspirationsquelle, sondern mit seiner Freilichtbühne auch wie gemacht für dich und deine Konzerte? 

Hamburg bietet einiges! Meine Konzerte im Knust, auf Kampnagel, in der Fabrik und im Mojo habe ich alle sehr genossen, weil es alles tolle Locations sind. Und die Stadtparkbühne ist für mich einfach nur „wow!“. Dort kommt meine Musik tatsächlich sehr gut zur Geltung.

Wird man dich und deinen neuen Protest-Song “Reception” vielleicht auch schon etwas früher in Hamburg hören? Schließlich steht im Juli der G20-Gipfel in der Stadt an, wäre ja ein guter Zeitpunkt, um Zeilen wie “no time to fake it, we can make it” zu singen. 

Am Vorabend des Gipfels findet ja ein kostenloses Konzert statt. Ich würde gerne aktiv dabei sein, aber wie soll das gehen? Die G20 der Musik haben den Slot ja einfach mal schön unter sich aufgeteilt: Goldplay, Herbert Grönemeyer, Ellie Goulding, The Chainsmokers …

/ Interview: Erik Brandt-Höge / Foto: Julia Kiecksee

Das Album  „Mermaid Blues“ (Warner) ist im Handel erhältlich  Konzerttermin Hamburg: 19.8.2017, Stadtpark, 19 Uhr. Mehr Infos auch hier

#Vorfreude aufs Stadtpark Open Air

Rock’n’Roll auf legendärem Rasen.  Amy Macdonald, Rag ’N’ Bone Man und Freundeskreis werden auf der Freilichtbühne auftreten – um nur drei der diesjährigen Top-Acts zu nennen.

Eingerahmt von dichten, hochgewachsenen Buchenhecken und mit der denkbar schönsten Überdachung, dem freien Hamburger Sommerhimmel, ist die Musikbühne am Rand des Stadtparks das Schmuckstück unter den deutschen Open-Air-Arealen.

Eines mit Geschichte zudem: Leonhard Cohen, James Brown, Dave Gahan, Santana, Sting, Herbert Grönemeyer und Lady Gaga haben hier bereits ihre Shows gespielt. Bis zu 4.000 Freilichtbühnen-Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder Abend für Abend über starke Programmpunkte freuen. Die mittlerweile obligatorische Saisoneröffnungssause mit Lotto King Karl (und DBDB) findet am 13.5.2017 statt.

 

Es folgen die  Auftritte der Söhne Mannheims (18.5.) und Alan Parsons Live Project (27.5.) und Rag ’N’ Bone Man (1.6.). US-Soul-Star Norah Jones’ Konzert (13.7.) wird sicher ebenso besonders wie das der schottischen Sängerin und Songschreiberin Amy Macdonald (24.7.).

Alleinunterhalter Helge Schneider wird mit seinem grandiosen Quatsch zum wiederholten Mal das Stadtparkpublikum begeistern (18.8.).

Nicht zu vergessen: Y’akoto (19.8.) und die beiden HipHop-Abende mit Freundeskreis, die den 20. Geburtstag ihres Albums „Quadratur des Kreises“ feiern.

Logisch, dass das Hamburger Rock’n’Roll-Rondell zu den hierfür ausgewählten Party-Orten zählt./ EBH /Foto: Isabel Schiffler

Wir freuen uns, auch 2017 als Medienpartner dabei zu sein. Das wird ein fantastischer Sommer

Mehr Infos findet ihr auf der der Website Stadtpark Open Air

Außerdem bereits bestätigt:

  • Gregor Meyle & Band (1.7.)
  • Fury In The Slaughterhouse (14./15.7.)
  • Runrig (4.8.)
  • Schandmaul (5.8.)
  • Patti Smith And Her Band (16.8.)
  • Kaleo (22.6.)
  • Alligatoah (25.8.)
  • Roland Kaiser (26.8.)
  • Deine Freunde (27.8.)
  • Michael Kiwanuka (8.9.)
  • Dieter Thomas Kuhn & Band (15./16.9.)
  • Max Giesinger (17.9.)

    Stadtpark Open Air

    Lotto King Karl & the Barmbek Dreamboys – der Hamburger Sänger alias Gerrit Heesemann bei einem Konzert auf der Openair-Bühne im Stadtpark Hamburg am 20.05.2016. Foto: Isabel Schiffler