Könnten humanoide Roboter die Lösung des Problems „Pflegenotstand in Deutschland“ werden? Zu dieser brandaktuellen Frage schrieb Christina Kettering ein mit dem ersten Preis des Autorenwettbewerbs „Science & Theatre“ ausgezeichnetes Stück: „Schwarze Schwäne“ erzählt vom Konflikt zweier unterschiedlicher Schwestern, die über eine Betreuung der pflegebedürftigen Mutter entscheiden sollen. Zunächst kümmert sich die Jüngere persönlich aufopferungsvoll – ist aber aufgrund eigener Kinder bald überfordert. Daraufhin organisiert die Ältere den auf die Patientin programmierten Pflegeroboter namens Rosie – und alles läuft bestens. Doch nur solange, bis Rosie die Kontrolle über die gesamte Familie übernimmt und sich eine Katastrophe anbahnt. Anton Pleva inszeniert das Fallbeispiel zu den unabsehbaren Folgen fehlgeleiteter künstlicher Intelligenz.
Theater Vorschau: Schwarze Schwäne

