Das Studium ist eine Zeit der Selbstorganisation, dabei ist Hilfe immer willkommen (Foto: unsplash/Tomas Yates)

Uni-Szene: Apps für den Uni-Alltag

Die Studierenden bevölkern seit dem 11. Oktober 2021 wieder die Hörsäle und Campusse der Stadt. Doch nach anderthalb Jahren Homeoffice haben sich neue Routinen etabliert. Dazu gehören etliche Apps und Tricks. Hier gibt es einen Überblick über praktische Apps für den Uni-Alltag

Text: Felix Willeke & Henry Lührs

 

Egal, welche der Anwendungen in Frage kommt, bei den Apps sollte der Datenschutz nicht aus den Augen gelassen werden. Anbieter nutzen zum Teil personenbezogene Daten. Wem dieses Thema wichtig ist, der sollte sich die Apps und ihre Datenschutzrichtlinien vorher ausführlich anschauen.

 

Notion

 

Im Projektmanagement ist das Wort Kanban fast schon so alltäglich wie Mittagessen. Mit einem Kanban-Board werden Arbeitsabläufe strukturiert, das kann auch beim Studieren hilfreich sein. Was muss ich lernen, welche Abgabe steht an, habe ich noch einen Termin und für welches Seminar muss ich jetzt noch was lesen? Bei diesen Fragen hilft Notion. Die für den Privatgebrauch kostenlose App läuft auf iOS wie auf Android.

notion.so

 

Minimalist

 

Notion ist mit zu viel Aufwand verbunden? Es geht auch einfacher! Mit Minimalist können to-dos kompakt verwaltet werden. Die App ist intuitiv verständlich und konzentriert sich auf das Wesentliche. Für Apple und Android ist das Ganze kostenlos.

getminimalist.com

 

Pomodoro-Timer

 

Das beste Task-Management nützt nichts, wenn die Ablenkung die Oberhand gewinnt. In den 1980er Jahren entwickelte Francesco Cirillo für genau solche Fälle die „Pomodoro-Technik“, eine Methode des Zeitmanagements. Natürlich gibt es dafür auch etliche Apps. Also einfach ein bisschen mit der Technik auseinandersetzen und mit den jeweiligen Apps der Prokrastination aus dem Weg gehen.

 

Good Notes und Notability

 

Studium bedeutet vor allem eines: Schreiben, schreiben und noch mehr schreiben. Der klassische Fall nach der Vorlesung: Die Mitschrift ist fertig und soll jetzt digitalisiert werden. Dabei helfen Good Notes und Notability. Diese Apps sind perfekt für Notizen, die Einbindung von multimedialen Inhalten und eine interaktive Alternative zum klassischen PDF-Reader. Good Notes und Notability sind für Android und iOS verfügbar, allerdings nicht kostenlos.

goodnotes.com; gingerlabs.com

 

Mindmeister

 

Notizen sind toll, aber ein Blatt voll davon nützt nur wenig, wenn im Kopf Chaos herrscht. Mit Hilfe von Mind-Maps lässt sich dieses Chaos strukturieren. Eine App, mit der sich Mind-Maps digital anlegen lassen, ist Mindmeister. Die Basic-Version ist auf Android und iOS kostenlos.

mindmeister.com

 

Anki

 

Struktur ist da, die Notizen sind digital, jetzt muss gelernt werden. Dabei haben die klassischen Karteikarten ausgedient und viele Inhalte sind digital. Hier setzt Anki an. Die Lernkartei-Software hilft dabei, Lerninhalte am Laptop oder auf dem Handy immer dabei zu haben. Die Software ist zudem Open Source und wird daher ständig von vielen optimiert. Für Android-Nutzer ist die App kostenlos, iOS-Nutzer zahlen 25 Euro.

ankiapp.com

 

Studydrive

 

Für die HAW, die HCU und die Uni Hamburg ist es genauso verfügbar wie für die TUHH: Bei Studydrive gibt es Zusammenfassungen, Mitschriften und vieles mehr. Außerdem werden hier alte Klausuren gesammelt. Sind die Professor:innen also ein wenig einfallslos, stehen die Chancen gut, sich mit den Infos von Studydrive optimal vorbereiten zu können. Die App ist kostenlos und die Infos sind nach Uni, Modulen und Kursen übersichtlich gegliedert.

studydrive.net

 

Flatastic

 

Wenn die Uni-Sachen organisiert sind, kommt das Privatleben. Viele Studierende sind in WGs zu Hause und da gibt es etliche Themen: der Putzplan, der leere Kühlschrank oder die gemeinsamen Termine. Flatastic hilft dabei, alles in einer kostenlosen App zu organisieren. Die Mitbewohner:innen haben Zugriff, einzige Ausrede: der leere Handyakku.

flatastic-app.com

 

Finanzguru

 

Für Studierende oft ein Thema: Das liebe Geld. Wer sich schon komplett im Digitalen organisiert, dem wird es nicht schwerfallen, auch die Finanzen per App zu regeln. Ohnehin bezahlen schon viele eher mit dem Handy als mit Bargeld. Die kostenlose Basisversion der App Finanzguru hilft, einen Überblick über Konten, Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Die Entwickler berufen sich beim Datenschutz auf die aktuellsten Datenschutz- und Banksicherheitsstandards.

finanzguru.de

 

Hin & Weg

 

Nein, Hin & Weg ist keine App. Doch besonders Studierende mit langen Anfahrtswegen können einige Apps gut gebrauchen. In Hamburg ist die HVV-App, der DB Streckenagent und die HVV-Switch-App fast schon Pflicht. Die HVV-App hilft beim Navigieren per Bus und Bahn durch die Stadt. Der DB Streckenagent zeigt bei Problemen der Deutschen Bahn Lösungen auf und im Notfall sogar Alternativrouten an. Mit HVV Switch gibt es viel Mobilität in einer App. Hier wechselt es sich schnell zwischen MOIA, dem HVV sowie Car- und Ridesharing-Angeboten. Alle drei Apps sind kostenlos und für Android wie iOS verfügbar.

hvv.de; inside.bahn.de/app-streckenagent/; hvv-switch.de


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