In ihrer Ausstellung „Zuhause“ wirft Tanja Birkner die Fragen auf, welche Bedürfnisse mit dem Thema Wohnen verbunden sind und wie sich die ideale Stadtplanung in Hamburg-Altona im Laufe der Zeit verändert hat. Die freie Fotografin und Dozentin stellt dazu Architekturfotografien von drei Siedlungen aus dem Stadtteil auf spannende Weise gegenüber.
Zu den ausgestellten Wohnquartieren gehören die Steenkampsiedlung, die zwischen 1914 und 1926 erbaut wurde und als frühes Beispiel für sozialen Wohnbau angesehen werden kann, der Osdorfer Born, welcher in den 1960er- bis 70er-Jahren in klassischer Plattenbauweise entstand, sowie Altona Mitte, welches seit 2015 auf einem ehemaligen Bahngelände als inklusives und nachhaltiges Siedlungsprojekt errichtet wird und noch in der Entwicklung ist.
Die drei Siedlungen in Altona erzählen gemeinsam die Geschichte von etwa 100 Jahren städtischem Wohnungsbau in Hamburg und repräsentieren unterschiedliche Konzepte der Stadtplanung in der Hansestadt. Ihre Gemeinsamkeit: Sie wurden alle in Zeiten gebaut, in denen der Wohnraum in Hamburg knapp war.
„Zuhause“: Bildformate und Veranstaltungsinformationen
Neben großformatigen Architekturfotografien, werden ebenfalls Bilder der Innen- und Wohnräume der Wohnungskomplexe ausgestellt. Für einen persönlichen Einblick sorgen zudem Gespräche, welche Birkner mit vor Ort lebenden Personen zum Thema Wohnen führte. Ihre Sichtweisen sind in Form von Texten in die Ausstellung eingebunden.
„Zuhause“ von Tanja Birkner wird am 7. Juni 2026 um 15 Uhr im Fischerhaus im Treppenviertel in Blankenese eröffnet und kann bis zum 30. August besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Fotoausstellung findet im Zuge des Hamburger Architektur Sommers statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden in Hamburg zwischen dem 4. Mai und dem 31. Juli zahlreiche Performances, Ausstellungen, Rundgänge und Workshops rund um das Thema Architektur veranstaltet. Weitere Informationen gibt es im SZENE-Artikel zum Thema.

