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Serie: Altona. altonale 19. Was Sie über das Kulturfestival wissen müssen

200 Konzerte, Kunstausstellungen, Lesungen, Film- und Theateraufführungen: Vom 16. Juni bis 2. Juli findet wieder Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfestival statt. Willkommen auf der altonale 19!

Kunst im öffentlichen Raum: altonale 19. Foto: Thomas Panzau

Es ist schon eine Weile her, genauer gesagt satte 19 Jahre, da wurde der Grundstein für ein Stadtteilfest gelegt, das schon bald viel mehr war, als nur eine Aneinanderreihung von Fressbuden und kommerziellen Händlern. Konzeptionell und zeitlich. Ursprünglich wurde die Altonale an nur einem Wochenende veranstaltet, seit einigen Jahren geht dem Straßenfest ein 14-tägiges Kulturprogramm voraus, an dem sich professionelle Künstler aus Altona, aber auch viele kreative Bewohner beteiligen.

Inzwischen ist die altonale als lokales Festival zu einem festen Bestandteil des Kulturlebens im Bezirk geworden –  mit Strahlkraft auch über Hamburgs Grenzen hinaus.

In diesem Jahr ist die Partnerstadt das niederländische Groningen, das sich unter anderem mit dem Kunstprojekt „Simulacrum“ der Fotokünstler von Noorderlicht beteiligt. Zu der kleinen Musik und Festivalstadt besteht bereits eine lebhafte Beziehung. Man kennt sich, zum einen durch die Städtepartnerschaft der beiden Hafenstädte und zum anderen durch die Handelsverbindungen seit der Hansezeit.

Das Thema der altonale 19 heißt diesmal „Raum“. Naheliegend, spielt doch die Inbesitznahme und Umgestaltung des öffentlichen Raums durch Kunst und Kultur bei der Altonale grundsätzlich eine Rolle. Aber auch die zunehmende Verdichtung in dem ohnehin schon dicht besiedelten Bezirk, vor allem durch das neue Wohngebiet Mitte- Altona und die geplante Bebauung des Holsten-Areals, beschäftigen die Bewohner.

 

altonale 19: Schauplätze & -orte

 

In Straßen und auf Plätzen rund um den Altonaer Bahnhof und die Große Bergstraße tobt an diesen Tagen das Leben. Und mehr noch: Erstmals wird das Veranstaltungsareal von Altona und Ottensen auch nach Bahrenfeld ausgeweitet.

Not at home altonale 19

Unter dem Motto „(NOT) AT HOME“ findet über den gesamten Zeitraum in der alten Lagerhalle des OBI-Baumarkts in der Ruhrstraße täglich ein Crossover verschiedener Kunstsparten statt. „Ich freue mich, dass wir diesen Raum als Kunst- und Kulturhalle revitalisieren können“, sagt Heike Gronholz, die 2016 die Geschäftsführung der altonale übernommen hat.

Highlights „(NOT) AT HOME“

„Salon International“,Tanzprojekt der Choreografin Rica Blunck mit Jugendlichen aus Syrien, Chile, Deutschland, Afghanistan, Togo. 23. Juni, 20 Uhr / Bildervortrag des Journalisten Oliver Lück zu seinen europaweiten Reisen. 29.6., 20 Uhr / „Nachtasyl“ von Maxim Gorki. 30.6.–1.7., 19 Uhr / Gruppenausstellung von Achterhaus und 2025 Kunst und Kultur. 23.6.–1.7.
Alle Termine: OBI-Halle, Ruhrstraße 46–88

Auch der altonale Salon im Thalia in der Gaustraße, den sie im letzten Jahr ins Leben gerufen hat, liegt Heike Gronholz besonders am Herzen. Hier können die Bürger am 24. Juni ab 13 Uhr mit verantwortlichen Politikern und Experten über das Thema „Verwendung und Nutzung des öffentlichen Raums“ und über die Wandlungsprozesse im Stadtteil diskutieren. Eingeladen dazu sind auch Grünen- Politikerin Christa Goetsch, Bezirksamtsleiterin Liane Melzer und Baudezernent Johannes Gerdelmann.

Der altonale Salon soll Ort der Diskussion sein. Foto: Thomas Panzau

Wie im vergangenen Jahr wird der Park beim Platz der Republik zum Festivalzentrum. Dort wird am 16. Juni um 18 Uhr die altonale zum zweiten Mal gemeinsam mit STAMP, dem internationalen Festival der Straßenkünste, eröffnet. Hier wird es jeden Abend ein abwechslungsreiches Programm mit Aufführungen, Musik und Tanz geben. Wie die meisten Veranstaltungen von Altonale und STAMP sind auch diese für jedermann zugänglich und kostenfrei.

STAMP altonale

STAMP, das Festival der Straßenkünste, eröffnet zeitgleich mit der altonale. Foto: Thomas Panzau

altonale 19, 16.6.–2.7.; alle Termine und Orte unter www.altonale.de

/Text: KAL / Foto: Thomas Panzau

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