#GemeinsamGegenCorona: 100/200 liefert „Grund-Kiste“

Nachdem Restaurants in Deutschland ihre Türen für unbestimmte Zeit schließen müssen, stellen viele Gastronomen auf Abhol- oder Lieferservice um. So auch das Spitzenrestaurant 100/200

Betreiber und Küchenchef des 100/200 Thomas Imbusch hat sich das Konzept der „Grund-Kiste“ ausgedacht. Diese soll nicht nur sein Restaurant, sondern auch Lebensmittelproduzenten wie Bauern, Fischer und Schlachter in dieser schweren Zeit unterstützen. „Vielen kleinen Unternehmen geht es gerade nicht gut, weil ihnen der Verkauf an die Gastronomie fehlt“ gab Imbusch in einer Pressemitteilung zu bedenken. „Es geht um Beete, die geleert werden müssen. Um Tiere, die geschlachtet wurden und jetzt nicht weiterverarbeitet werden. Um Hühner, die weiter Eier legen, die nun nicht benötigt werden.“

Imbusch nimmt diese Produkte weiterhin ab und stellt eine Kiste zusammen. Diese ist randvoll mit frischen Lebensmitteln, die für zwei Personen eine Woche lang ausreichen. Immer dabei sind Brot und Butter, hinzu kommt ein fertig gekochtes Gericht zum baldigen Verzehr und eines mit längerer Haltbarkeit, Eier, frisches Obst, Wurstwaren und Rezept-Ideen für die Zubereitung. On top gibt es zwei Flaschen Schaumwein.

Bei der Aktion gehe es nicht um Profit, sondern um Verantwortung. Die Produkte werden mit kleinem Aufschlag an die Kunden weitergereicht. Der Preis liegt bei 200 Euro für Selbstabholer. Für 10 Euro Aufpreis kann man sich die Kiste auch nach Hause liefern lassen.

Hier könnt ihr die Grundkiste bestellen 

 

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Liebe Gäste und Mitmenschen, es sind wahrlich besondere Zeiten. Wie Sie alle wissen, hat das 100/200 aktuell geschlossen, da wir keine Gäste empfangen dürfen. Soweit so gut. Ehrlich gesagt, hat uns diese Herausforderung so im Griff gehabt und vor unumstößliche Tatsachen gestellt, dass wir etwas Wichtiges fast übersehen hätten: Das 100/200 ist ein Ort des Genusses. Gewissen. Es war aber schon immer auch ein Ort der Verantwortung. Den Menschen, dem Leben und der Erde gegenüber. Es war nie nur eine Story. Es ging nie um eine gut vermarktbare Geschichte, sondern um unsere persönliche Überzeugung. Nämlich, dass „essen“ elementar ist und wir mit jedem Bissen Verantwortung tragen und ein Statement setzen. Dies können wir aktuell nicht als Gastgeber tun. Aber unsere Partner bleiben. Und weil sie klein sind und nicht im großen Stil absetzen, sieht es bei vielen Menschen, die wir schätzen, gerade nicht gut aus. Eben weil Ihnen der Verkauf an die Gastronomie fehlt. Es geht um Beete, die geleert werden müssen, um neu bepflanzt werden zu können. Um Tiere, die geschlachtet wurden und jetzt nicht weiterverarbeitet werden. Um Hühner, die weiter Eier legen, die nun nicht benötigt werden. Also nehmen wir was über ist und kombinieren es mit dem was wir können: kochen. Und packen Ihnen eine Kiste voll Leben. Mit all den Lebensmitteln, die gerade nicht anders genutzt werden können. Eine Kiste, die für (wenigstens) 2 Personen eine Woche lange eine wundervolle Mahlzeit für jeden Tag bereithält. Was genau dies sein wird, entscheiden wie immer unsere Partner. Aber es auf jeden Fall unser Brot und unserer Butter geben. Ein gekochtes Gericht zum „bald essen“ und eines, dass sich lange hält. Es wird Eier, frisches Obst und Wurstwaren geben. Sowie Ideen unsererseits, was man damit machen kann. Eben alles, was man braucht um gut genährt zu Hause zu sein. Und weil der Mensch nicht vom Brot allein lebt, packen wir zwei Flaschen Schaumwein dazu. Was wir sonst noch sagen wollen: Die Kiste kostet 200,00 €. Es geht hierbei nicht um Profit, sondern um Gemeinschaft. Mit unseren Partnern und unseren Gästen …

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