Don Pasquale in der Hamburger Kammeroper: Heiraten will gelernt sein  

Vier archetypische Figuren aus dem Bilderbuch der Commedia dell’Arte liefern sich in Donizettis Oper „Don Pasquale“ einen amüsanten Schlagabtausch
Ein klingender Diamant: Donizettis Oper „Don Pasquale“ 
Ein klingender Diamant: Donizettis Oper „Don Pasquale“  (© Allee Theater) 

Ein reicher, geiziger Junggeselle im fortgeschrittenen Alter will heiraten. Seine Auserwählte ist jung, arm und klug. Natürlich liebt sie einen anderen, den melancholischen Neffen des Alten, der ebenfalls in sie verliebt ist. Und dann ist da noch der intrigante Strippenzieher im Hintergrund, der die Lösung des Problems parat hat: Nach der Scheinheirat verwandelt sich die junge Braut in ein tyrannisches Weib, das des Alten Geld mit vollen Händen ausgibt. Es braucht also nicht lange, bis der Geizkragen froh ist, seine Pseudo-Gattin an den Neffen abgeben zu können. Zum wiederholten Mal inszeniert Alfonso Romero Mora, beliebt für seinen originellen und frischen Blick auf Klassiker. 

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