Kinohits to come: Filmvorschauen für 2026

Das kommende Kino-Jahr könnte spektakulär werden. Im Folgenden seien ein paar besonders vielversprechende Werke vorgestellt
Am 15. Januar startet das Kinojahr mit der Fortsetzung eines spannungsgeladenen Horrorthrillers: „28 Years Later: The Bone Temple“ kommt in die Kinos
Am 15. Januar startet das Kinojahr mit der Fortsetzung eines spannungsgeladenen Horrorthrillers: „28 Years Later: The Bone Temple“ kommt in die Kinos (©CTMG, Inc.)

Als im Jahr 2002 Danny Boyles Endzeit-Horrorthriller „28 Days Later“ ins Kino kam, hat der britische Regisseur damit den Zombie-Film revolutioniert. Bis dato galten die Untoten (die im Film allerdings nie als solche bezeichnet werden, weil es sich um lebendige, aber eben infizierte Menschen handelt) als stupide Monsterspezies, die willenlos und langsam auf der Suche nach Menschenfleisch durch die Gegend irren. Doch die Zombies in „28 Days Later“, infiziert mit einem hoch ansteckenden und tödlichen Virus, sind instinktgesteuerte, unheimlich schnelle und aggressive Berserker, die dem Film eine ungemeine Intensität verleihen. Im letzten Sommer kam mit „28 Years Later“ der dritte Teil der Reihe ins Kino, der den Auftakt einer neuen Trilogie darstellt – und die letzten fünf Minuten lassen für die am 15. Januar ins Kino kommende Fortsetzung „28 Years Later: The Bone Temple“ Großes erahnen. Der zwölfjährige Spike (Alfie Williams) schließt sich darin einer Sekte um den mysteriösen Kult-Führer Jimmy Crystal (Jack O’Connell) an, die mit den Infizierten kurzen Prozess machen.

Emily Brontës Klassiker „Wuthering Heights“ ab Februar im Kino (©Warner Bros.)

Am 12. Februar geht es wiederum mit der Adaption eines 179 Jahre alten Romans weiter: „Sturmhöhe“ aus dem Jahr 1847, der einzige aus der Feder von Emily Brontë – heute ein Klassiker der britischen Romanliteratur des 19. Jahrhunderts. Bereits über zwanzig Mal ist der bisher schon verfilmt worden, aber dieses Mal von „Promising Young Woman“- und „Saltburn“-Regisseurin Emerald Fennell. Und auch der Cast von „Wuthering Heights“ macht neugierig: Die Hauptrollen der beiden unglücklich Verliebten haben nämlich Margot Robbie und Jacob Elordi übernommen.

Nicht ganz so lange wie die Erstveröffentlichung von „Wuthering Heights“ liegt der erste „Scream“-Film zurück – aber immerhin auch schon dreißig Jahre. Damals hat Meisterregisseur Wes Craven damit das angestaubte Horror-Genre neu belebt, und seither sind fünf Fortsetzungen über die mordenden Serienkiller hinter der Ghostface-Maske erschienen. Rechtzeitig zum Jubiläum kommt am 26. Februar nun der 7. Teil ins Kino, inszeniert von Kevin Williamson. Der sitzt bereits seit Teil 5 auf dem Regiestuhl, hat aber von Anfang an stets die Drehbücher verantwortet, ist also ein alter Hase im „Scream“-iverse. Ebenfalls wieder mit dabei: Neve Campbell als Sidney Prescott.

„The Bride! – Es lebe die Braut“: Neuauflage von Frankensteins Braut ab März im Kino

Und wo wir schon beim Horror sind: Gerade erst sind wir in den Genuss von Guillermo del Toros Remake von „Frankenstein“ gekommen, nun steht auch schon die Neuauflage eines anderen „Frankenstein“-Films an – nämlich die des Monsterfilmklassikers „Frankensteins Braut“ aus dem Jahre 1935, diesmal unter dem Titel „The Bride! – Es lebe die Braut“. Frankensteins Monster wird darin von keinem Geringeren als Christian Bale gemimt, der sich inmitten der Menschenwelt arg allein (gelassen) fühlt. Also bittet er Dr. Euphronius (Annette Bening) um Hilfe, die beiden bringen eine Frau (Jessie Buckley) um und erwecken sie kurzerhand wieder zum Leben und erschaffen eine Braut für das Monster. Doch das Paar hat schon bald die Polizei im Nacken sitzen. Regie geführt hat für den Film, der am 5. März ins Kino kommen soll, übrigens Schauspielerin Maggie Gyllenhaal.

Ryan Gosling in „Der Astronaut – Project Hail Mary“: Ab März im Kino (©Amazon MGM)

Auch Sci-Fi-Fans dürfen sich auf 2026 freuen, denn am 19. März kommt Ryan Goslings neuer Film „Der Astronaut – Project Hail Mary“ ins Kino. Darin spielt er den titelgebenden Raumfahrer Ryland Grace, der in einem Raumschiff erwacht, zunächst jedoch keinerlei Erinnerung an sich selbst oder eine mögliche Mission hat. Doch Stück für Stück kommt alles zurück: Ihm fällt ein, dass er nur wenig Zeit hat. Denn die Sonne ist gefährdet, zu verglühen, was auch das Ende der Menschheit bedeuten würde. Seine Mission ist also recht simpel, und gleichzeitig so kompliziert: Er soll die Erde retten. Glücklicherweise stellt sich bald heraus, dass er auf seiner Rettungsmission nicht auf sich allein gestellt ist. Und das ist das Spektakuläre an dem Film, denn: Die deutsche Schauspieltausendsasserin Sandra Hüller spielt ebenfalls mit. Wenn das mal nichts Großes verheißt.

Eine kleine Überraschung: Im Sommer soll ein neuer Steven Spielberg-Film kommen

Apropos Sci-Fi: Auch ein neuer, noch unbetitelter neuer Sci-Fi-Streifen von Großmeister Steven Spielberg soll dieses Jahr erscheinen, mutmaßlich im Sommer. Viel ist darüber bisher noch nicht bekannt, nur: Es soll um Ufos gehen, und mit an Bord sind Emily Blunt, Josh O’Connor, Colin Firth und Colman Domingo. Klingt äußerst vielversprechend! Galaktisch wird es auch am 2. April, wenn die Fortsetzung von „Der Super Mario Bros. Film“ ins Kino kommt, der 2023 weltweit 1,36 Milliarden US-Dollar eingespielt hat und an den die kommerziellen Erwartungen entsprechend hoch sein dürften. Schauen wir mal, welchen Sprung Richtung Rekordergebnis „Der Super Mario Galaxy Film“ hinbekommen wird.

Im April hat das Biopic „Michael“ zur Poplegende Michael Jackson Kinostart in Deutschland (©Lionsgate)

Auch Fans von Biopics bekommen dieses Jahr Futter, und was für welches: „Michael“, die vielfach verschobene Filmbiografie über Michael Jackson, kommt am 23. April (hoffentlich) endlich ins Kino – mit dessen leibhaftigen Neffen Jaafar in der Hauptrolle. Mal sehen, ob der King of Pop auch zum King of the Movies avanciert. Gefallen hätte Michael Jackson sicherlich das Wissen darüber, dass am 18. Juni auch der bereits fünfte Teil der „Toy Story“ ins Kino kommen soll – selbstverständlich wieder mit Buzz, Woody & Co. Und der Plot klingt sehr aktuell, denn: Weil sich Kinder mittlerweile kaum noch mit Spielzeug beschäftigen, sondern nur noch vor Bildschirmen abhängen, müssen die Toys einschreiten – klingt nach einem schönen Kino-Highlight für die Kleinen.

Der aber womöglich meist erwartete Film des ganzen Jahres dürfte die Verfilmung von Homers Odyssee sein. Warum? Regisseur des Fantasy-Spektakels ist kein Geringerer als Oscar-Preisträger Christopher Nolan. Außerdem mit dabei: Matt Damon, Tom Holland, Charlize Theron, Anne Hathaway, Zendaya, Robert Pattinson, Jon Bernthal, Elliot Page und viele mehr. Ganz ehrlich: Wir können es kaum erwarten!

Neues aus dem Marvel-Universum: Neuer Spider-Man und Avengers 5 2026 im Kino

Zu guter Letzt will aber auch Marvel 2026 an den Kinokassen wieder ordentlich mitmischen und hat dafür zwei Asse im Ärmel: Zum einen reißt sich Tom Holland ab dem 30. Juli zum Start von „Spider-Man: Brand New Day“ wieder das ikonische Superheldenkostüm über, zum anderen ist er auch im langerwarteten neuen Avengers-Film „Avengers 5: Doomsday“ mit von der Partie. Vor allem ein bereits lange bekannter Umstand hat Marvel-Fans diesbezüglich aber die Freudentränen in die Augen getrieben: Dass nämlich der beliebte Robert Downey Jr., der ehemalige Iron Man, in diesem Film als Bösewicht zu sehen sein wird – als legendärer Superschurke Doctor Doom. Auch viele weitere bekannte Hollywoodstars sollen in „Avengers 5: Doomsday“ auftauchen: Chris Hemsworth als Thor, Anthony Mackie als Captain America, Benedict Cumberbatch als Doctor Strange und viele mehr. Und in Anbetracht des Umstands, dass das Ganze wieder von den Russo-Brüdern inszeniert wurde, könnte das zum Jahresende noch mal ein ordentliches Spektakel werden. Haben wir zudem schon erwähnt, dass es am 17. Dezember auch mit „Dune“ weitergehen wird? Tut es nämlich! Ganz ehrlich: 2026 könnte fürs Kino ein ganz großes Jahr werden.

Dieser Artikel ist zuerst in SZENE HAMBURG 01 / 26 erschienen.

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